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Neubau geplant? Jetzt schon an eine Solaranlage denken

09.10.2020 Saskia Siebeneicher Lesezeit 5 Minuten

Lange Zeit war das Thema Hausbau gerade für viele jüngere Familien eher unattraktiv – bis die Corona-Pandemie dem Wunsch nach Unabhängigkeit Aufwind gegeben hat. Für alle, die zurzeit den Bau eines Eigenheims planen, lohnt es sich, bereits jetzt über eine eigene Solaranlage nachzudenken, um noch autarker zu werden. Denn so sparst du dauerhaft nicht nur Mietkosten, sondern auch Stromkosten. Solange der Neubau noch nicht fertig geplant und gebaut ist, können Hausbesitzer ihr künftiges Zuhause dahingehend optimal vorbereiten.


Ab dem Umzug ins neue Haus Stromkosten sparen

Um von Anfang an von den Vorteilen von lokalem, selbst erzeugtem Solarstrom zu profitieren, empfehlen wir, Installation der Solaranlage und Hausbau gleichzeitig zu planen. Aber auch für den Fall, dass die Solaranlage erst im Nachhinein installiert wird, kannst du deinen Neubau schon im Vorfeld darauf vorbereiten. Berücksichtige dabei, dass die Planung und Installation einer Solaranlage durchschnittlich drei Monate dauert.


1. Phase: Die Neubau-Planung


Ausrichtung des Hauses

Schon mit der Frage, wie der Neubau auf deinem Grundstück ausgerichtet sein soll, d.h. in welche Himmelsrichtungen das Dach zeigt, legt du den Grundstein für eine ertragreiche Solaranlage. Südlich ausgerichtete Dächer mit viel Freifläche erzielen den höchsten Ertrag. Vorhandene Gauben, Dachfenster, der Schornstein oder die Satellitenschüssel nehmen hier Platz weg, der bei der Belegung mit Solarmodulen fehlt. Um eine Verschattung der Solarmodule zu vermeiden, finden insbesondere Schornstein und Satellitenschüssel ohne Weiteres auch Platz auf einem Norddach.

Neben einem Süddach, eignet sich auch eine Ost-West-Dachausrichtung sich für die Anbringung von Solarmodulen, da solche Dächer im Verlauf der Sonne liegen. Auf Ostdächer und Westdächer scheint die Sonne länger als auf Süddächer. Diesen Umstand können sich Hausbesitzer, die in erster Linie morgens und abends Strom verbrauchen, zunutze machen, um ihren Eigenverbrauch zu erhöhen.

Je früher die Solaranlage installiert wird, desto mehr Stromkosten kannst du sparen


Gestaltung des Daches

Der Einstrahlwinkel der Sonne beeinflusst den Ertrag deiner Photovoltaik-Anlage erheblich. Deshalb bieten sich spitz zulaufende Dächer, wie Walmdach oder Satteldach, aufgrund ihrer Neigung zur Sonne besonders für die Anbringung von PV-Modulen an. Entscheide dich beim Dachmaterial am besten für Ziegel anstatt für Bitumen. Bei einem Ziegeldach werden die Dachhaken, mit denen die Solarmodule in Position gehalten werden, direkt am Sparren befestigt. Für die von zolar installierten Aufdachanlagen wird der Ziegel anschließend in dieselbe Position wie vorher gebracht, und bündig über den Dachhaken gelegt.


Leerrohre vorbereiten und Platz im Keller schaffen

Vor allem dann, wenn deine Solaranlage erst später installiert werden soll, kannst du bereits beim Hausbau darauf achten, dass Leerrohre vom Dach in den Kellerraum gelegt werden. Lehrrohre vereinfachen die Kabellegung von den Modulen auf dem Dach zum Stromspeicher und Wechselrichter im Keller enorm. Wechselrichter und Stromspeicher werden in unmittelbarer Nähe zueinander, meist im Hauswirtschaftsraum (HWR) und dort in Zählerschrank-Nähe, aufgestellt. Im HWR benötigst du also Platz für zwei zusätzliche Geräte.

Junge Familie vor ihrem Neubau mit PV-Anlage


Anlagengröße vorausschauend planen

Während die Einspeisevergütung 2014 noch über 50 Cent pro Kilowattstunde betrug, liegt sie aktuell (Oktober 2020) bei nur noch 8,46 Cent für jede ins öffentliche Stromnetz eingespeiste kWh Solarstrom. Tendenz sinkend. Gleichzeitig werden Solaranlagen und damit auch jede kWh selbst erzeugter Solarstrom immer billiger.

Momentan kostet eine kWh Solarstrom aus der eigenen Solaranlage zwischen 6 und 10 Cent. Mit einem Stromspeicher kann zudem der Eigenverbrauch auf bis zu 80% gesteigert werden. Eine Solaranlege mit Speicher, die auf Eigenverbrauch ausgelegt ist, lohnt sich deshalb heutzutage mehr als die Einspeisung von überschüssigen Strom ins Netz.

Apropos vorausschauende Planung: Wer über Nachwuchs und/oder die Anschaffung eines E-Autos nachdenkt, sollte dies ebenfalls bereits im Gespräch mit dem PV-Fachberater thematisieren. Es wäre kurzsichtig, für die Berechnung der Anlagengröße vom aktuellen Verbrauch auszugehen. Stattdessen sollte die verfügbare Dachfläche nach Möglichkeit voll ausgenutzt werden. Anlagengrößen bis 10 Kilowattpeak (kWp) sind für ein Einfamilienhaus meist die wirtschaftlich sinnvollste Lösung.

Beim Hausbau von Anfang an auf Solarenergie setzen, lohnt sich


2. Phase: Koordination von Hausbau und Installation der Solaranlage

Wurden bei der Planung des Neubaus die genannten Punkte berücksichtigt, ist eine spätere Installation der eigenen Solaranlage in der Regel recht einfach. Dennoch hat es planerische und finanzielle Vorteile, wenn Haus und Solaranlage gleichzeitig errichtet werden. Nicht zuletzt spielt die zeitliche Koordination eine Rolle: Hierbei ist es sinnvoll, bereits im Anschluss an die Baugenehmigung des Neubaus direkt mit der Planung der Solaranlage zu beginnen.


Vorhandenes Gerüst nutzen

Für den Bau von Ein- oder Zweifamilienhäusern wird in den allermeisten Fällen ein Gerüst benötigt, das Dachdecker und Maurer absichert. Ein Gerüst ist auch dann vorgeschrieben, wenn die Traufhöhe 2,50 Meter oder höher ist, und dient den Installateuren von Solaranlagen als Absturzsicherung.

Wird das Gerüst sowohl für den Hausbau als auch für die Installation der Solaranlage genutzt, sinken Kosten und Aufwand für einen erneuten Gerüst-Aufbau. Berücksichtige in diesem Zusammenhang auch, dass du bei der nachträglichen Installation der Solaranlage vielleicht bereits damit begonnen hast, dein Grundstück zu planen und einen Garten anzulegen.

Tipp: Achte bei der Gartenplanung darauf, Bäume, Sträucher und Co. so zu pflanzen, dass sie in Zukunft nicht zu Verschattungsobjekten deiner Solarmodule heranwachsen.

Bei der Installation einer PV-Module ist meist ein Gerüst nötig


Zugänglichkeit maximieren

Apropos Garten: Steht das Haus einmal, folgt meist zeitnah das Verschönern der Einfahrt, das Einzäunen des Grundstücks und natürlich die Möblierung des Neubaus. Mit jeder der genannten Maßnahmen wird dein neues Heimzwar wohnlicher, aber auch schwerer zugänglich.

Stehen Außenarbeiten und Inneneinrichtung noch aus, haben Solar-Installateure Platz und die Rangiermöglichkeiten, die sie benötigen, um Solar-Komponenten anzuliefern, auf dem Grundstück abzustellen und zum Aufstellort zu transportieren. Solange sich die Innenausstattung des Neubaus noch im Rohzustand befindet, erleichtert dies zudem den Transport und die Installation des Stromspeichers im Keller.


Extra-Spartipps für Doppelhaus-Bewohner

Bewohner von Doppelhaushälften, auf denen jeweils eine Solaranlage errichtet werden soll, profitieren beim Kauf einer Solaranlage bei zolar übrigens doppelt von ihrer Wohnsituation. Zum einen bietet zolar künftigen Nachbarn eine Weiterempfehlungsprämie, wenn sie sich im Rahmen des "Freunde werben Freunde"-Programms erfolgreich gegenseitig werben.

Zum anderen genießen Besitzer von Doppelhaushälften einen zusätzlichen Vorteil, wenn beide Anlagen zeitgleich installiert werden, denn hierbei fällt nur eine Lieferung und eine Anfahrt an. Auf Bewohner von Doppelhaushälften warten in solchen Fällen attraktive Rabatte.

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Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.