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Photovoltaik-Förderung in Thüringen

05.11.2019 zolar Lesezeit 3 Minuten

Aktualisiert am 29.09.2020: Thüringen erweitert das Förderprogramm Solar Invest im Jahr 2020

Ab sofort werden wieder Anträge für Solar Invest entgegengenommen. Wegen der Bearbeitung der Corona-Überbrückungshilfe des Bundes sowie der Corona-Landesprogramme und aufgrund der hohen Anzahl bereits vorliegender Förderanträge rechne bitte mit einer längeren Bearbeitungszeit. Mit einem vollständig ausgefüllten Antragsformular kannst du maßgeblich zu einer verkürzten Bearbeitungszeit deines Antrags beitragen. Die Antragsunterlagen sowie die aktuellen Durchführungsbestimmungen (Stand 15. Juli 2020) stehen unter der offiziellen Website der Thüringer Aufbaubank bereit. Die Antragstellung ist ausschließlich per Post möglich.


Das Thüringer Energieministerium gab erst kürzlich die Neuauflage der Förderrichtlinie Solar Invest bekannt. Damit werden auch im Jahr 2020 weiterhin Investitionen in Solaranlagen mit Speicher sowie Stromspeicher zur Nachrüstung gefördert. Hinzu kommen nun Mieterwärmemodelle und Hausanschlussstationen. Rund 4,5 Millionen Euro sollen dazu im ersten Schritt zur Verfügung gestellt werden. Im Folgenden findest du die aktualisierten Förderungsbedingungen.


Die Förderung investiver Maßnahmen zur Errichtung von PV- und Speicheranlagen

Der Freistaat Thüringen fördert im Rahmen des Förderprogramms „Solar Invest" investive Maßnahmen zur Errichtung von Photovoltaik- und Speicheranlagen sowie Mieterstrommodelle zur Erhöhung des Eigenstromverbrauchs.

Gefördert werden können daher:

  1. Investitionen in Photovoltaikanlagen

  2. Investitionen in stationäre Batteriespeichersysteme (Stromspeicher)

  3. Investitionen in sonstige Speicher (z.B. Kältespeicher oder Thermobatterien)

  4. Investitionen zur Realisierung von Mieterstrom- und Mieterwärmemodellen

  5. Investitionen in Hausanschlussstationen.


Antragsberechtigt sind dabei natürliche Personen, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, aber auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Energiegenossenschaften und einzelne Kommunen

Förderung in Thüringen


Voraussetzungen hierfür sind:


  1. Das Vorhaben muss in Thüringen durchgeführt werden,

  2. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.

  3. Gegen den Antragssteller darf kein Insolvenzverfahren laufen oder ein Antrag auf dieses in den letzten drei Jahren abgewiesen worden sein.

  4. Die Anlagen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen, die Inbetriebnahme muss durch eine geeignete Fachkraft erfolgen und bestätigt werden.

  5. Batteriespeichersysteme müssen eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens 8 Jahren aufweisen.

  6. Bei Energiespeichersystemen muss ein Eigenverbrauch durch eigens erzeugten Solarstrom von mindestens 60% erzielt werden.

  7. Eine Zuwendung für Investitionen in Mieterstrommodelle kann nur gewährt werden, wenn der günstigste Strompreis des örtlichen Grundversorgers im Mieterstrom-Arbeitspreis um mindestens 1 Cent pro kWh (brutto) unterschritten wird.

Solarmodule


Art und Höhe der Förderung

Die Förderungen werden für Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 10 kWpp als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Ausgaben des Vorhabens als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung (Demiminis-Beihilfe) gewährt. Dabei wurden die Fördersätze im Rahmen des Förderprogramms SolarInvest erst im Januar 2020 angepasst. So gewährt die vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung:

  1. Für Photovoltaikanlagen von bis zu 10 kWp Nennleistung einen Zuschuss von 900 Euro pro kWp installierter Leistung als Festbetrag.

  2. Für Batteriespeichersysteme (Stromspeicher) einen Zuschuss von 300 Euro pro kWh elektrischer Speicherleistung als Festbetrag je Einzelanlage.

  3. Für sonstige Speicher (bsp. Kältespeicher oder Thermobatterien) einen Zuschuss von 250 Euro pro m³ Wasseräquivalent als Festbetrag je Einzelanlage.


Für alle anderen Maßnahmen erfolgt die Förderung als Anteilfinanzierung. Der Fördersatz beträgt bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben. Der maximal mögliche Zuschuss je Vorhaben beträgt 100.000 Euro. Der Fördersatz sollte dabei nicht weniger als 10 Prozent betragen. Vorhaben, deren Gesamtausgaben unter 1.000 EUR liegen, können nicht gefördert werden (Bagatellgrenze).

Die Richtlinie trat am 01. Januar 2020 in Kraft und endet am 31.12.2022. Die Beantragung der Zuwendung erfolgt bei der Thüringer Aufbaubank, Gorkistraße 9, 99084 Erfurt (Postfach 90 02 44, 99105 Erfurt). Anträge auf Gewährung einer Zuwendung sind unter Verwendung der vorgegebenen Formulare schriftlich an die Thüringer Aufbaubank zu richten. Weitere Informationen findes du auf der Internetseite der Aufbaubank.

Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann findest du unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

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