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Berlin wird SolarCity

21.05.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 6 Minuten

Berliner Solarpflicht ab 2023 – der Gesetzesentwurf wurde vom Berliner Senat beschlossen. Die Solarpflicht ist Teil des Masterplans Solarcity und soll Bau und Betrieb von Solaranlagen auf Neubauten und im Zuge von Dachsanierungen regeln. Die Maßnahme wird einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen der Berliner Klimaziele 2050 leisten.


Das erwartet dich in diesem Artikel:


  1. Beschlossene Sache – die Solarpflicht für Berlin kommt
  2. Mit dem Masterplan Solarcity zu einem solaren Berlin
  3. Maßnahmen zur Umsetzung
  4. zolar als Mitglied des Expertenkreises
  5. Mach Berlin zur Solarcity
  6. Zusammenfassung und Fazit


Photovoltaik

Beschlossene Sache – die Solarpflicht für Berlin kommt

Ab dem 01.01.2023 soll die Solarpflicht in Berlin in Kraft treten. Damit reagiert die Politik auf die Herausforderungen des Klimawandels. Gemäß dem Berliner Energiewendegesetz (EWG Bln) legte der Senat dem Abgeordnetenhaus dazu den Gesetzesentwurf vor. Darin werden Photovoltaikanlagen für den Neubau und bei umfangreichen Dachsanierungen von Bestandsbauten, mit 50 Quadratmetern Fläche, verpflichtend gemacht. Insgesamt sollen Neubauten mindestens 30 Prozent der Brutto-, Bestandsbauten 30 Prozent ihrer Nettodachfläche mit Solarmodulen ausstatten. Hier ist eine gute Auswahl gefragt, denn es gibt Vorgaben zur maximalen installierten Leistung der Solaranlagen:

Wohngebäude mit bis zu zwei Wohnungen: 3 Kilowatt
Wohngebäude mit mehr als zwei Wohnungen: 6 Kilowatt
Gebäude, die nicht als Wohngebäude genutzt werden: 6 Kilowatt

Ausnahmen sollen möglich sein – beispielsweise bei einer ungünstigen Ausrichtung des Daches oder wenn die Installation einer Solaranlage aus technischen Gründen nicht umsetzbar ist. Wer sich für eine PV-Anlage an der Hausfassade oder für eine Solarthermie-Anlage entscheidet, kann diese alternativ zur Dachanlage innerhalb der Berliner Solarpflicht umsetzen. Sollte es aus individuellen Gründen nicht möglich sein, der Solarpflicht als Berliner Hauseigentümer nachzukommen, können Härtefallentscheidungen für eine Befreiung von der Pflicht getroffen werden.

Familie Berlin

Mit dem Masterplan Solarcity zu einem solaren Berlin

Um das Berliner Klimaziel zu erreichen, müssen bis 2050 25 Prozent des Strombedarfs aus Sonnenenergie gedeckt werden können. Dazu müssen rund 4.400 Megawatt Leistung auf die Dächer der Hauptstadt installiert werden. Berliner Dächer werden schon heute vielfältig genutzt, beispielsweise für die Energiegewinnung, die Freizeit oder aber als Fußballfeld. Doch das tatsächliche Potenzial wird bislang nicht einmal im Ansatz ausgenutzt. So eignen sich rund 2.400 Hektar der Berliner Dachflächen für die Installation einer Solaranlage. Das entspricht einer Fläche von 3.600 Fußballfeldern. Weitere Flächen wie Häuserfassaden erhöhen das Potenzial zusätzlich.

Doch eben dieses Potenzial wird bislang nur zu einem Bruchteil genutzt. So lag die Leistung der rund 7.500 installierten Solaranlagen auf den Dächern der Stadt im Jahr 2018 bei rund 106 MWp - obwohl das technische Potenzial zwischen 3.800 MW und 4.500 MW (3,8 GW / 4,5 GW) liegt. Das macht deutlich, dass die Anzahl der Solaranlagen in Berlin deutlich steigen muss. Denn mithilfe der solaren Stromerzeugung können nicht nur die Stromkosten der Solaranlagen-Eigentümer gesenkt werden. Auch wird damit ein massiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Photovoltaik

Maßnahmen zur Umsetzung

Eine weitere Maßnahme zur Umsetzung der gesteckten Ziele ist, neben der gesetzlichen Solarpflicht in Berlin ab 2023, die Förderung von Stromspeichern. Mit dem Programm EnergiespeicherPLUS fördert die IBB den Kauf eines Stromspeichers in Verbindung mit einer neu zu installierenden Solaranlage. Die Initiative ist eine der Maßnahmen des Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 in Berlin.

Angesprochen werden sollen neben den typischen Wohnhäusern im inneren Stadtkern und entsprechenden Mieterstrom-Regelungen dabei vor allem die rund 185.000 Ein- und Zweifamilienhäuser in und um Berlin. Wird auf diesen eine Solaranlage in Verbindung mit einem Stromspeicher installiert, so kann der Eigenverbrauch auf über 80 Prozent erhöht werden. Eigenheimbesitzer würden so zu großen Teilen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und damit zumeist umweltschädlichem und teurem Strom werden.

Das ist vor allem im Zusammenhang mit einem Elektro-Auto interessant. Denn mit einer privaten Elektro-Ladestation könnte der eigens erzeugte Solarstrom genutzt werden, um das Auto umweltfreundlich und kostengünstig mit Strom zu betanken. Das tägliche Pendeln zur Arbeit wird damit nicht nur deutlich nachhaltiger, sondern spart auch noch bares Geld. Mehr Informationen zum Thema E-Auto mit Solaranlage findest du in unserem Blog für Photovoltaik. Auch ist es von großer Bedeutung, die Informationsgrundlage zu verbessern und Interessenten fachkundig über ihre Möglichkeiten zu beraten. Denn immer noch wissen viele Menschen nicht, welche vielfältigen Vorteile die Solarenergie mit sich bringt.

Solaranlage von zolar

zolar als Mitglied des Expertenkreises

Wir von zolar haben uns zum Ziel gesetzt, auf jedem Dach der Welt eine Solaranlage zu installieren und den Kauf dabei so einfach und transparent wie möglich zu gestalten. Denn wir möchten die Menschen von sauberer Energie begeistern und Ökostrom so zur Selbstverständlichkeit machen. Gemeinsam mit unseren Kunden bauen wir dabei den Energieversorger der Zukunft und ermöglichen die unabhängige Versorgung mit sauberer Energie.

Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, als Teil der Berliner Solarwirtschaft Mitglied des Expertenkreises zu sein. Dadurch können wir tatkräftig an der Erstellung des Masterplans Solarcity mitwirken und unserer Vision somit ein Stück weit näherkommen. Auch, wenn es an die Umsetzung der Maßnahmen geht, wird zolar mit dem Verkauf und der Installation von Solaranlagen einen aktiven Beitrag leisten können.

Solaranlage kaufen

Die bisherigen Erfolge auf dem Weg zur Solarcity

Das SolarZentrum in Berlin-Charlottenburg ist die Anlaufstelle für Beratung bei Fragen rund um die Nutzung von Solarenergie. Allen Berlinern steht hier ein kostenloses Angebot bereit, sich mit den Möglichkeiten zur Erzeugung sauberen Solarstroms auseinanderzusetzen. Wer lieber online Informationen sucht, kann sich auf dem Webportal Solarwende Berlin schlau machen. Beide Informationszentren entstanden im Rahmen des Masterplans Solarcity, dessen Koordinierungsstelle bei den Implementierungsprozessen unterstützt und eine Anlaufstelle für alle Beteiligten bietet.

Im Jahr 2021 sollen die Maßnahmen weiter vorangetrieben werden. Dafür sind Vertiefungen der Dialoge zwischen den Akteuren beteiligt, der Aufbau einer Struktur aus Partnernetzwerken sowie eine Stärkung der Marktakteure. Um den Berlinern die Möglichkeiten und Potenziale von Solarenergie aufzuzeigen, soll das Angebot an Informations- und Beratungsstellen ausgebaut werden und parallel eine öffentliche Darstellung von beispielhaften Solarprojekten umgesetzt werden.

Photovoltaik

Mach Berlin zur Solarcity

Du findest die Idee der Solarcity gut und fragst dich, wie du selbst einen Beitrag leisten kannst? Ganz einfach: Entscheide dich für eine Solaranlage mit Speicher von zolar. Denn die eigene Solaranlage hat viele Vorteile. So erzeugst du deinen eigenen Solarstrom, der nicht nur umweltfreundlich, sondern auch deutlich kostengünstiger ist als herkömmlicher Strom aus dem Netz. Während dieser im Durchschnitt bereits mehr als 31,89 Cent kostet, liegen mit einer Solaranlage Kosten für den selbst erzeugten Solarstrom bei umgerechnet 8-12 ct/kWh.

Mit einem Stromspeicher kannst du deinen Eigenverbrauch dabei auf mehr als 80 Prozent erhöhen. In Verbindung mit einer Wallbox für dein Elektro-Auto steigt der Eigenverbrauch zusätzlich. Je mehr Solarstrom du dabei verbrauchst, desto mehr sparst du. So kann ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh im Jahr seine Stromkosten um mehr als 1.000 Euro reduzieren. Somit handelt es sich nicht nur um eine nachhaltige, sondern vor allem auch kostengünstige Investition in die Zukunft – deine eigene und die Berlins.

Photovoltaik-Anlage

Zusammenfassung und Fazit

Berlin ist eine wachsende Großstadt, die sich einem steigenden Energiebedarf und Verkehrsaufkommen gegenübergestellt sieht. Beide Faktoren spielen dabei eine große Rolle, wenn es um den Klimawandel geht: Denn sowohl die Kohlekraftwerke, die immer noch einen Großteil der Stromerzeugung ausmachen, als auch die Verkehrsabgase belasten die Umwelt und beschleunigen so den Klimawandel.

Die Berliner Politik hat deshalb jetzt reagiert. Mit dem Masterplan Solarcity soll die Stadt in den kommenden Jahrzehnten zu einer klimaneutralen Zone werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei vor allem der Ausbau der solaren Stromerzeugung. Denn eine Solaranlage nutzt die Energie der Sonne, um kostengünstigen und umweltfreundlichen Solarstrom zu erzeugen. Dieser kann anschließend im Haushalt verbraucht oder zum Aufladen des eigenen Elektro-Autos genutzt werden.

Die vom Senat beschlossene Solarpflicht für Berlin ab 2023 soll den Ausbau von Photovoltaik in der Hauptstadt vorantreiben und die Erreichung der Berliner Klimaziele 2050 realisieren. Der Gesetzesentwurf liegt dem Abgeordnetenhaus vor. Die Bürgermeister der Berliner Bezirke haben bereits zugestimmt. Prognosen zufolge könnte Berlin durch die Solarpflicht rund 37.000 Tonnen CO2 einsparen.

Werde Teil der Berliner Energiewende und erhalte noch heute ein unverbindliches Angebot für die Installation deiner Solaranlage.

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