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Solaranlage mit Stromspeicher statt Einspeisevergütung

18.03.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 7 Minuten

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Die EEG-Vergütung galt lange Zeit als wirtschaftlich interessantester Aspekt einer Solaranlage. Doch die Einspeisevergütung ist in den vergangen Jahren stark gesunken und wird in absehbarer Zukunft vollständig abgeschafft werden. Interessenten einer Solaranlage sollten jetzt aber keinesfalls beunruhigt sein - ganz im Gegenteil.

Denn die Einspeisevergütung wird heute in vielen Fällen gar nicht mehr benötigt. Schließlich ist der selbst erzeugte Solarstrom mit rund 8 bis 10 Cent pro kWh heutzutage so günstig, dass ein hoher Eigenverbrauch sinnvoller ist als die Einspeisung ins öffentliche Netz. Wer also bares Geld sparen möchte, der ist auch ohne EEG-Vergütung mit einer PV-Anlage bestens beraten.

Um den Eigenverbrauch zu maximieren, entscheiden sich immer mehr Solaranlagenbetreiber dabei für die Installation eines Stromspeichers. Denn dieser macht es möglich, den Photovoltaik-Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent zu erhöhen. Damit sinkt der Bedarf an Strom aus dem öffentlichen Netz deutlich. Das spart nicht nur bares Geld, sondern schont zeitgleich auch die Umwelt.

EEG-Vergütung


Zum Hintergrund: Wozu dient die EEG-Einspeisevergütung?

Die Geschichte der Einspeisevergütung geht auf die Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 zurück. Vorrangiges Ziel war es dabei, den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben und diese konkurrenzfähig zu machen. Die beiden zentralen Säulen des EEG waren dabei das Vorrangsprinzip und die Einspeisevergütung.

Mit dem Vorrangsprinzip wurden die deutschen Netzbetreiber dazu verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien noch vor Kohle- oder Atomstrom abzunehmen und ihr Stromnetz auszubauen. Auf diese Weise sollte das deutsche Stromnetz für den vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien in der Zukunft vorbereitet werden.

Um hierzu finanzielle Anreize für potenzielle Anlagenbetreiber zu schaffen, wurde zusätzlich die Einspeisevergütung für erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien erhöht. Auch sollten die Netzbetreiber künftig gesetzlich daran gebunden sein, den Anlagenbetreibern 20 Jahre lang den festgelegten Vergütungssatz für den ins Netz eingespeisten Strom zu zahlen.

EEG-Vergütung


Die Entwicklung: Warum sinkt die EEG-Einspeisevergütung?

Damals wurden vor allem die Vergütungssätze für Photovoltaik massiv angehoben. So bekamen Betreiber vor der Einführung des EEG im Jahr 2000 nur rund 8 Cent/kWh für eingespeisten Solarstrom. Im Jahr 2001 hingegen lag die Höhe der Einspeisevergütung dann bei rund 57 Cent/kWh. Allerdings hat sich seitdem viel getan.

Denn in den vergangenen 20 Jahren sank die Photovoltaik-Einspeisevergütung stetig. Lag sie im Jahre 2010 noch bei rund 35 Cent/kWh, liegt sie heute bei unter 12 Cent/kWh. Dabei ist davon auszugehen, dass die Degression auch in den kommenden Jahren fortschreitet. Manche Experten schätzen sogar, dass die Vergütung innerhalb der nächsten zehn Jahre beinahe vollständig abgeschafft wird.

Dies ist jedoch in keinster Weise Anlass zur Sorge. Denn die Antwort auf die Frage, warum die EEG-Vergütung sinkt, ist einfach: Sie wird nicht mehr gebraucht. Denn das vorrangige Ziel des EEG war es, den Anteil der fossilen Energieträger am deutschen Energieverbrauch massiv zu senken. Aus diesem Grund wollte die Bundesregierung erneuerbare Energien konkurrenzfähiger machen.

Das ist ihr gelungen. Denn erneuerbare Energien, allen voran die Photovoltaik, sind heute mehr als konkurrenzfähig. So kostet eine Kilowattstunde Solarstrom, die Sie auf Ihrem Dach erzeugen, umgerechnet nur 8 bis 10 Cent. Der durchschnittliche Strompreis des öffentlichen Netzes hingegen liegt mittlerweile bei 30 Cent / kWh. Das bedeutet: Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto mehr Geld sparen Sie.

Photovoltaikanlage


Zwischenfazit: Solaranlagen sind auch ohne Einspeisevergütung rentabel

Somit lässt sich festhalten, dass das EEG durchaus erfolgreich war und die Einspeisevergütung für private Solaranlagen mittlerweile nicht mehr gebraucht wird. Das liegt auch an den stark gesunkenen Preisen für die Komponenten. Vor allem Solarmodule kosten heute nur noch ein Bruchteil von dem, was sie vor 15 Jahren gekostet haben.

Während Sie im Jahre 2006 noch weit über 6.000 Euro pro Kilowattpeak installierter Nennleistung bezahlt hätten, liegt dieser Wert heute gerade einmal bei knapp 1.000 Euro. Durch diesen Preisverfall von über 75 Prozent sind Solaranlagen auch ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich rentabel geworden.

Auch Stromspeicher erfreuen sich immer wachsender Beliebtheit und werden dadurch immer günstiger. So konnte in den letzten Jahren ein Preisverfall von mehr als 40 Prozent beobachtet werden. Solarspeicher sind damit so günstig wie nie zuvor. Da sie den Eigenverbrauch des Solarstroms deutlich erhöhen können, ist eine Investition somit sinnvoller denn je.

Erneuerbare-Energien-Gesetz


Stromspeicher erhöhen den Eigenverbrauch - und damit die Ersparnis

Mehr als die Hälfte unserer Kunden entscheidet sich aufgrund des höheren Eigenverbrauchs für den Kauf einer Solaranlage mit Stromspeicher. Denn mit einer normalen PV-Anlage erreichen Sie einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent. Ein PV-Speicher macht es aber möglich, den nicht direkt verbrauchten Strom zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Dadurch kann sich der Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent erhöhen.

Ein besonderer Vorteil dabei: Sie werden deutlich unabhängiger von Ihrem Energieversorger. Denn je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto weniger Strom müssen Sie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Somit müssen Sie sich keine Sorgen vor steigenden Stromkosten in der Zukunft machen.

E3/DC Stromspeicher


Hier ein kleines Rechenbeispiel: Eine Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 kWh und Stromkosten von 1.500 Euro im Jahr installiert eine Solaranlage mit 6 kWp Leistung. Diese produziert rund 5.800 kWh Solarstrom im Jahr. Bei einem Eigenverbrauch von 35 Prozent ließen sich die Stromkosten - in Verbindung mit der restlichen EEG-Vergütung - auf 545 Euro reduzieren. Das entspricht einer Ersparnis von 955 Euro.

Installiert die Familie nun einen Stromspeicher, so erhöht sich der Eigenverbrauch der Familie auf bis zu 80 Prozent. Rund 4.000 kWh könnten somit durch den selbst produzierten Solarstrom gedeckt werden, nur noch 1.000 kWh müssten aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Zusammen mit der Einspeisevergütung würden sich die Stromkosten somit auf 108 Euro im Jahr reduzieren. Das entspricht einer Ersparnis von 1.392 Euro. Das macht deutlich: Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto stärker sinken Ihre Stromkosten.

Einspeisevergütung


Solar nachladbare Stromspeicher von E3DC - Mit Notstromfunktion

Immer mehr Menschen entscheiden sich dabei für einen Stromspeicher mit Notstromfunktion. Dieser macht es möglich, auch beim Ausfall des öffentlichen Netzes gespeicherten Solarstrom zu verbrauchen, bis der Speicher vollständig entladen ist. Solar nachladbare Stromspeicher machen es zusätzlich möglich, im Notfall ein vollständig autarkes Stromnetz in Ihrem Haus aufzubauen. Somit erreichen Sie die maximale Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Einige der beliebtesten Modelle stammen dabei vom deutschen Hersteller E3/DC mit Sitz in Osnabrück. Dabei hat das Unternehmen vor allem mit dem E3DC S10 E Pro einen besonders leistungsstarken Stromspeicher mit Inselstromfunktion im Angebot. Denn der S10 E Pro besitzt eine Kapazität von 13 kWh, die auf bis zu 39 kWh erweitert werden kann. Alle notwendigen Komponenten zur Speicherung des Solarstroms sind bereits im Gerät enthalten. Durch ein eigenes Energiemanagementsystem ist der Speicher zusätzlich optimal für die Hausautomation geeignet und macht auch bei der Verwendung einer Wärmepumpe oder eines Elektroautos keine Probleme.

Das E3/DC S10 E Hauskraftwerk ist dabei in der Lage, das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz zu trennen. So können Sie auch bei einem Stromausfall Ihren eigenen Solarstrom produzieren und verbrauchen, denn der Stromspeicher ist direkt mit den Solarmodulen verbunden. Ein Stromausfall macht Ihnen mit diesem Gerät daher keine Sorgen mehr.

E3/DC Wallbox


Ersparnis, Unabhängigkeit, Nachhaltigkeit - Eine Solaranlage mit Speicher

Wenn Sie sich für den Kauf einer Solaranlage mit Stromspeicher entscheiden, werden Sie also deutlich unabhängiger. Aber Sie sparen auch bares Geld. Denn aufgrund des erhöhten Eigenverbrauchs müssen Sie kaum noch Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen. Auf diese Weise können Sie Ihre Stromkosten deutlich senken.

Neben den finanziellen Vorteilen gibt es jedoch noch einen weiteren Vorteil: Sie decken Ihren Energiebedarf deutlich nachhaltiger und tragen somit Ihren Teil zur Energiewende bei. Schließlich erzeugen Sie umweltfreundlichen Solarstrom und nutzen weniger Kohlestrom, der den Klimawandel vorantreibt.

Zeitgleich sind sie damit auf die Zukunft vorbereitet. Vor allem, wenn Sie sich für den Kauf eines Elektroautos interessieren, sollten Sie den Kauf einer Solaranlage mit Speicher erwägen. Denn mit dem erzeugten Solarstrom könnten Sie Ihr E-Auto nicht nur kostengünstig, sondern vor allem umweltfreundlich aufladen - ganz einfach mit der eigenen E-Ladesäule in der Garage. Haben Sie beispielsweise ein E3/DC S10 E Hauskraftwerk, so können Sie dieses problemlos um die E3/DC Wallbox erweitern.

Solaranlage bei zolar


Zusammenfassung und Fazit

Die Einspeisevergütung hat ihren Teil dazu beigetragen, die Photovoltaik in Deutschland mehr als konkurrenzfähig zu machen. Die Preise für den selbst erzeugten Solarstrom sind mittlerweile jedoch so stark gesunken, dass die EEG-Vergütung heutzutage in vielen Fällen kaum noch gebraucht wird. Stattdessen setzen viele Anlagenbetreiber auf einen hohen Eigenverbrauch und entscheiden sich deshalb für den Kauf einer Solaranlage mit Stromspeicher. Auf diese Weise lassen sich bis zu 80 Prozent des eigenen Strombedarfs durch Solarenergie decken.

Der eigens erzeugte Solarstrom ist dabei mittlerweile kostengünstiger als herkömmlicher Kohle- oder Atomstrom. Mit rund 8-10 Cent/kWh ist der Wert sogar geringer als der derzeitige Vergütungssatz. Daher ist ein hoher Eigenverbrauch mittlerweile finanziell sinnvoller als die Einspeisung. Der Kauf eines Stromspeichers ist somit nicht nur umweltfreundlich, sondern auch finanziell lohnenswert.

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Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.