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Preisentwicklung Photovoltaik bis 2023 und Prognose

Die Preise für Photovoltaik sinken stetig – eine gute Nachricht für deinen Geldbeutel und die Umwelt. In unserem Artikel erfährst du, wie sich die Kosten bis 2023 entwickelt haben, wie sie sich voraussichtlich weiter entwickeln und warum sich der Kauf einer Photovoltaikanlage bereits jetzt lohnt.


Aktualisiert am:19.4.2024 | Tanita Belke | 5 Min. Lesezeit

Über uns Autor:innen

Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen 2013 bis 2023

In den letzten zehn Jahren hat sich der Preis für Photovoltaikanlagen signifikant verringert. Im Jahr 2013 lag der Preis bei etwa 2.100 Euro pro Kilowatt Peak (kWp), und bis 2023 ist er auf etwa 1.250 Euro pro kWp gesunken.

Diese Preisentwicklung lässt sich durch folgende Aspekte erklären:

  • Technologische Fortschritte
  • Massenproduktion
  • Erhöhte Nachfrage nach erneuerbaren Energien

Innovationen in der Effizienz von Solarzellen und Skaleneffekte durch höhere Produktionszahlen reduzierten die Herstellungskosten, während niedrigere Transportkosten und günstige Wechselkurse die Preise weiter senken.

Preis pro kWp

Kosten einer 4,25 kWp PV-Anlage

Veränderung zum Vorjahr

20133.943 Euro16.759 Euro-
20143.755 Euro15.961 Euro-4,76 Prozent
20153.567 Euro15.163 Euro-5,00 Prozent
20163.192 Euro13.566 Euro-10,53 Prozent
20173.004 Euro12.769 Euro-5,88 Prozent
20182.816 Euro11.970 Euro-6,25 Prozent
20192.722 Euro11.572 Euro-3,33 Prozent
20202.535 Euro10.773 Euro-6,90 Prozent
20212.628 Euro11.172 Euro+3,70 Prozent
20222.441 Euro10.374 Euro-7,14 Prozent
20232.260 Euro8.900 Euro-7,41 Prozent

Im Jahr 2021 stiegen die Preise aufgrund von Modulengpässen und Auslieferungsverzögerungen bei Wechselrichtern. Politische Unsicherheit führte zu Projektverschiebungen oder -absagen durch Kundinnen und Kunden. Corona-bedingte Transportkosten erhöhten die Preise, da internationale Frachten ein Allzeithoch erreichten.

Preisentwicklung von Solarmodulen 2013 bis 2023

Die Preisentwicklung von Solarmodulen zeigt einen deutlichen Abwärtstrend. Während die genauen Zahlen für die Jahre 2013 bis 2015 fehlen, beginnen die verfügbaren Daten im Jahr 2016 mit einem Preis von 980 Euro pro Kilowatt Peak (kWp).

2023 beträgt der Preis nur noch 390 Euro pro kWp, was einem Rückgang von 60 Prozent gegenüber 2016 entspricht​.

Preis pro kWp

Kosten eines 425 Wp Solarmoduls

Veränderung zum Vorjahr

2016980 Euro420 Euro-
2017860 Euro369 Euro-12,00 Prozent
2018730 Euro310 Euro-15,91 Prozent
2019530 Euro226 Euro-27,03 Prozent
2020490 Euro209 Euro-7,41 Prozent
2021450 Euro193 Euro-8,00 Prozent
2022590 Euro251 Euro+30,43 Prozent
2023390 Euro203 Euro-33,33 Prozent

Die Preiserhöhung 2022 war durch Lieferengpässe, erhöhte Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheit bedingt.

Der Abwätstrend der Preise wird voraussichtlich anhalten, da sich die Technologie weiterentwickelt, die den Wirkungsgrad von Solarmodulen erhöht, Skaleneffekte in der Produktion erlaubt und die Produktionskosten dadurch stetig sinken.

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Preisentwicklung von Stromspeichern 2013 bis 2023

Die Preise von Stromspeichern sinken ebenfalls seit Jahren kontinuierlich. Während der Preis pro kWp 2013 noch bei 1.254 Euro lag, liegt er 2023 bei 601 Euro, was einem Rückgang von 52 Prozent entspricht.

Diese Preisentwicklung lässt sich auf den technischen Fortschritt im Bereich der Lithium-Ionen-Batterietechnologie zurückführen. Aktuell ist es möglich, diese Batterien zu deutlich niedrigeren Kosten zu produzieren als zum Zeitpunkt ihrer Einführung vor einem Jahrzehnt – primär dank neuer Batteriekonzepte, Reduzierung der Rohstoffmengen und der Steigerung der Energiedichte.

Zudem hat die gestiegene Nachfrage nach Energielösungen dazu geführt, dass immer mehr Hersteller die Produktion auf große Stückzahlen ausrichten, was die Kosten pro Stück senkt.

Studien prognostizieren, dass die Preise für Lithium-Ionen-Akkus bis 2025 auf 83 Euro pro Kilowattstunde (kWh) fallen werden, von 600 Euro pro kWh im Jahr 2010​​.

Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die Entwicklung und die Preise für einen 9,6 kWh Stromspeicher.

Preis pro kWh

Kosten eines 9,6 kWh Speichers

Veränderung zum Vorjahr

20131.254 Euro12.039 Euro-
20141.128 Euro10.835 Euro-10,00 Prozent
2015953 Euro9.149 Euro-15,56 Prozent
2016852 Euro8.185 Euro-10,53 Prozent
2017752 Euro7.223 Euro-11.76 Prozent
2018702 Euro6.741 Euro-6,67 Prozent
2019652 Euro6.260 Euro-7,14 Prozent
2020601 Euro5.778 Euro-7,69 Prozent
2021626 Euro6.019 Euro+4,17 Prozent
2022601 Euro5.778 Euro-4,00 Prozent
2023601 Euro5.200 Euro0,00 Prozent

Preisentwicklung von Wechselrichtern 2013 bis 2023

Die Preise für Wechselrichter sind von 2013 bis 2023 tendenziell gesunken. 2013 lagen die Kosten noch bei 663 Euro pro Kilowatt (kW). Bis 2023 fielen diese auf 420 Euro, dank technologischer Verbesserungen und gesteigerter Produktion.

Preis pro kW

Kosten eines 5 kW Wechselrichters

Veränderung zum Vorjahr

2013133 Euro663 Euro-
2014119 Euro596 Euro-10,00 Prozent
2015110 Euro552 Euro-7,41 Prozent
2016102 Euro508 Euro-8,00 Prozent
201793 Euro464 Euro-8,70 Prozent
201888 Euro442 Euro-4,76 Prozent
201984 Euro419 Euro-5,00 Prozent
202079 Euro397 Euro-5,26 Prozent
202188 Euro442 Euro+11,11 Prozent
202284 Euro420 Euro-5,00 Prozent
202384 Euro4.105 Euro0,00 Prozent

Da die Kosten für einen Wechselrichter rund 9 Prozent der Anschaffungskosten einer PV-Anlage ausmachen, machen die aktuellen Preisentwicklungen den Kauf einer Anlage zunehmend attraktiver.

Ursachen der Preisentwicklung von Photovoltaik

Die Preise für Photovoltaik ändern sich aus folgenden Gründen:

  • Technologische Fortschritte: Effizientere Produktionsprozesse und günstigere Materialien.
  • Skaleneffekte: Massenproduktion senkt die Stückkosten.
  • Marktdynamik: Steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien fördert Investitionen und Innovationen.
  • Externe Faktoren: Schwankungen bei Rohstoffpreisen, politische Handelsentscheidungen und globale Ereignisse wie Pandemien können die Preise kurzfristig beeinflussen.

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Preisentwicklung von Photovoltaik: Unsere Prognose

Unsere Recherchen deuten darauf hin, dass die Preise für Photovoltaik in den kommenden Jahren weiter fallen werden. Im Folgenden findest du die erwarteten Gründe dafür:

  • Kostenreduktion: Die Herstellungskosten für Solarmodule und andere Komponenten sinken stetig. Dies wird durch verbesserte Herstellungstechniken und günstigere Materialien wie Silizium ermöglicht, dessen Preis bis Ende 2023 dramatisch fallen soll​.
  • Marktwachstum: Die weltweite Nachfrage nach Photovoltaik wird weiter steigen. Bereits für Ende 2023 werden Modulpreise von 0,19 bis 0,20 US-Dollar pro Watt Peak erwartet. Die globale Photovoltaik-Leistung wächst rasant und könnte bis Ende 2023 auf über 255 Gigawatt ansteigen​​.
  • Wettbewerbsfähigkeit: Photovoltaik wird zunehmend wettbewerbsfähiger im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken, mit aktuellen Geboten in Ausschreibungen, die bereits unter denen von 2020 liegen​.

Insgesamt sorgen technologische Innovationen, Skaleneffekte und eine starke Marktdynamik dafür, dass du mit weiter sinkenden Preisen für Photovoltaiksysteme rechnen kannst, was die Investition in Solarenergie attraktiver macht.

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Photovoltaik wird günstiger: Kaufen oder Warten?

Obwohl erwartet wird, dass die Preise für Photovoltaik weiter sinken werden, lohnt sich die Anschaffung bereits jetzt. Denn der Gewinn, den du mit deiner Photovoltaikanlage potenziell erwirtschaften kannst, wird die rückläufige Preisentwicklung wahrscheinlich schnell übertreffen.

Betrachtest du etwa drei beispielhafte PV-Anlagen von zolar, fallen die Anschaffungskosten, der Amortisationszeitraum und dein Gewinn über 25 Jahre wie folgt aus:

Paket

Anschaffungskosten

Amortisation

Gewinn über 25 Jahre

8,5 kWp12.846 Euro9 Jahre39.456 Euro
10 kWp14.360 Euro10 Jahre41.105 Euro
12,75 kWp17.896 Euro10 Jahre44.382 Euro

Du siehst also, dass der Gewinn, den du mit einer 10 kWp Anlage generierst, bereits nach 10 Jahre die Anschaffungskosten komplett getilgt hat und du ab diesem Zeitpunkt schon von der Wirtschaftlichkeit deiner Anlage profitieren kannst.

So funktioniert zolar:

In 3 Schritten zur eigenen Solaranlage

zolar vereinfacht den Prozess der PV-Anlagenplanung und -Installation. Wie? Erfährst du hier.

Schritt 1: Angebot online anfragen

Nachdem du deine Anfrage abgeschickt hast, prüfen wir, ob wir dein Projekt umsetzen können. Anschließend melden wir uns zeitnah bei dir, um erste Details deiner Anlage zu besprechen und gegebenenfalls einen Termin mit dir und einem/einer unserer Photovoltaik-Expert:innen zu vereinbaren.

Sparpotenzial berechnen

Schritt 2: Persönliche Beratung durch Solar-Expert:innen

Je nach Produktinteresse erhältst du per E-Mail Zugang zu unserem zolar Online-Konfigurator. Dort kannst du spielend leicht gemeinsam mit unseren Expert:innen mit deiner individuellen Planung beginnen.

Schritt 3: Montage der Solaranlage

Bist du mit der Anlagenplanung zufrieden, kannst du die Solaranlage kaufen – mit nur einem Klick online. Anschließend vereinbaren wir einen Installationstermin mit dir, an dem unsere Teams die Anlage bei dir vor Ort montieren und anschließen. Du brauchst dich um nichts zu kümmern.

Zusammenfassung

  • In den letzten zehn Jahren hat sich der Preis für Photovoltaikanlagen signifikant verringert (-40 Prozent).
  • Auch die Preisentwicklung von Solarmodulen zeigt einen deutlichen Abwärtstrend (-60 Prozent).
  • Preise von Stromspeichern sinken ebenfalls seit Jahren kontinuierlich (-52 Prozent).
  • Die Preise für Wechselrichter sind von 2013 bis 2023 ebenfalls tendenziell gesunken (-37 Prozent).
  • Die Preise für Photovoltaik ändern sich dank technologischem Fortschritt, Skaleneffekten, Marktdynamik und externen Faktoren.
  • Prognosen deuten darauf hin, dass die Preise für Photovoltaik in den kommenden Jahren weiter fallen werden.
  • Obwohl erwartet wird, dass die Preise für Photovoltaik weiter sinken werden, lohnt sich die Anschaffung bereits jetzt.