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Wallbox-Vergleich für Ihr Elektroauto

18.02.2020 Kevin Murkisch Lesezeit 7 Minuten

Eine Solaranlage erzeugt umweltfreundlichen und kostengünstigen Solarstrom. Dieser kann anschließend direkt verbraucht oder in einem Stromspeicher gespeichert werden. Bis zu 80 Prozent des Strombedarfs lassen sich so durch den selbst erzeugten Solarstrom decken. Die Stromkosten werden auf diese Weise drastisch gesenkt.

Besitzer eines E-Autos profitieren zusätzlich von einem weiteren Vorteil der Photovoltaikanlage. Denn mit einer Wallbox wird es möglich, den Solarstrom zum Aufladen des eigenen Elektroautos zu verwenden. Anlagenbetreiber werden durch die Installation einer Wallbox so unabhängiger von öffentlichen Ladepunkten und sparen gleichzeitig bares Geld. Auch zolar bietet daher verschiedene Wallboxen an.

Erfahren Sie in unserem heutigen Wallbox-Vergleich, worum genau es sich bei einer Wallbox handelt, was Sie beim Kauf beachten müssen und welche Modelle zolar anbietet!


Solaranlage


Was ist eine Wallbox?

Jeder Besitzer eines Elektroautos hat sich unvermeidlich bereits dieselbe Frage gestellt: Wo lade ich mein Auto mit Strom auf? Denn öffentliche Ladesäulen sind nicht immer flächendeckend verfügbar. Natürlich ließe sich das Auto einfach an der herkömmlichen Haushaltssteckdose aufladen. Dafür ist diese jedoch nicht ausgelegt- Ein Überhitzen und Kabelbrände können die Folge sein.

Hinzu kommt die lange Ladezeit. Bei einer Leistung von 2,3 kW kann die vollständige Aufladung des Akkus 17 Stunden oder länger dauern. Hier kommen die sogenannten Wallboxen ins Spiel. Dabei handelt es sich im Grunde um nichts anderes als leistungsstarke Steckdosen für das eigene Elektroauto.

Anders als bei einer herkömmlichen Steckdose liegt die Ladeleistung der Wallbox jedoch in der Regel bei 3,7 bis 22 kW. Durch die höhere Leistung lässt sich das Auto bis zu zehnmal schneller aufladen. Ein vollständig entladener Volkswagen e-Golf beispielsweise wäre so in 5,5 Stunden wieder einsatzbereit, ein Renault Zoe sogar in nur drei Stunden. Zudem ist die Strombetankung deutlich sicherer und in Verbindung mit einer Solaranlage auch kostengünstiger.

Denn Solaranlagenbetreiber können den selbst erzeugten Solarstrom zur Aufladung des Elektroautos nutzen. Dieser kostet umgerechnet rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde - zum Vergleich: Der durchschnittliche Strompreis des öffentlichen Netzes liegt bereits bei über 30 Cent/kWh. Je mehr Solarstrom Sie also nutzen, desto mehr Geld sparen Sie. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch erhöhen und das Elektroauto einfach über Nacht aufladen.


Wallbox-Vergleich


Was kostet eine Wallbox und welche Unterschiede gibt es?

Die Preise für Wallboxen unterscheiden sich je nach Hersteller und Leistung deutlich. In der Grundausstattung starten viele Geräte (inklusive Installation) dabei in der Regel bei rund 1.200 bis 2.200 Euro. Dafür erhalten Sie meist eine 11-kW-Wallbox, welche die meisten Elektroautos schnell, sicher und komfortabel mit Strom betankt. Kostspieligere Geräte verfügen wiederum über eine höhere Ladeleistung von 22 kW und lassen sich häufig per Smartphone oder Tablet intelligent steuern.

So kann das E-Auto beispielsweise dann geladen werden, wenn am meisten Solarstrom zur Verfügung steht. Die Ladeleistung, aber auch der Bedienkomfort und die Kompatibilität mit anderen Geräten sind somit für den Preis entscheidend. Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie bei der Auswahl auf den richtigen Steckertypen achten, der zu Ihrem Elektroauto passen muss. Die meisten Elektrofahrzeuge nutzen dabei in der Regel einen Typ-2-Anschluss, in selteneren Fällen kommen jedoch auch Typ 1-Stecker zum Einsatz.


E-Ladesäule


Was sollte ich beim Kauf einer Wallbox beachten?

Drei weitere Tipps, die Sie bei der Auswahl der passenden Wallbox in Betracht ziehen sollten:


1. Achten Sie auf die Ladeleistung
Für die Ladezeit Ihres E-Autos ist neben der Ladestation und dem Ladekabel vor allem das im Fahrzeug verbaute Ladegerät, der sogenannte On-Board-Charger, entscheidend. Dieser verfügt in der Regel über potenzielle Ladeleistungen zwischen 3,7 und 22 kW. Die Komponente mit der schwächsten Leistung bestimmt dabei die Gesamtleistung. So kann ein E-Auto mit 3,7-kW-Ladegerät selbst an einer 22-kW-Wallbox nur mit 3,7 kW aufgeladen werden.

2. Wählen Sie den passenden Hersteller und Installateur
Um die Kompatibilität mit dem Elektroauto sowie zukünftigen Updates, Services oder Ersatzteilen sicherzustellen, sollten Sie sich stets für einen Qualitätshersteller entscheiden. Diese werden häufig von führenden Automobilherstellern geprüft und von diesen als kompatibel gelistet. Besonders beliebt sind dabei Geräte von Mennekes, ABL oder E3/DC. Lassen Sie diese dabei stets von einem qualifizierten Elektroinstallateur installieren, um sicherzustellen, dass das Laden auch wirklich sicher ist.

3. Entscheiden Sie sich für sinnvolle Zusatzfunktionen
Die Elektromobilität entwickelt sich derzeit mit rasanter Geschwindigkeit - und damit auch die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur. Entscheiden Sie sich deshalb für eine intelligente Ladestation, um aktuell verfügbare Funktionen nutzen zu können und für die Zukunft gerüstet zu sein. Für die Integration einer Solaranlage und die Nutzung des Solarstroms wird zudem ein Energiemanager benötigt. Lassen Sie sich zum passenden Gerät beraten!


Und nun zu unserem heutigen Wallbox-Vergleich und den von zolar angebotenen Modellen:

ABL Wallbox eMH1 11 - 22 kW

ABL Wallbox eMH1 11 - 22 kW

Das erste Modell in unserem heutigen Vergleich stammt aus dem Hause ABL. Das deutsche Traditionsunternehmen aus der Metropolregion Nürnberg erfand im Jahre 1925 den weltweit verbreiteten Schutz-Kontakt-(Schuko-)Stecker. Mit dem eMH1 hat ABL zudem die bislang kleinste Wallbox zum Laden von Elektrofahrzeugen auf den Markt gebracht. Sämtliche Produkte des Herstellers werden dabei am Unternehmensstandort in Deutschland entwickelt, produziert und geprüft.

Bei der eMH1 handelt es sich nun um eine besonders kompakte und zugleich leistungsstarke Wallbox mit integriertem Ladekabel und Typ-2-Stecker für die Installation im privaten und halböffentlichen Bereich. Das Gerät gibt es in zwei Varianten: mit einer Ladeleistung von 11 kW oder 22 kW. Sowohl die 11-kW- als auch die 22-kW-Variante verfügt dabei über eine Ausgangsspannung von 230/400 Volt. Während das 11-kW-Modell einen maximalen Ladestrom von 16 A aufweist, verdoppelt sich dieser Wert bei der 22-kW-Wallbox auf 32 A.

Ein integrierter FI-Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI-Schalter genannt, garantiert auch bei hoher Ladeleistung einen sicheren Betrieb. Zudem verfügen die Geräte über eine serienmäßige DC-Fehlerstromerkennung. Hinweis: Das Ladekabel ist bereits im Gerät integriert und kann nicht abgenommen werden. Beim Kauf des Elektroautos erhaltene Ladekabel können oder müssen somit nicht an die Wallbox gekoppelt werden.

E3/DC Wallbox easy connect 22 kW

E3/DC Wallbox easy connect 22 kW

Das zweite Modell in unserem Vergleich stammt aus dem Hause E3/DC. Der deutsche Stromspeicherhersteller mit Sitz in Osnabrück ist vor allem für das E3/DC S10 E Hauskraftwerk bekannt. Dieses macht es möglich, bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes weiterhin Solarstrom zu produzieren und zu verbrauchen. Dank der problemlosen Integration mit einer PV-Anlage und dem Speichersystem wird auch die E3/DC Wallbox immer beliebter.

Die Wallbox easy connect verfügt dabei standardmäßig über eine maximale Ladeleistung von 22 kW und macht das dreiphasige Laden des E-Autos möglich. Es gibt sie in zwei Varianten: in einer Option mit integriertem Ladekabel und Typ-2-Stecker und in der Option mit Ladesteckdose. Bei letzterer Variante können mitgelieferte Kabel und Stecker einfach mit der Wallbox gekoppelt werden. Die Ausgangsspannung beträgt dabei 400 Volt bei einem maximalen Ladestrom von 32 A.

Zum Schutz der Wallbox ist auch hier eine DC-Fehlerstromerkennung integriert. Das intelligente Gerät misst zudem die Ladeleistung und analysiert in Kombination mit dem S10 Hauskraftwerk den aktuellen Stromverbrauch. So kann je nach Bedarf das Elektroauto oder aber das Laden des Stromspeichers priorisiert werden. Durch die Kommunikation mit dem Elektrofahrzeug wird zusätzlich der Ladestrom reduziert und der Eigenverbrauch an Solarstrom so maximiert.

Mennekes Wallbox Amtron Xtra 11 kW - 22 kW

Mennekes Wallbox Amtron Xtra 11 kW - 22 kW

Das dritte Modell im heutigen Vergleich stammt aus dem Hause Mennekes. Das deutsche Traditionsunternehmen aus dem südlichen Sauerland gilt als weltweit führender Hersteller für CEE-Drehstromstecker. Auch ist Mennekes der Entwickler des Typ-2-Steckers, der daher nicht selten auch Mennekes-Stecker genannt wird. Die Wallboxen des Herstellers sind somit nicht nur in Deutschland, sondern auch international besonders gefragt.

Bei der Mennekes Amtron Xtra Wallbox handelt es sich um eine Ladestation, die wie das Modell von ABL im privaten sowie halböffentlichen Bereich zum Einsatz kommen kann. Die Modelle weisen eine maximale Ladeleistung von 11 kW bzw. 22 kW bei einer Nennspannung von 400 V und Nennstrom von 16 bzw. 32 A auf. Ähnlich wie bei E3/DC ist auch hier eine Variante mit und eine Variante ohne integriertes Ladekabel mit Typ-2-Stecker erhältlich.

Über WLAN-/LAN-Verbindung lässt sich die Wallbox problemlos in das Heimnetzwerk integrieren. Dank der kostenlosen Charge APP können Ladevorgänge am Smartphone autorisiert und visualisiert werden. Anhand von Statistikfunktionen lassen sich die geladene Strommenge und die Energiekosten anzeigen sowie im pdf- und csv-Format exportieren. Ein optionales Home-Energy-Management-System macht zudem die intelligente Ladung des Elektroautos möglich.

Zusammenfassung

Wer möglichst umweltfreundlich und dabei kostengünstig unterwegs sein möchte, der sollte den selbst erzeugten Solarstrom nicht nur zur reinen Stromversorgung nutzen. Denn die Kombination aus Solaranlage mit Speicher und Wallbox ist für Besitzer eines Elektroautos oder Plug-In-Hybrids äußerst rentabel. Schließlich ist der erzeugte Solarstrom besonders günstig und kann zum Aufladen des Elektrofahrzeugs genutzt werden.

Mit jeder Kilowattstunde (kWh) Solarstrom, die Sie verbrauchen, sparen Sie somit bares Geld. Doch nicht nur das. Zusätzlich treiben Sie dadurch die Energiewende voran und leisten so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Denn je mehr Solarstrom erzeugt wird, desto weniger umweltschädlicher Kohle- und Atomstrom wird benötigt.

Mit einer Wallbox wird das Fahren eines E-Autos somit noch umweltfreundlicher. Denn Sie tanken sauberen Solarstrom und senken Ihre Emissionen dadurch zusätzlich. Sie möchten eine Solaranlage kaufen? Dann lassen Sie sich noch heute Ihr individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation erstellen!


AnschlusstechnikAusgangsspannungMaximaler LadestromMaximale LadeleistungMaße
ABL Wallbox eMH1Ladekabel mit Typ 2 Kupplung230 / 400 V16 / 32 A11 / 22 kW355 x 330 x 270 mm
E3/DC Wallbox easy connectLadekabel mit Typ 2 Kupplung / Ladesteckdose400 V32 A22 kW361 x 254 x 165 mm
Mennekes Wallbox Amtron XtraLadekabel mit Typ 2 Kupplung / Ladesteckdose400 V16 / 32 A11 / 22 kW474 x 259 x 220 mm
Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.