Photovoltaik Förderung in Nordrhein-Westfalen

19.04.2017 Kevin Murkisch Lesezeit 2 Minuten

Die Förderung von erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung


Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen des „Programms für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen – Programmbereich Markteinführung“ Technologien zur Nutzung erneuerbaren Energien und rationellen Energieverwendung. Ziel ist es demnach, einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit dem Klimaschutz zu leisten.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die förderfähige Vorhaben durchführen, also Privatpersonen, Freiberufler, Unternehmen sowie Gemeinden und Gemeindeverbände. Mitfinanziert werden unter anderem:

1. Ausbau der Elektromobilität,

2. Thermische Solaranlagen und

3. Photovoltaik-Mieterstrommodelle.

Förderung in Nordrhein-Westfalen


Voraussetzungen hierfür sind:

  1. Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen realisiert werden,

  2. Gefördert werden nur neue Anlagen und Anlagenteile oder Maßnahmen, an denen besonderes Landesinteresse besteht,

  3. Reparaturen, Ersatzmaßnahmen, Ersatzteilbeschaffungen oder gesetzlich vorgeschriebene und behördliche angeordnete Maßnahmen sind nicht zulässig,

  4. Die PV-Anlage muss neu errichtet werden,

  5. Nur ein Batteriespeichersystem pro Standort und pro Photovoltaikanlage förderfähig,

  6. Die maximale Leistungsabgabe am Netzanschlusspunkt beträgt 50% der Nennleistung,

  7. Die fachgerechte Inbetriebnahme wird durch eine Fachkraft bestätigt (PV-Speicherpass),

  8. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen müssen vor Erlass des Zuwendungsbescheids vorliegen und

  9. Es werden nur Vorhaben gefördert, mit denen vor der Bewilligung noch nicht begonnen wurde.


Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird in Form einer Projektförderung, d.h. eines Zuschusses gewährt und ist abhängig von der Art und dem Umfang der zu fördernden Maßnahme, kann aber bis zu 50% der förderfähigen Investitionen betragen. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen außerhalb von NRW ist möglich, wenn die Summe aller staatlichen Subventionen und Zuwendungen die zuwendungsfähigen Ausgaben nicht überschreitet.

Die alte Richtlinie vom 02.11.2016 wird dabei durch die neue Richtlinie vom 04.02.2017 abgelöst und gilt bis zum 31.12.2022.

Der Bewilligungszeitraum für die Realisierung der Maßnahme beträgt i.d.R. 12 Monate. Anträge sind zwischen dem 10. Januar und dem 1. Dezember eines jeden Jahres an die Bezirksregierung Arnsberg zu senden. Weitere Informationen finden Sie hier. Um eine zeitnahe Anmeldung wird gebeten, da es aufgrund der Vielzahl von Anträgen zu einer Verzögerung von einigen wenigen Wochen kommen kann.

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