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Stromspeicher-Förderung in Nordrhein-Westfalen

27.11.2019 zolar Lesezeit 2 Minuten

Aktualisiert am 11.02.2021:

Wichtiger Hinweis: Förderungsanträge können seit dem 4.02.2021 wieder eingereicht werden.


Stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage


Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „progres.nrw - Markteinführung" Speichertechnologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und der rationellen Energieverwendung. Ziel ist es demnach, einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz zu leisten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, aber auch Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Gefördert werden stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage.


Wichtig: Die Förderung des progres.nrw-Förderprogramms „Markteinführung" dient ausschließlich der Finanzierung des elektrischen Batteriespeichers und des zu seinem Betrieb erforderlichen Batteriemanagementsystems, nicht der Solaranlage selbst.

Förderung in Nordrhein-Westfalen


Voraussetzungen

  1. Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

  2. Das Vorhaben darf erst nach Erteilung eines Zuwendungsbescheids begonnen werden.

  3. Gefördert werden nur neue Stromspeicher und Anlagenteile oder Maßnahmen, an denen besonderes Landesinteresse besteht. Reparaturen, Ersatzmaßnahmen, Ersatzteilbeschaffungen oder gesetzlich vorgeschriebene und behördlich angeordnete Maßnahmen sind nicht zulässig.

  4. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen müssen vor Erlass des Zuwendungsbescheids vorliegen.

  5. Die PV-Anlage muss neu errichtet werden.

  6. Für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort ist die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt.

  7. Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachkraft zu bescheinigen.

E3DC


Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dabei ist für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt. Die Kapazität des Batteriespeichers in Kilowattstunden darf maximal einem Drittel der installierten Leistung der neu errichteten Photovoltaikanlage in Kilowatt-Peak entsprechen.

Die Höhe des Zuschusses beträgt 150 € pro kWh Speicherkapazität. Wenn die Zuwendung weniger als 350 € je Vorhaben ist, ist keine Förderung möglich.


Anträge können dabei voraussichtlich bis zum 20. November 2021 (Eingang bei der Bezirksregierung Arnsberg) gestellt werden. Mit der Maßnahme darf jedoch erst nach einer Entscheidung über den Förderantrag begonnen werden. Andernfalls ist eine Förderung nicht mehr möglich. Eine rechtzeitige Antragsstellung ist daher empfehlenswert.

Der Antrag sollte in elektronischer Form bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Auch die geforderten Unterlagen werden direkt mit dem Antragsformular hochgeladen, woraufhin du eine Bestätigung per E-Mail erhältst. Nenne bei jeglichem Schriftverkehr stets die dir zugeteilte Registriernummer in der Betreffzeile der Mail.

Weitere Informationen findest du auf der Website der Bezirksregion Arnsberg und deren Programm der progres.nrw - Markteinführung.

Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann findest du unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.