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Bei Wind und Wetter - so beständig sind Solarmodule wirklich

04.11.2020 Saskia Siebeneicher Lesezeit 4 Minuten

Solarmodule sind Wind und Wetter ausgeliefert - das ganze Jahr über, bis zu 30 Jahre lang. Viele Interessenten fragen sich daher spätestens im Herbst, wie wetterbeständig die Module auf dem Dach gegenüber Sturm, Schnee und Eis sind. Schließlich steht und fällt die Solarstrom-Produktion fürs Eigenheim mit der ungetrübten Funktionsweise der Module.


Solarmodule - vom Winde verweht?

Der November ist für sein wechselhaftes Wetter bekannt: Herbststürme mit und ohne Niederschlag ziehen über das Land. Mit welcher Stärke der Wind durchschnittlich je nach Region weht, wird mit Windlastzonen, kurz: Windzonen, angegeben. In Deutschland wird dabei zwischen vier Windzonen unterschieden. Für die Berechnung werden Mittelwerte der Windgeschwindigkeiten herangezogen, die in einer Höhe von zehn Metern über Grund gemessen werden. Dies kommt in etwa der Höhe eines zweistöckigen Einfamilienhauses mit einem Steildach oder einem dreistöckigen Haus mit Flachdach gleich.

Zu Windzone 1 zählt der südliche Teil Deutschlands. Hier herrscht die niedrigste Windlast mit Windgeschwindigkeiten von 22,5 m/s bzw. 81 km/h. Zu Windzone 2 gehören Mittel-, Ost- und die Grenzregionen Westdeutschland sowie die Alpenregionen. Hier kann mit Windgeschwindigkeiten von 25 m/s bzw. 90 km/h gerechnet werden. Zu den Windzonen 3 und 4 werden in Deutschland die Küstenregionen gezählt. Dort herrschen Winde bis zu 27,5 m/s und 30 m/s, respektive 99 bzw. 108 km/h. Wind dieser Stärke gilt als schwerer bzw. orkanartiger Sturm.


Solarstrom-Erzeugung im Herbst

Für die Planung und Auslegung von Solarmodulen berücksichtigen bundesweit tätige Anbieter für Photovoltaik-Systeme daher zunächst die Windlast-Daten am Standort. Für PV-Anlagen, die auf Ein- oder Zweifamilienhäusern in Windzone 3 und 4 gebaut werden, kommen dabei Unterkonstruktionen zum Einsatz, die hohen Windlasten standhalten.

In windreichen Regionen legen Fachberater darüber hinaus ein besonderes Augenmerk auf die Dachneigung. Aufständerungen, d.h. Konstruktionen, mit denen Solarmodule auf Flachdächern in einen idealen Einstrahlwinkel zur Sonne gebracht werden, bergen insbesondere in küstennahen sowie höher gelegenen Regionen das Risiko, dass Wind stark auf die Ober- oder Unterseite der Module einwirkt. Neben der Windlast, die auf die dem Wind zugewandte Modulseite einwirkt, entsteht auf der windabgewandten Seite eine Soglast.

Markenunabhängige Anbieter für Solarlösungen bieten dir eine große Auswahl unterschiedlichster Solarmodulen, die mit der Soglast, der Windlast und der Schneelast kompatibel sind.

Eine Solaranlage erzeugt auch im Herbst genügend Solarstrom


Welche Erträge erzielen Solarmodule im Winter?

Auf die Herbststürme folgen vielerorts Schneefall und überfrierende Nässe - und damit weitere Witterungsbedingungen, um die sich PV-Interessenten sorgen. "Kann ich mit meiner Solaranlage im Winter überhaupt Solarstrom produzieren?" und "Müssen die Solarmodule von Schnee und Eis befreit werden?" sind zwei häufige Fragen. Die wichtigste Nachricht vorab: Du kannst dein Zuhause auch im Winter mit Solarstrom aus der eigenen Anlage versorgen.

Denn UV-Strahlen durchdringen problemlos bis zu 15 cm dicke Schneedecken ohne jegliche Ertragsverluste. Dennoch produzieren Solaranlagen im Winter weniger Solarstrom. Hierfür ist nicht eine Bedeckung mit Schnee oder Eis verantwortlich, sondern vielmehr die geringere Anzahl an Sonnenstunden sowie der veränderte Einstrahlungswinkel der nun tiefer stehenden Sonne.

Was, wenn es mal wieder richtig schneit? Wie verhält sich Photovoltaik in Verbindung mit großen Schneemassen?

Gängige Solarmodule halten einem Druck von mindestens 3.600 Pascal (Pa) stand, ohne Schaden zu nehmen. Dies entspricht einer Last von 360 Kilogramm pro Quadratmeter. Daneben gibt es auf dem Markt auch Module, die für große Schneelasten und damit für die Installation in schneereichen entwickelt wurden. Diese können Lasten von 540 kg/qm tragen.

Du planst gerade einen Neubau? Dann lohnt es sich darüber nachzudenken, welche Dach-Neigung dein neues Zuhause haben soll. Spitzdächer haben in Schneeregionen den Vorteil, dass die Erdanziehungskraft automatisch dafür sorgt, dass die Schneemassen mit der Zeit abrutschen. Auf das Abtragen der Schneemassen von den eigenen Solarmodulen kann dann zumeist verzichtet werden.

Anders bei großen Flachdächern bzw. flachwinkligen Dächern. Aufgrund der Architektur wirkt hier bereits ohne das Gewicht der PV-Module eine hohe Schneelast auf die Dachstatik ein. Das Abtragen von großen Schneemassen von den Modulen kann in solchen Fällen sinnvoll sein, sollte jedoch unbedingt von einer Fachkraft übernommen werden, um Beschädigungen an den PV-Modulen, z.B. durch Verkratzen, zu vermeiden.

Solaranlagen lohnen sich auch im Winter


Fazit

In unserem Artikel zur Wetterbeständigkeit von Solarmodulen haben wir gezeigt, dass Unsicherheiten zumeist unbegründet sind. Dank einer großen Auswahl an unterschiedlichen PV-Module steht dem Betrieb einer Solaranlage auch in windreichen oder schneereichen Regionen möglich. Dein Solar-Fachberater berät dich fachmännisch, welche Module sich für das regionale Wind- und Schnee-Aufkommen in deiner Region eignen. Unsere Expertise wird dabei durch unser bundesweites Netzwerk aus lokalen Installationsteams verstärkt.

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