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Stromspeicher-Förderung in Nordrhein-Westfalen

27.11.2019 zolar Lesezeit 2 Minuten

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „progres.nrw - Markteinführung" Speichertechnologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und der rationellen Energieverwendung. Ziel ist es demnach, einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz zu leisten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, freiberuflich Tätige, aber auch Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen.

Gefördert werden stationäre Batteriespeicher mit einer neu zu errichtenden PV-Anlage.


Wichtig: Die Förderung des progres.nrw-Förderprogramms „Markteinführung" dient ausschließlich der Finanzierung des elektrischen Batteriespeichers und des zu seinem Betrieb erforderlichen Batteriemanagementsystems, nicht der Solaranlage selbst.


  1. Voraussetzungen
  2. Art und Höhe der Förderung
  3. Regionale Photovoltaik-Förderungen von Städten und Landkreisen


Förderung in Nordrhein-Westfalen

Voraussetzungen

  1. Das Vorhaben muss in Nordrhein-Westfalen realisiert werden.

  2. Das Vorhaben darf erst nach Erteilung eines Zuwendungsbescheids begonnen werden.

  3. Gefördert werden nur neue Stromspeicher und Anlagenteile oder Maßnahmen, an denen besonderes Landesinteresse besteht. Reparaturen, Ersatzmaßnahmen, Ersatzteilbeschaffungen oder gesetzlich vorgeschriebene und behördlich angeordnete Maßnahmen sind nicht zulässig.

  4. Öffentlich-rechtliche Genehmigungen müssen vor Erlass des Zuwendungsbescheids vorliegen.

  5. Die PV-Anlage muss neu errichtet werden.

  6. Für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort ist die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt.

  7. Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachkraft zu bescheinigen.

E3DC

Voraussetzungen

Art und Höhe der Förderung

Gefördert werden stationäre elektrische Batteriespeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage. Dabei ist für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort die Anzahl der förderfähigen Batteriespeicher auf ein Batteriespeichersystem beschränkt. Die Kapazität des Batteriespeichers in Kilowattstunden darf maximal einem Drittel der installierten Leistung der neu errichteten Photovoltaikanlage in Kilowatt-Peak entsprechen. Die Höhe des Zuschusses beträgt 100 € pro kWh Speicherkapazität. Wenn die Zuwendung weniger als 350 € je Vorhaben ist, ist keine Förderung möglich.
Anträge können dabei voraussichtlich bis zum 20. November 2021 (Eingang bei der Bezirksregierung Arnsberg) gestellt werden. Mit der Maßnahme darf jedoch erst nach einer Entscheidung über den Förderantrag begonnen werden. Andernfalls ist eine Förderung nicht mehr möglich. Eine rechtzeitige Antragsstellung ist daher empfehlenswert. Der Antrag sollte in elektronischer Form bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Auch die geforderten Unterlagen werden direkt mit dem Antragsformular hochgeladen, woraufhin du eine Bestätigung per E-Mail erhältst. Nenne bei jeglichem Schriftverkehr stets die dir zugeteilte Registriernummer in der Betreffzeile der Mail. Weitere Informationen findest du auf der Website der Bezirksregion Arnsberg und deren Programm der progres.nrw - Markteinführung. Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann schau dich auf unserer Übersicht aller Förderprogramme um.

Regionale Photovoltaik-Förderungen von Städten und Landkreisen


In der Übersicht aller regionaler Photovoltaik-Förderungen haben wir alle Förderprogramme für Solaranlagen von Städten und Landkreisen gesammelt. Du möchtest erfahren, wie dein Solarprojekt aussehen könnte? Einfach ein unverbindliches Angebot anfordern und Zugang zum zolar Online-Konfigurator erhalten!
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