Unabhaengiger mit einer Brauchwasser-Waermepumpe
Die Strompreise des oeffentlichen Netzes steigen weiter. Zahlte man im Jahre 2000 rund 13 ct / kWh, so stieg dieser Wert bis 2008 auf durchschnittlich 21,65 ct / kWh. Mittlerweile liegt der Wert laengst bei 35 Cent pro kWh und ein Ende ist nicht in Sicht. Seit der Jahrtausendwende steigt der Preis somit konstant in die Hoehe.
Viele Eigenheimbesitzer fragen sich daher seit laengerem, wie sie den steigenden Strompreisen entfliehen und ein Stueck Unabhaengigkeit in puncto Energieversorgung gewinnen koennen.
Aktualisiert am:15.8.2024 | 1 Min. Lesezeit
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Mehr erfahrenPhotovoltaik - Die Loesung aller Probleme?
Eine Antwort stellt hier die Photovoltaik dar. Nachdem die Solarenergie ein zwischenzeitliches Tief ueberstehen musste, werden heutzutage so viele Solaranlagen installiert wie nie zuvor. Dies liegt vorrangig an den weitreichenden Moeglichkeiten, die sich einem mit der eigenen Photovoltaikanlage bieten. Durch die Installation von Solarmodulen auf dem Dach wird man schliesslich sein eigener Stromproduzent. Mit einer durchschnittlichen Solaranlage lassen sich so rund 35 Prozent des erzeugten Oeko-Stromes nutzen. Durch den Eigenverbrauch lassen sich auf diese Weise monatlich 79 Euro sparen (ausgehend von einem jaehrlichen Stromverbrauch von 4.000 kWh).
Somit ergibt sich bereits eine durchschnittliche Ersparnis von rund 950 Euro im Jahr. Mit einem optimalen Stromspeicher laesst sich der Eigenverbrauch zusaetzlich auf bis zu 80 Prozent erhoehen. Wer sich also fuer die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit entscheidet, der muss nur noch rund 20 Prozent seines Stromes aus dem oeffentlichen Netz beziehen. So manchem kann der Eigenverbrauch dabei gar nicht hoch genug sein. Wer seinen eigenen Strom erzeugt, der moechte diesen schliesslich auch moeglichst effizient nutzen. Dafuer bieten sich dem Betreiber vielerlei Moeglichkeiten.
Wie die Kombination aus Waermepumpe und Photovoltaik funktioniert kannst du hier nachlesen.
Die Brauchwasser-Waermepumpe
Eine dieser Moeglichkeiten stellt die Brauchwasser-Waermepumpe dar. Mit dieser laesst sich der ueberschuessige Strom nutzen, der von der Solaranlage zwar erzeugt, aber nicht direkt verbraucht oder gespeichert werden kann, um in Verbindung mit der Umgebungsluft warmes bzw. heisses Wasser zu erzeugen. Auf diese Weise kann die groesstmoegliche Menge des selbst erzeugten Solarstroms verbraucht und dadurch der Eigenverbrauch massiv erhoeht werden. Im Falle einer Brauchwasser-Waermepumpe handelt es sich dabei um Brauchwasser. Also solches, welches nicht zum Heizen, sondern zum Duschen, Waschen, Kochen, usw. verwendet wird. Es handelt sich demnach um eine spezielle Waermepumpe, die einen Warmwasserspeicher speist.
Dabei entzieht die Brauchwasser-Waermepumpe ihrer Umgebungsluft mit Hilfe eines Waermetauschers die Waerme, die sie im Anschluss an das im Speicher befindliche Trinkwasser abgibt. Hierbei folgt das Geraet grundsaetzlich dem Kuehlschrank-Prinzip: Speziell entwickelte Kaeltemittel, die bereits bei niedrigen Temperaturen, sowie geringem Druck verdampfen, geben die aus der Luft aufgenommene Waerme durch Verfluessigung bei hoeheren Temperaturen und einem erhoehten Druck an das Wasser ab. Dieses nimmt die Waerme auf und erhitzt sich auf eine beliebige Temperatur.
Strom als Unterstuetzung
Allerdings kommt es vor, dass die Brauchwasser-Waermepumpe allein nicht die gewuenschte Wassertemperatur liefern kann. Ist beispielsweise die Menge an erforderlichem Wasser zu gross oder sind die Unterschiede zwischen der Temperatur der Umgebungsluft und der gewuenschten Wassertemperatur zu eklatant, so muss nachgeholfen werden. Fuer solch einen Fall ist in einer derartigen Pumpe im Regelfall ein Heizstab integriert, der das Wasser zusaetzlich, unter Verwendung von Strom, erhitzen kann und so eine beliebige Temperatur sowie Wassermenge ermoeglicht. Der Heizstab unterstuetzt demnach die eigentliche Funktion der Brauchwasser-Waermepumpe und wird je nach Bedarf automatisch vom System dazugeschaltet.
Je oefter dies geschieht, desto mehr Strom wird jedoch benoetigt, was den Stromverbrauch schnell in die Hoehe treiben kann. Nicht ohne Grund wird der Energiebedarf eines Hauses zu grossen Teilen von dessen Waermebedarf bestimmt. Hier kommt jedoch die Photovoltaik-Anlage ins Spiel: Der ueberschuessige Strom, der normalerweise in das oeffentliche Netz eingespeist werden wuerde, kann zur Verwendung kommen, um den Heizstab der Brauchwasser-Waermepumpe zu betreiben und so zu verhindern, dass eine grosse Menge an teurem Strom eingekauft werden muss.
Die Brauchwasser-Waermepumpe und die Photovoltaik
Auf diese Weise arbeiten deine Photovoltaikanlage und die Brauchwasser-Waermepumpe effektiv zusammen, um warmes Brauchwasser herzustellen und so den Eigenverbrauch bestmoeglich zu erhoehen. Durch den von der Solaranlage erzeugten Strom kann der integrierte Heizstab das Wasser zusaetzlich erhitzen und die Waermepumpe so in optimalem Masse kostenguenstig unterstuetzen. Dadurch sinken die Kosten drastisch.
Wer sich jedoch keine Brauchwasser-Waermepumpe anschaffen moechte, aber ueber einen Warmwasserkessel verfuegt, der kann ueber die Anschaffung eines Heizstabes nachdenken. Diese lassen sich auch zu einem spaeteren Zeitpunkt problemlos integrieren und zur Erzeugung von Brauchwasser nutzen.
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