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Stromspeicher-Förderung in Nordrhein-Westfalen

27.11.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 2 Minuten

Aktualisiert am 27.11.2019: Antragsstopp zwischen 21.11.2019 und 04.02.2020

Wichtiger Hinweis: Nach Angaben der Bezirksregierung Arnsberg werden Anträge, die nach dem 21.11.2019 eingegangen sind, automatisch abgelehnt. Neuanträge sind dabei erst ab dem 04.02.2020 wieder möglich. Bereits gestellte Anträge können jedoch bis zum 05.12.2019 vervollständigt werden.


Stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage


Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „progres.nrw - Markteinführung" Speichertechnologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und der rationellen Energieverwendung. Ziel ist es demnach, einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz zu leisten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, aber auch Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Gefördert werden:

  1. Stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage kleiner als 30 kWp.

  2. Stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage größer als 30 kWp.


Wichtig: Die Förderung des progres.nrw-Förderprogramms „Markteinführung" dient ausschließlich der Finanzierung des elektrischen Batteriespeichers und des zu seinem Betrieb erforderlichen Batteriemanagementsystems, nicht der Solaranlage selbst.

Förderung in Nordrhein-Westfalen


Voraussetzungen

  1. Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

  2. Das Vorhaben darf erst nach Erteilung eines Zuwendungsbescheids begonnen werden.

  3. Gefördert werden nur neue Stromspeicher und Anlagenteile oder Maßnahmen, an denen besonderes Landesinteresse besteht. Reparaturen, Ersatzmaßnahmen, Ersatzteilbeschaffungen oder gesetzlich vorgeschriebene und behördlich angeordnete Maßnahmen sind nicht zulässig.

  4. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen müssen vor Erlass des Zuwendungsbescheids vorliegen.

  5. Die PV-Anlage muss neu errichtet werden.

  6. Für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort ist die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt.

  7. Die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt darf maximal 50 % der installierten Leistung der Photovoltaikanlagen betragen.

  8. Dem Netzbetreiber ist die Möglichkeit der Überprüfung der Leistungsbegrenzung auf eigene Kosten zu geben.

  9. Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachkraft zu bescheinigen.

E3DC


Art und Höhe der Förderung

  1. Stationäre Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer neu errichteten Photovoltaik-Anlage unter 30 kWp Leistung installiert werden, können mit maximal 10 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

  2. Stationäre Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer neu errichteten Photovoltaik-Anlage über 30 kWp Leistung installiert werden, können mit maximal 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden.

In beiden Fällen liegt die Förderobergrenze bei 75.000 Euro.


Anträge können dabei bis zum 20. November 2019 (Eingang bei der Bezirksregierung Arnsberg) gestellt werden. Mit der Maßnahme darf jedoch erst nach einer Entscheidung über den Förderantrag begonnen werden. Andernfalls ist eine Förderung nicht mehr möglich. Eine rechtzeitige Antragsstellung ist daher empfehlenswert.

Der Antrag sollte in elektronischer Form bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Auch die geforderten Unterlagen werden direkt mit dem Antragsformular hochgeladen, woraufhin Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten. Nennen Sie bei jeglichem Schriftverkehr stets die Ihnen zugeteilte Registriernummer in der Betreffzeile der Mail.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie interessieren sich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann finden Sie unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.