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Der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie

20.10.2017 Kevin Murkisch Lesezeit 4 minutes

Die Sonne ist der einzige praktisch unerschöpfliche Energieträger, der uns zur Verfügung steht. Daher lassen sich Solaranlagen vielfältig einsetzen, um die Solarenergie auf verschiedene Art und Weise zu nutzen. So können die Photovoltaik, aber auch die Solarthermie auf lange Sicht massive Kosteneinsparungen mit sich bringen. Schließlich schickt die Sonne keine Rechnungen.

Doch nur wenige wissen genau, worin der Unterschied zwischen den beiden Arten der Solaranlage besteht. Während hierzulande meist von der Stromerzeugung durch Sonnenenergie (Photovoltaik) gesprochen wird, ist die Wärmeerzeugung durch Solarenergie (Solarthermie) weitestgehend unbekannt. In diesem Artikel möchten wir Sie über die Unterschiede aufklären!

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Die Photovoltaik - Strom aus Sonnenergie

Wird hierzulande von einer Solaranlage gesprochen, so denkt ein Großteil der Bevölkerung vermutlich an die Möglichkeit, mit Hilfe einer Solaranlage Strom zu erzeugen. Auch wenn vermutlich die wenigsten die Funktionsweise derartiger Anlagen kennen, so sind Photovoltaik-Anlagen die wohl bekannteste Form der Solaranlage. Mithilfe von Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengesetzt werden, werden die verschiedenen Strahlen der Sonne aufgefangen, wobei positive und negative Ladungsträger an der Zelloberfläche gesammelt werden. Beim Schließen des Kreises zwischen Plus- und Minuspol fließt der sogenannte Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um, der die Verbraucher des Haushaltes mit Strom versorgen kann.

Auf diese Weise lassen sich mit einer herkömmlichen Photovoltaik-Anlage rund 35% des Eigenbedarfs durch Solarstrom decken. Mit einem Stromspeicher liegt dieser Wert sogar deutlich höher. Überschüssiger Solarstrom wird gegen Zahlung einer Einspeisevergütung in das öffentliche Netz eingespeist. Dadurch werden Sie deutlich unabhängiger von steigenden Stromkosten und profitieren von der mittlerweile günstigsten Möglichkeit zur Stromerzeugung.

Solaranlage


Solarthermie - Wärme aus Sonnenenergie

Neben hohen Stromkosten sind allerdings auch Warmwasser -und Heizkosten ein großes Thema für Eigenheimbesitzer. Schließlich sind auch hier die Kosten in den letzten Jahren massiv gestiegen. Doch auch hier gibt es eine Abhilfe: Die Solarthermie. Hierbei wird die Sonne genutzt, um einen Wärmeträger zu erhitzen, der diese Wärme an das in einem Tank befindliche Wasser abgibt. Es findet also eine Absorption der Strahlungsenergie statt, die eine spezielle Wärmeträgerflüssigkeit erhitzt. Diese Wärme kann dann in Wärmeübertragern abgegeben werden, wobei zweierlei Arten Anwendung finden: die solare Trinkwassererwärmung und die solare Heizungsunterstützung. Je nach Typus unterscheiden sich schließlich auch die Komponenten.

Gerade bei der Trinkwasseraufbereitung in den Sommermonaten (Mai bis September) ist hier das Ziel, bis zu 100% des benötigten Warmwassers mit Sonnenenergie zu erzeugen. Dabei ist die Größe der benötigten Kollektorfläche und des Wasserspeichers direkt von der Anzahl der Personen im Haushalt und weiteren Verbrauchern wie Wasch- oder Spülmaschinen abhängig.

Die Sonnenkollektoren der Solarthermie-Anlage, die die Sonnenstrahlen in Wärmeenergie umwandeln, gibt es dabei in verschiedenen Varianten, wie den Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren. Über spezielle Leitungen wird eine spezielle Wärmeträgerflüssigkeit mit Hilfe einer Pumpe schließlich zum Wasserspeicher transportiert. Hier wird die Wärmeenergie über einen Wärmeübertrager an das im Speicher befindliche Wasser übertragen. Je nach Ausstattung kann dieses schließlich als Trinkwasser oder aber zur Heizungsunterstützung genutzt werden.

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Photovoltaik oder Solarthermie?

Viele Interessenten einer Solaranlage fragen sich nun womöglich, wofür sie sich schließlich entscheiden sollten. Macht gar eine Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie Sinn? Die Antwort lautet nein. Wer sich für eine Solaranlage interessiert, der sollte sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Hier liegt der Vorteil jedoch ganz eindeutig bei der Photovoltaik. Zwar ist die Technologie, die dieser zugrunde liegt, deutlich komplexer als die einer Solarthermie-Anlage, doch sind die Einsatzbereiche deutlich vielseitiger. Auch ist eine Kilowattstunde Strom deutlich teurer als eine Kilowattstunde Heizwärme. Finanziell macht es also mehr Sinn, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren, da diese auf lange Sicht die höchste Ersparnis liefert.

Zumal sich der von der PV-Anlage erzeugte Solarstrom auch anderweitig verwenden lässt. So können moderne Brauchwasser-Wärmepumpen den überschüssigen oder im Stromspeicher gespeicherten Solarstrom nutzen, um in Verbindung mit der Umgebungsluft Warmwasser zu erzeugen. Dieses kann in Form von Brauchwasser im Haushalt verwendet werden. Auch einfache Heizstäbe können den überschüssigen Strom verwenden, um das Wasser in einem Tank zu erhitzen. Dadurch sparen Sie weitere Kosten.

Während die Solarthermie demnach lediglich warmes Wasser erzeugen kann, das als Brauchwasser oder aber Heizungsunterstützung dient, ist eine Photovoltaik-Anlage dazu imstande, mehr zu leisten: Sie kann Strom erzeugen, der von den Verbrauchern im Haushalt verwendet, im Stromspeicher zwischengespeichert oder auch zur Erzeugung von Warmwasser genutzt werden kann. Moderne Brauchwasser-Wärmepumpen und Heizstäbe erhöhen dabei den Eigenverbrauch und sorgen für maximale Energieeffizienz.

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Fazit

Solaranlagen sind eine hervorragende Möglichkeit, kostengünstige Energie verschiedener Art zu erzeugen und dabei sogar etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Denn Solarenergie steht beinahe unbegrenzt zur Verfügung und ist dabei schadstoffarm. Wer sich für eine Solaranlage interessiert, muss sich zunächst jedoch für eine spezielle Anlagenart entscheiden.

Die Photovoltaik und die Solarthermie verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. Während Photovoltaik-Anlagen Solarstrom produzieren, der von den Verbrauchern im Haushalt verwendet oder in Verbindung mit weiteren Geräten auch zur Warmwasser-Erzeugung genutzt werden kann, sind Solarthermie-Anlagen für die reine Warmwasseraufbereitung gedacht. Ob es sich dabei um Brauchwasser oder aber eine Heizungsunterstützung handelt, ist abhängig von den installierten Komponenten. Insgesamt bietet die Photovoltaik jedoch die besseren Möglichkeiten, da ihr Einsatzbereich deutlich größer ist und die Preise in den vergangenen Jahren drastisch sinken konnten.

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