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Photovoltaik-Förderung in Sachsen

05.11.2019 zolar Lesezeit 3 Minuten

Aktualisiert am 29.09.2020: Antragstop ab 23.09.2020

Eine Antragstellung nach der RL Speicher ist ab dem 23.09.2020 nicht mehr möglich. Im Rahmen des vom sächsischen Kabinett beschlossenen Konjunkturprogramms „Nachhaltig aus der Krise“ ist vorgesehen, die Richtlinie Speicher noch in diesem Jahr mit weiteren Haushaltsmitteln auszustatten und eine Antragstellung mit überarbeiteten Förderbedingungen zuzulassen. Wir halten dich auf dem Laufenden!


Die Förderung von Stromspeichern mit/ohne Ladestation

Der Freistaat Sachsen fördert Investitionen in dezentrale, netzgekoppelte Stromspeicher, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage und ggf. in Kombination mit einer Ladestation installiert werden. Gefördert werden somit investive Vorhaben, die dazu dienen, den Eigenverbrauch des Solarstroms bestmöglich zu erhöhen.

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die Eigentümer, Pächter, oder Mieter der Flächen sind, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll.

Mitfinanziert werden:

  1. Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze und

  2. Kombinationen dieser mit einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation).

Förderung in Sachsen


Voraussetzungen für das Vorhaben

Um das Vorhaben wie geplant durchführen zu könnern und dabei von der Förderung profitieren zu können, müssen einige Anforderungen erfüllt werden:

  1. Andere gleichartige Förderprogramme dürfen nicht zur Finanzierung eingesetzt werden.

  2. Die Leistung der Netzeinspeisung des mit dem Stromspeicher verknüpften Solargenerators darf nicht mehr als 50 % der Nennleistung dieses Solargenerators unter Standard Testbedingungen (STC) betragen.

  3. Der Stromspeicher muss dauerhaft mit einer Photovoltaikanlage und dem öffentlichen Stromnetz verbunden sein und eine Kapazität von mindestens 2 kWh aufweisen.

  4. Die Ladepunkte der Ladestation müssen mit dem Stromspeicher verknüpft sein und über eine Ladeleistung von mind. 4,0 kW je Ladepunkt AC (Wechselstrom) bzw. mind. 10,0 kW je Ladepunkt DC (Gleichstrom) verfügen.

  5. Antragssteller sind dazu verpflichtet, am Datenmonitoring teilzunehmen, wenn es sich bei bei dem Projekt um ein Modellvorhaben handelt.

  6. Im selben Kalendermonat der Inbetriebnahme des Stromspeichers und den vorangegangenen elf Monaten darf kein weiterer Speicher installiert worden sein, der durch den Freistaat Sachsen gefördert wurde..

Stromspeicher


Art der Förderung

Gefördert werden demnach Anlagen, die zur Speicherung von elektrischer Energie dienen, die beispielsweise durch eine Solaranlage produziert wurde. Dazu zählen zunächst Stromspeicher (einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstungen), die auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien-basieren und auch in Verbindung mit einer Ladestation installiert werden. Derartige Stromspeicher werden als konventionelle Modelle bezeichnet.

Auch Modellvorhaben werden gefördert. Bei diesen handelt es sich um Investitionen in Stromspeicher, die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien basieren, auch in Verbindung mit einer Ladestation sowie der Mess- und Steuereinrichtungen und Ingenieur- und Planungsleistungen. Dementsprechend werden folgende vier Vorhabenarten gefördert:

  1. Konventioneller Stromspeicher ohne Ladestation,

  2. Konventioneller Stromspeicher mit Ladestation,

  3. Modellvorhaben ohne Ladestation und

  4. Modellvorhaben mit Ladestation.

Die Förderung wird dabei im Rahmen einer Projektförderung als Festbeitragsfinanzierung (für konventionelle Stromspeicher und Ladestationen) bzw. Anteilsfinanzierung (für Modellvorhaben) in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Der Zuschuss setzt sich aus der Zuwendung für den Stromspeicher und gegebenfalls die Ladestation zusammen.

Ladestation


Die Höhe der Förderung

Die Höhe des Zuschusses richtet sich vor allem nach der Größe des installierten Stromspeichers. So erhalten Betreiber eines neu installierten Stromspeichers zunächst einen Sockelbetrag von 1.000 Euro, der bei Nachrüstsätzen allerdings entfällt. Zusätzlich erhältst du einen Leistungsbetrag in Höhe von 200 Euro pro nutzbarer Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität. Das bedeutet: Für einen neu installierten Stromspeicher mit einer Kapazität von 10 kWh erhältst du einen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro. Der Höchstbetrag beträgt 40.000 Euro.

Bei Modellvorhaben wird ein anderes Zuschuss-Modell angewendet. Hier erhalten Betreiber einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben mit einem Höchstbetrag von 50.000 Euro. Die Zuschusshöhe für Ladestationen beträgt 400 Euro pro AC-Ladepunkt bzw. 1.500 Euro pro DC-Ladepunkt.

Wichtig: Die Zuwendung wird dir nur gewährt, wenn diese für den Stromspeicher und ggf. die Ladestation mindestens 1.400 Euro beträgt. Auch muss die Förderung bereits vor Beginn des Vorhabens beantragt worden sein.


Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank, auf deren Website du viele nützliche Informationen findest. Den Antrag für einen konventionellen Stromspeicher kannst du mit Hilfe eines Online-Formulars im SAB-Portal online stellen.

Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann findest du unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.