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Stromspeicher-Förderung in Deutschland

15.03.2017 zolar Lesezeit 3 Minuten


Als erstes Land der EU richtete Deutschland ein nationales Förderprogramm ein, dass die Verbreitung von Stromspeichern in privaten Haushalten unterstützt. Mit einer Neuauflage zum 01.01.2017 wurde das zuvor ausgelaufene Förderprogramm ‚Erneuerbare Energien – Speicher (275)‘ in bekannter Form erneut aufgenommen und ist aktuell bis Ende 2018 vorgesehen.

Stromspeicher-Förderung


Was beinhaltet die Förderung?

Im Rahmen des Programms ‚Erneuerbare Energien- Speicher (275) wird die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen gefördert. Dieses besteht aus einem zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank und einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Eingeschlossen sind die Förderung von Batteriespeichersystemen, die für deren Betrieb notwendigen Komponenten sowie Installationskosten bei Nachrüstungen von Photovoltaikanlagen mit stationären Batteriespeichern. Wenngleich der Kredit über 100% der Investitionskosten für ein Batteriespeichersystem und die Photovoltaikanlage (ohne MwSt.) bewilligt werden kann, so wird der Tilgungszuschuss ausschließlich in Bezug auf die Speicherkosten vergeben und gilt nicht für die Kosten der Solaranlage selbst.

Letztendlich ist es nämlich das Ziel der Förderung, kleine bis mittlere PV-Anlagen besser in das Stromnetz zu integrieren, indem verstärkt die Installation von Batteriespeichern unterstützt wird, um das Netz langfristig zu entlasten. Deshalb sind auch nur Anlagen förderbar, deren Leistung unter 30 kWp liegt, was bei einem durchschnittlichen Privathaushalt allerdings ohne Probleme gegeben sein sollte. (Bist du an einer detaillierten Auflistung der Anforderungen interessiert? Weitere Informationen zur KfW-Speicherförderung findest du auf unserer Website. In welcher Höhe der Zuschuss tatsächlich bewilligt wird, hängt maßgeblich vom Antragszeitraum des Kredits ab.

Tilgungszuschuss


Egal ob Neuinstallation oder Nachrüstung - werde energieunabhängig und spare dabei

Stromsysteme lohnen sich heute mehr denn je. Mit Kosten von 12 bis 14 Cent pro kWh ist dein eigens produzierter Solarstrom deutlich günstiger, als die durchschnittlichen Stromkosten deines Netzbetreibers, welche meist bei 28 Cent liegen. Ferner besteht die Chance energieunabhängiger zu werden, denn erst die Installation einer Solarbatterie ermöglicht es dir den Strom zu speichern, welchen du tagsüber mehr produziert hast, um diesen auch abends zu nutzen. Erhöhe also so deinen Eigenverbrauch und senke effektiv deine Stromkosten, denn auch der Fernseher im Wohnzimmer oder die Leselampe am Bett könnten nach Sonnenuntergang vom gespeicherten Solarstrom deiner PV-Anlage betrieben werden.

Erfreulicherweise unterstütz das Programm der KfW nicht nur Solarbatterien, die im Zuge einer Neuinstallation angebracht werden, sondern bietet denselben Tilgungszuschuss für Speichernachrüstungen an. Solltest du also bereits eine PV-Anlage installiert haben, kannst du diese nachträglich mit einem Solarspeicher erweitern und trotzdem das Förderprogramm der KfW in Anspruch nehmen! Da es bei Speichern weniger auf die maximale Größe ankommt, sondern eher die optimale Auslastung gefragt ist, lasse dir am besten direkt auf unserer Website dein individuelles Angebot zusammenstellen. So kannst du dir sicher sein, dass dir keine unnötigen Kosten für die Installation eines unpassenden Speichers entstehen. Stattdessen sparst du noch, wenn du die KfW-Förderung in Anspruch nimmst.

Solaranlage mit Stromspeicher

Beachte bitte, dass der Tilgungszuschuss nur genehmigt werden kann, wenn der Stromspeicher (Neuinstallation oder Nachrüstung) über einen Kredit bei der KfW-Bank oder eine andere Hausbank finanziert wird! Als offizieller Partner von zolar bietet die SWR-Bank dir solche Finanzierungen an, welche allerdings erst ab einer Kredithöhe von 10.000 € genehmigt werden. Speziell bei Nachrüstungen muss zudem beachtet werden, dass die erhöhten Fördersätze erst gelten, wenn die zu erweiternde Solaranlage bereits mehr als sechs Monate in Betrieb ist.


Warum du die Speicherförderung jetzt beantragen solltest

Nachdem das Förderprogramm ‚Erneuerbare Energie – Speicher (275)‘ Anfang 2016 eingerichtet wurde, standen aufgrund der großen Nachfrage schnell keine Fördermittel mehr zur Verfügung. Bereits im Oktober konnten keine Zusagen zur Unterstützung von Solarbatterien mehr erteilt werden. Die Förderung wurde kurzfristig eingestellt.

Seit Januar 2017 ist die Förderung allerdings wieder möglich! Doch auch dieses Jahr gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Leider ist es ungewiss, wie viele Anfragen bei der KfW-Bank eingehen werden, weshalb auch nicht garantiert werden kann, wie lange die Gelder zur Unterstützung von Stromspeichern ausreichen.

Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in deinem Bundesland? Dann findest du unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.