Internationaler Tag des Energiesparens am 05.03.2019 - Saubere Energie durch Solareinstieg

05.03.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 5 Minuten

Jedes Jahr am 05. März findet der Internationale Tag des Energiesparens statt. An diesem Tag soll vor allem auf die Treibhausgasemissionen durch den hohen Energiekonsum und die damit einhergehenden Umweltbelastungen hingewiesen werden. Zeitgleich stehen aber auch die steigenden Strompreise und möglichen Einsparungspotentiale für die Verbraucher im Vordergrund.

Seit dem Jahr 2001 werden dabei immer wieder die besten Tipps zum Energiesparen in unterschiedlichsten Medien verbreitet. Schließlich können Verbraucher so bares Geld sparen. Doch selten wird dabei auf die bestehenden Umweltprobleme und mögliche Lösungen eingegangen. Wir haben uns die aktuelle Situation daher einmal genauer angeschaut und die interessantesten Fakten in einer Infografik für Sie zusammengefasst:

Tag des Energiesparens


Die Verantwortung der deutschen Energiewirtschaft


Aktuellen Zahlen zufolge gehen rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen auf die Umwandlung von Energieträgern in Strom und Wärme zurück. Knapp 50 Prozent dieser Emissionen werden dabei von der deutschen Energiewirtschaft verursacht. Denn die umweltschädlichen Treibhausgase werden vor allem bei der Umwandlung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Mineralöl in Energie freigesetzt.

Demnach werden hierzulande von über 100 Kohlekraftwerken immer noch rund 38 Gigawatt Kohlestrom jährlich produziert. Dadurch verfehlt Deutschland die vereinbarten Ziele des Pariser Klimaabkommens. Denn um diese einzuhalten, hätten bis Ende Jahres 2018 bereits etliche Kraftwerke geschlossen werden müssen.

Geschehen ist bislang jedoch nichts.Stattdessen wurde monatelang über einen möglichen Kohleausstieg verhandelt, der nun im Jahr 2038 kommen soll. Damit tragen die deutschen Kohlekraftwerke weitere 19 Jahre zur globalen Erwärmung bei. Das freut die deutschen Energiekonzerne, gefährdet aber sämtliches Leben auf unserem Planeten.

Klimawandel


Kohlestrom vs. Solarstrom - Ein klarer Gewinner beim CO2-Ausstoß


Wie schädlich der erzeugte Strom der Kohlekraftwerke ist, zeigt sich vor allem, wenn man den Vergleich zu Solarstrom zieht:


1. Kohlestrom: Der Stromverbrauch in Deutschland steigt weiter an, ebenso wie die Gaspreise. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Jahren nicht, wie geplant, weniger Kohlestrom produziert. Stattdessen wurde immer mehr Strom erzeugt und exportiert als tatsächlich verbraucht wurde. Unseren Berechnungen zufolge werden bei der Produktion von Kohlestrom dabei rund 993 Gramm CO2 pro Kilowattstunde freigesetzt.


2. Solarstrom: Beim Solarstrom hingegen liegt dieser Wert bei maximal 50 Gramm CO2 pro Kilowattstunde, also knapp einem Zwanzigstel. Besonders interessant ist dabei, dass diese Treibhausgase lediglich bei der Produktion der Komponenten sowie der Siliziumgewinnung freigesetzt werden. Diese Emissionen sukzessive auf Null zu senken, ist dabei das langfristige Ziel von zolar. Denn durch den Betrieb der Solaranlagen selbst entsteht bereits heute kein weiteres CO2 - anders als bei Kohlekraftwerken.

Das macht deutlich, dass die Energiewende der einzig sinnvolle Weg zum Schutz des Klimas ist. Um diese zu bewerkstelligen, sollen laut Kohlekommission daher mehr als 40 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Auf diese Weise soll der dringend notwendige Strukturwandel vom Kohlestrom hin zu sauberem Strom beschleunigt werden - Auf Kosten der Steuerzahler.

Solaranlage


14,8 Millionen Einfamilienhäuser - 89 Gigawatt Solarstrom


Ein flächendeckender Umstieg der Privathaushalte in Deutschland auf erneuerbare Energien könnte für die Bürger jedoch noch effizienter und zugleich kostengünstiger sein. Denn das Potenzial hierzulande ist riesig. Von rund 15,75 Millionen Einfamilienhäusern in Deutschland haben bislang nur knapp eine Million eine Solaranlage installiert. Damit verbleiben rund 14,8 Millionen Haushalte, für die der Umstieg auf Photovoltaik sinnvoll wäre.

Denn mit Hilfe der Photovoltaik-Anlagen könnten jährlich bis zu 89 Gigawatt Solarstrom erzeugt werden. Damit bleibt ein Großteil dieser erneuerbaren Energiequelle bislang ungenutzt. Der Solareinstieg würde dabei nicht nur positive Folgen für die Umwelt haben. Auch würden vor allem in strukturschwachen Regionen Deutschlands pro kWp Leistung neue berufliche Kapazitäten geschaffen.

So könnten durch die Installation und Wartung der PV-Anlagen bis zu 59.200 Arbeitsplätze entstehen. Zeitgleich werden weitere Kosten für den Netzausbau durch den Umstieg unnötig, auch Steuergelder müssten nicht aufgewendet werden. Ein weiterer besonderer Vorteil: Für den privaten Endverbraucher reduzieren sich die Stromkosten deutlich. Denn herkömmlicher Strom aus dem Netz kostet durchschnittlich bereits 27 Cent / kWh, der erzeugte Solarstrom hingegen weniger als 20 Cent.

Elektromobilität


Auf die E-Mobilität vorbereitet - Mit der eigenen Solaranlage


Wenn Sie sich für eine Solaranlage entscheiden, dann sind Sie umweltfreundlicher und vor allem kostengünstiger unterwegs. Zusätzlich haben Sie jedoch noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie sind auf den Durchbruch der Elektromobilität vorbereitet. Denn dieser scheiterte bislang an der unzureichenden Infrastruktur der Elektro-Ladesäulen. Doch private Photovoltaikanlagen könnten dieses Problem mittlerweile lösen.

Schließlich lebt rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung in einem eigenen Haus mit ausreichend Dachfläche zur Installation der PV-Module. Den erzeugten Solarstrom können Sie so direkt verbrauchen, während überschüssiger Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ins Netz eingespeist wird. Mit einem eigenen Stromspeicher im Keller und einer E-Ladesäule in der Garage profitieren Sie jedoch noch weiter.

E-Mobilität


Die optimale Kombination - Stromspeicher und E-Ladesäule


Denn durch das Speichern Ihres Solarstromes erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch, welcher den Anteil des Solarstroms an Ihrem Gesamtstromverbrauch bezeichnet. Eine Elektro-Ladesäule macht es nun zusätzlich möglich, Ihr Elektroauto mit diesem Strom zu betanken. Auf diese Weise können Sie den benötigten Kraftstoff für Ihr E-Auto selbst produzieren. Der Eigenverbrauch wird auf diese Weise maximiert.

Somit können Sie die letzte infrastrukturelle Barriere überwinden und sind bestens auf die Zeit der E-Mobility vorbereitet. Denn mit der eigenen E-Ladestation müssen Sie sich keine Gedanken mehr darüber machen, wo Sie die nächste Ladesäule finden. Stattdessen laden Sie Ihr Auto einfach in der eigenen Garage.

Dabei schonen Sie mit der Kombination aus E-Auto und Solaranlage nicht nur das Klima. Dank der geringen Kosten für den erzeugten Solarstrom wird das Tanken Ihres Elektroautos für Sie besonders kostengünstig. Herkömmliche Benziner oder Diesel-Fahrzeuge können da längst nicht mehr mithalten.

Photovoltaik


Fazit


Die deutsche Energiewirtschaft treibt den Klimawandel voran. Denn sie ist für die Hälfte der Treibhausgasemissionen hierzulande verantwortlich. Schließlich werden von den mehr als 100 Kohlekraftwerken immer noch rund 38 Gigawatt Kohlestrom pro Jahr erzeugt. Bei 933g CO2/kWh entspricht dies einem CO2-Ausstoß von 35.454 Tonnen.

Dabei ist das Potenzial der erneuerbaren Energien in Deutschland groß. So ließen sich allein auf 14,8 Millionen Einfamilienhäusern Solaranlagen installieren. Diese könnten bis zu 89 Gigawatt sauberen Solarstrom produzieren. Die Produktion der Komponenten mit einberechnet, emittiert eine Solaranlage dabei gerade einmal 50 Gramm CO2 / kWh. Bei 89 Gigawatt entspräche dies lediglich rund 4.450 Tonnen.

Doch je mehr PV-Anlagen installiert werden, desto besser wird auch die Umweltbilanz der Komponenten. Denn die steigende Nachfrage führt zu immer effizienteren Produktionstechniken. So kommen wir unserem Ziel der vollständig emissionsfreien Solarenergie immer näher. Wollen also auch Sie einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel leisten und dabei bares Geld sparen? Dann lassen Sie sich noch heute Ihr individuelles, kostenloses und unabhängiges Angebot für den Kauf einer Solaranlage erstellen!

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