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Stromspeicher sind die perfekte Ergänzung für deine Solaranlage. Was du beim Kauf eines Solarstromspeichers beachten solltest, erklären wir dir in unserem Stromspeicher-Vergleich.

Das erwartet dich in diesem Artikel:

Stromspeicher-Vergleich: Die wichtigsten Hinweise

Entscheidest du dich für einen Stromspeicher, profitierst du noch mehr von den Vorteilen deiner Solaranlage. Den Strom, den du mit deiner Solaranlage erzeugst, kannst du speichern und zu einem späteren Zeitpunkt verbrauchen. Bist du tagsüber nicht zu Hause, kannst du deinen gespeicherten Solarstrom abends nutzen, um das Abendessen zu kochen. So wirst du noch unabhängiger von deinem Energieversorger und senkst nebenbei deine Stromkosten.

Was gilt es bei der Wahl eines Stromspeichers zu beachten und welcher passt am besten zu dir? Wir haben die wichtigsten Eigenschaften von Stromspeichern aufgelistet.

AC-Phasen (1-phasig / 3-phasig)

Wechselrichter und Batterie-Wechselrichter können 1-phasig oder 3-phasig sein und unterscheiden sich anhand der Menge an Strom, die sie in das Hausnetz einspeisen können. 1-phasige Stromspeicher-Systeme können bis zu 4,6 kW ins Netz einspeisen, was sich vor allem für die meisten privaten Zwecke anbietet, während 3-phasige Systeme sich gut für den Betrieb größerer Verbraucher oder in Kombination mit Photovoltaikanlagen mit besonders vielen Modulen eignen.

DC-Kopplung und AC-Kopplung von Stromspeichern

Um Energie aus der Solaranlage in Stromspeichern zu lagern, muss diese als Gleichstrom zur Verfügung stehen. Anders als die Geräte in deinem Haushalt, benötigen Solarbatterien keinen Wechselstrom. Um sowohl speichern zu können als auch Strom zur Verfügung zu stellen, können Stromspeicher eine AC- und eine DC-Kopplung haben.


Was bedeutet AC-Kopplung bei Stromspeichern?

Deine Solaranlage produziert Gleichstrom (DC-Strom). Deine Haushaltgeräte benötigen für ihre Arbeit allerdings Wechselstrom (AC-Strom). In deinem Stromspeicher wird der Solarstrom als Gleichstrom gelagert. Die AC-Kopplung des Stromspeichers bedeutet, dass der Gleichstrom der Solaranlage für den Haushaltsverbrauch in Wechselstrom umgewandelt wird. Dafür benötigt man entweder einen zweiten Wechselrichter oder einen Stromspeicher mit integriertem Wechselrichter.


Was bedeutet DC-Kopplung bei Stromspeichern?

Deine Solaranlage produziert Gleichstrom (DC-Strom). Deine Haushaltgeräte benötigen für ihre Arbeit allerdings Wechselstrom (AC-Strom). In deinem Stromspeicher wird der Solarstrom als Gleichstrom gelagert. Die AC-Kopplung des Stromspeichers bedeutet, dass der Gleichstrom der Solaranlage für den Haushaltsverbrauch in Wechselstrom umgewandelt wird. Dafür benötigt man entweder einen zweiten Wechselrichter oder einen Stromspeicher mit integriertem Wechselrichter.

In unserem Stromspeicher-Vergleich stellen die AC- und DC-Kopplung einen der Aspekte dar, der für die Kaufentscheidung relevant ist. DC-Speichersysteme bringen den Vorteil mit, dass eine doppelte Umwandlung des Solarstromes vermieden werden kann. Während die Solaranlage Gleichstrom produziert, der zunächst von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird und dann, für die Lagerung im Stromspeicher, erneut mittels zweitem Wechselrichter in Gleichstrom zurückgewandelt wird, verteilt sich der Strom bei einer DC-Kopplung direkt auf den Haushalt und den Speicher. Doppelte Umwandlungen sind somit nicht von Nöten und der Umwandlungsverlust wird minimiert. Handelt es sich bei deiner Solaranlage um eine komplette Neuinstallation, eignen sich DC-Systeme besonders gut. Hier benötigst du weniger Komponenten und der Installationsaufwand verringert sich deutlich.

Stromspeicher für die Familie

Notstromfähigkeit von Stromspeichern oder solare Nachladung

Die Notstromfähigkeit sagt aus, ob der Stromspeicher einen Notstrom-Anschluss besitzt und während eines Stromausfalls einige deiner Geräte mit Energie versorgen kann. Dieser Anschluss erfolgt in der Regel über eine manuelle Aktivierung des integrierten Notstromanschlusses und beschränkt sich auf einphasige Verbraucher.

Wie der Name bereits verrät, ermöglicht dir die solare Nachladung im Falle eines Netzstromausfalls eine DC-seitige Nachladung über deine Solaranlage. So kann die Sonne dich und deinen Speicher mit Strom versorgen, wenn der Netzstrom dich im Stich lässt. Je nachdem wieviel Strom deine Solaranlage produziert, kann sogar dein gesamter Haushalt mit Strom versorgt werden. Andernfalls kannst du bestimmte Verbraucher einfach vom Strom nehmen und so die verfügbaren Energie-Ressourcen sparsam verwenden.

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Zellchemie

Bei der Zellchemie handelt es sich um die Stoffe, aus denen die Batterien deines Stromspeichers bestehen. Während für lange Zeit Blei-Säure- oder Blei-Gel-Batterien besonders beliebt für den Einsatz im privaten Sektor waren, werden heute eher Lithium-Ionen-Speicher verwendet. Aufgrund ihrer hohen Energiedichte haben sie sich in den letzten Jahren auf dem Markt etabliert. Auch Handys, Laptops und Elektroautos machen von dieser Zusammenstellung Gebrauch.

Erweiterbarkeit (Batterie-Nachrüstung)

Die Einbindung einer Wallbox für dein Elektroauto oder die Vergrößerung deines Haushalts anhand neuer oder größerer Verbraucher haben einen Einfluss auf deinen jährlichen Strombedarf. Dank einer nachträglichen Erweiterung deines Stromspeichers, kannst du deinen Haushaltsstromverbrauch weiterhin nachhaltig decken. Am sinnvollsten ist es, sich bereits bei der Planung des Speichersystems darüber Gedanken zu machen, ob dieses möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt erweitert werden muss.

Be- und Entladeleistung (kW) von Stromspeichern

Bei der maximalen Be- und Entladeleistung handelt es sich um die Angabe, mit wie viel Leistung in Kilowatt der Speicher geladen und entladen werden kann. Je höher die Leistung dabei ausfällt, umso schneller kann der Stromspeicher bei Sonnenschein geladen werden und desto größere Verbraucher können mit dem gespeicherten Strom versorgt werden. Welche Be- und Entladeleistung du für deinen Stromspeicher benötigst, hängt davon ab, welche Verbraucher du damit versorgen möchtest.

Unsere zolar Experten wissen, worauf es bei Stromspeichern ankommt

Hersteller

Während du dich mit den technischen Details eines für dich perfekten Stromspeichers beschäftigst, ist die Auswahl des Herstellers ebenfalls maßgeblich für die Qualität und somit die Leistung deines Speichers. Wie auch bei sämtlichen anderen Geräten hat jeder Hersteller Aspekte, bei denen er besonders glänzen kann und die dir vielleicht ausgesprochen wichtig sind. Die aktuell beliebtesten Stromspeicherhersteller in Deutschland sind BYD (18 Prozent Marktanteil in Deutschland), E3/DC (17 Prozent Marktanteil in Deutschland) und LG Chem (7 Prozent Marktanteil in Deutschland). Eine Übersicht der einzelnen Hersteller findet du in unserem Artikel zum Kauf von Stromspeichern.

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Kapazität vs. Nutzbare Kapazität von Batteriespeichern

Die Speicherkapazität eines Stromspeichers sagt aus, wie viel der produzierten Energie in den Speicher aufgenommen wird und unterscheidet sich in Brutto- und Netto-Kapazität. Bei der Brutto-Kapazität handelt es sich um die gesamte Menge des Stroms, die der Speicher fassen kann. Die Summe des Stroms, die tatsächlich entnommen wird, nennt sich Netto-Kapazität und spielt für dich als Nutzer die wichtigere Rolle. Denn die Netto-Kapazität umfasst den tatsächlichen Nennwert des von dir nutzbaren Stroms. Ein Stromspeicher wird nie vollständig entladen, da es sonst zu Schäden am Gerät und einer Beeinflussung der vom Hersteller angegebenen Lebensdauer kommen kann.

Welche Speicherkapazität am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt, ist abhängig von deinem Gesamtstromverbrauch und der Größe deiner Photovoltaikanlage.

Lebensdauer und Ladezyklen des Stromspeichers

Speichersysteme sind, genau wie deine Solaranlage, konstant in Betrieb und speichern deine auf dem Hausdach produzierte Solarenergie. Stromspeicher haben eine kürzere Gerätelaufzeit als Solarmodule. Blei-Speichersysteme kommen dabei auf eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren, während dich Lithium-Ionen-Speichersysteme mindestens 20 Jahre lang begleiten. Um dem Hersteller-Versprechen möglichst gerecht zu werden ist es besonders wichtig, dass du Wartungsintervalle einhältst und die maximale Zyklen-Anzahl nicht überschreitest. Die maximale Anzahl der Ladezyklen liegt bei modernen Stromspeichern bei rund 5.000-10.000 Zyklen. Das bedeutet, dass du deinen Speicher bis zu 10.000-mal auf- und entladen kannst, bevor seine Garantie erlischt.

Effizienz des Stromspeichers

Die Effizienz des Speichersystems wird anhand des Wirkungsgrads gemessen. Unter optimalen Bedingungen liegt der Wirkungsgrad bei 90-98% und ist somit sehr effizient. Dieser Wert kann allerdings anhand des Modells, der Umgebungstemperatur sowie der Handhabung von Ladung und Entladung des Speichers variieren. Insgesamt weisen moderne Stromspeicher einen geringen Umwandlungsverlust auf, das heißt, sie sorgen für eine leistungsstarke Energieumwandlung.

Stromspeicher und Temperatur (des Standortes)

Die Temperatur des Standortes, an dem du deinen Stromspeicher installieren lässt, kann einen positiven oder negativen Einfluss auf die Leistung des Geräts haben. Um lang von den Vorteilen deines Speichers zu profitieren, sollte die Außentemperatur möglichst konstant zwischen 5 und 30 Grad liegen. Sinkt die Temperatur in deinem Speicherraum auf unter 0 °C, reduziert sich deine maximale Speicherkapazität deutlich, da diese bei besonders hohen Temperaturunterschieden gedrosselt wird. Auch zu hohe Temperaturen von beispielsweise 40 Grad können dazu führen, dass dein Stromspeicher schneller altert und sich seine Lebensdauer verringert.

Die richtige Größe deines Batteriespeichers

Wie groß dein Stromspeicher sein sollte, hängt von der Größe deiner Photovoltaikanlage, dessen Ertrag sowie deinem Jahresstromverbrauch ab. Außerdem spielt es eine Rolle, zu welcher Tageszeit du den meisten Strom verbrauchst. Bedienst du vor allem am Abend viele elektronische Geräte, bietet sich für dich ein größerer Speicher an. Ist dein Stromverbrauch eher mittags am höchsten, reicht ein kleinerer Speicher, da du den Solarstrom aus deiner Photovoltaikanlage direkt verbrauchen kannst.

Insgesamt gilt, dass die Kapazität deines Speichers (kWh) 0,9- bis 1,6-mal der Leistung deiner Solaranlage (kWp) entsprechen sollte.

Stromspeicher im Direktvergleich