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Stromspeicher-Förderung in Nordrhein-Westfalen

27.11.2019 zolar Lesezeit 3 Minuten

Aktualisiert am 09.07.2020:

Wichtiger Hinweis: Der vorzeitige Maßnahmenbeginn für die Fördergegenstände in Nordrhein-Westfalen wird vorübergehend bis zum Ende der Förderperiode 2020 (20. November 2020) zugelassen. Alle Anträge, die ab 20. April 2020 gestellt werden sind davon betroffen. Das bedeutet, dass Sie nach Antragstellung aber vor Erhalt des Zuwendungsbescheides mit Ihrem Vorhaben beginnen können. Jedoch wird darauf hingewiesen, dass die Erlaubnis zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn keinen Rechtsanspruch auf eine spätere Förderung begründet. Der Anspruch auf Fördermittel entsteht erst mit Erhalt eines Zuwendungsbescheides. Die endgültige Entscheidung über einen Förderantrag und die Förderhöhe kann erst nach vollständiger Prüfung aller notwendigen Antragsunterlagen erfolgen.


Stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage


Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „progres.nrw - Markteinführung" Speichertechnologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und der rationellen Energieverwendung. Ziel ist es demnach, einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz zu leisten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, aber auch Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Gefördert werden:

  1. Stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage kleiner als 30 kWp.

  2. Stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage größer als 30 kWp.


Wichtig: Die Förderung des progres.nrw-Förderprogramms „Markteinführung" dient ausschließlich der Finanzierung des elektrischen Batteriespeichers und des zu seinem Betrieb erforderlichen Batteriemanagementsystems, nicht der Solaranlage selbst.

Förderung in Nordrhein-Westfalen


Voraussetzungen

  1. Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

  2. Das Vorhaben darf erst nach Erteilung eines Zuwendungsbescheids begonnen werden.

  3. Gefördert werden nur neue Stromspeicher und Anlagenteile oder Maßnahmen, an denen besonderes Landesinteresse besteht. Reparaturen, Ersatzmaßnahmen, Ersatzteilbeschaffungen oder gesetzlich vorgeschriebene und behördlich angeordnete Maßnahmen sind nicht zulässig.

  4. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen müssen vor Erlass des Zuwendungsbescheids vorliegen.

  5. Die PV-Anlage muss neu errichtet werden.

  6. Für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort ist die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt.

  7. Die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt darf maximal 50 % der installierten Leistung der Photovoltaikanlagen betragen.

  8. Dem Netzbetreiber ist die Möglichkeit der Überprüfung der Leistungsbegrenzung auf eigene Kosten zu geben.

  9. Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachkraft zu bescheinigen.

E3DC


Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dabei ist für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt. Die Kapazität des Batteriespeichers in Kilowattstunden darf maximal doppelt so groß sein wie die installierte Leistung der neu errichteten Photovoltaikanlage in Kilowatt-Peak.

Die Höhe des Zuschusses beträgt 200 € pro kWh Speicherkapazität. Wenn die Zuwendung weniger als 350 € je Vorhaben ist, ist keine Förderung möglich.


Anträge können dabei bis zum 20. November 2020 (Eingang bei der Bezirksregierung Arnsberg) gestellt werden. Mit der Maßnahme darf jedoch erst nach einer Entscheidung über den Förderantrag begonnen werden. Andernfalls ist eine Förderung nicht mehr möglich. Eine rechtzeitige Antragsstellung ist daher empfehlenswert.

Der Antrag sollte in elektronischer Form bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Auch die geforderten Unterlagen werden direkt mit dem Antragsformular hochgeladen, woraufhin Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Nennen Sie bei jeglichem Schriftverkehr stets die Ihnen zugeteilte Registriernummer in der Betreffzeile der Mail.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie interessieren sich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann finden Sie unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.