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Solaranlage mieten oder kaufen / finanzieren

17.12.2018 Kevin Murkisch Lesezeit 7 Minuten

Die Verbraucherzentrale mahnt einzelne Photovoltaik-Pachtmodelle ab. Diese Nachricht schockierte in der vergangenen Woche wohl zahlreiche Interessenten, die bereits seit längerer Zeit über die Installation einer Solaranlage im Mietmodell nachgedacht hatten. Branchenintern jedoch war die Abmahnung bereits seit längerer Zeit erwartet worden.

Denn zahlreiche Mieter von Photovoltaik-Anlagen hatten sich beim Verbraucherschutz in Düsseldorf beschwert, da unterschiedlichste Anbieter den monatlichen Mietpreis bereits verlangten, obwohl die Installation der Anlage nicht abgeschlossen war und zwischen Kauf und Anschluss dabei teilweise mehr als ein Jahr verging.


Das erwartet dich in diesem Artikel:


  1. Solaranlage liefert keinen Strom
  2. Unrealistische Preisprognosen
  3. Vor- und Nachteile der Solaranlagen-Miete
  4. Vor- und Nachteile des Solaranlagenkaufs
  5. Solaranlage mieten oder kaufen - finanzieller Aspekt
  6. Vor- und Nachteile im Überblick
  7. Fazit


Solaranlage mieten

Solaranlage liefert keinen Strom

So hatten verschiedene Unternehmen, die unter anderem mit einem 'Rundum-Sorglos-Miet-Paket' werben, oftmals zwar eine Solaranlage auf dem Dach des Kunden installiert und dafür die monatliche Solaranlagen-Miete kassiert, ohne aber tatsächlich Solarstrom zu liefern. Anstatt Geld zu sparen zahlten die Kunden somit drauf, da sie die gleiche Menge an Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen mussten wie zuvor.

Dabei fehle den Anlagen oftmals lediglich der Netzanschluss, der mit dem Netzbetreiber koordiniert werden muss. Allerdings bemängelte der Verbraucherschutz, dass Angaben hierzu in den AGB der Unternehmen oftmals nicht eindeutig genug seien und forderten einzelne Betreiber mit der Ermahnung dazu auf, „eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, in der sie sich verpflichten, die Verwendung bestimmter AGB-Klauseln zu unterlassen“, wie Thomas Wennmacher von der Verbraucherzentrale NRW dem pv magazine gegenüber erklärte.

Unrealistische Preisprognosen

Zusätzlich seien die Anbieter nicht nur vergleichsweise teuer, sondern nutzten in der wirtschaftlichen Darstellung des Angebots unrealistische Annahmen über zukünftig steigende Strompreise und Eigenverbrauchsanteile von bis zu 83 Prozent, die die monatliche Miete pro Kilowatt-Anlagenleistung unnötig erhöhen würden und nach realistischer Berechnung ein hohes finanzielles Defizit für den Kunden bedeuten würden, wenn die Anlage rund 20 Jahre betrieben wird.

Viele Interessenten sind daher verunsichert und fragen sich, ob die Miete einer Solaranlage überhaupt sinnvoll ist. Solltest du also eine Solaranlage mieten oder doch eher kaufen? Die Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, denn die Solaranlagen-Miete hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Im nächsten Abschnitt wollen wir diese kurz gegenüberstellen und auch anhand einer Beispielrechnung zu einem Ergebnis kommen.

Solaranlage finanzieren

Vor- und Nachteile der Solaranlagen-Miete

Generell kann die Pacht einer Solaranlage auch Vorteile haben. Wer beispielsweise keine hohen Investitionskosten tragen kann oder will, aber dennoch von den Vorteilen einer Solaranlage profitieren möchte, für den ist die Solaranlagen-Miete ein durchaus interessantes Modell. Hier kann er eine monatliche Miete zahlen und den erzeugten Solarstrom nutzen.

Auch die Einfachheit der Anlagen-Miete scheint zu überzeugen. Für den monatlichen Mietpreis erhält der Kunde eine komplette Solaranlage und muss sich weder um die Auswahl der Komponenten, noch um deren Installation, Wartung oder aber notwendigen Ersatz kümmern, da diese Aufgaben vom Verpächter übernommen werden.

Doch das Solaranlagen-Mietmodell hat auch Nachteile. So ist man zunächst mindestens 20 Jahre an den Verpächter gebunden und muss den monatlichen Mietpreis zahlen. Ist die Solaranlage erst einmal installiert, so kommt man oft schwer aus dem Mietverhältnis heraus. Je nach Mietvertrag können aus dieser Abhängigkeit weitere Nachteile entstehen, die von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sind.

Auch die Tatsache, dass die Anlage einem nach dem Ende der Mietzeit nicht gehört, kann als kritisch angesehen werden. So zahlt man zwar jahrelang monatliche Beiträge für die Solaranlage, diese jedoch bleibt stets im Besetz des Betreibers und wird nach dem Ende der Laufzeit wieder abgebaut.

Solaranlagen-Kauf

Vor- und Nachteile des Solaranlagenkaufs

Aber auch der Kauf einer Solaranlage hat seine Vorteile. Zwar werden zunächst hohe Investitionskosten nötig, doch ist der Betreiber nach dem Kauf unabhängig und kann über die gesamte Laufzeit der Anlage, die in der Regel mindestens 25 Jahre beträgt, von den Vorteilen der eigenen Photovoltaik-Anlage profitieren. Anstatt also an einen monatlichen Mietpreis gebunden zu sein, kann er bei Bedarf den eigens erzeugten Solarstrom verbrauchen und damit bares Geld sparen.

Oftmals wird behauptet, der Käufer einer Solaranlage würde nach der Installation auf den Kosten für notwendige Wartungen oder aber Ersatzteile sitzen bleiben. Tatsächlich sind mögliche Fehlfunktionen bei einem Mietverhältnis vollständig abgesichert. Doch auch als Käufer musst du nicht auf Service verzichten. Durch Hinzubuchen des zolar Rundum-Schutzpakets sicherst du dich in vollem Umfang ab.

Solaranlage mieten oder kaufen - finanzieller Aspekt

Tatsächlich ist schwierig, die Preise für die Solaranlagen-Miete oder aber den Kauf direkt miteinander zu vergleichen. Schließlich wird bei der Miete eine monatliche Grundgebühr fällig, die beim Kauf vollständig entfällt. Dafür müssen beim Kauf zunächst hohe Investitionen getätigt werden, die bei der Miete wiederum nicht anfallen. In diesem kurzen Abschnitt soll dennoch versucht werden, den finanziellen Aspekt näher zu beleuchten und.

Gehen wir davon aus, dass eine vierköpfige Familie einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 kWh hat und eine Solaranlage mit 6 kWp Leistung betreibt, die für knapp 10.000 Euro gekauft wurde und etwa 5.700 kWh Solarstrom erzeugt. Bei einem durchschnittlichen Strompreis des öffentlichen Netzes von aktuell 31,89 ct, einem Eigenverbrauch von 35% und einer Einspeisevergütung in Höhe von 8,04 ct (Stand: März 2021) kann die Familie im Jahr rund 965 Euro sparen und die Stromkosten von 1.435,05 Euro auf nur noch 470,05 Euro senken. Somit hat sich die Anlage nach etwa zehn Jahren amortisiert und fährt über einen Zeitraum von 24 Jahren Gewinne in Höhe von etwa 15.000 Euro ein.

Ausgehend von den gleichen Angaben zu Stromverbrauch, Strompreis und EEG-Einspeisevergütung, fallen die Gewinne bei der Solaranlagen-Miete nicht ganz so hoch aus, dafür bieten Miete oder Finanzierung von Solaranlagen andere Vorteile:

Zunächst muss zwischen den unterschiedlichen Mietangeboten unterschieden werden. So existieren verschiedene Mietmodelle für Solaranlagen auf dem Markt, welche sich vor allem im Mietpreis und der Möglichkeit einer Übernahme der PV-Anlage unterscheiden.


Klassische Mietmodelle für Solaranlagen

Bei den klassischen Mietmodellen für Solaranlagen, wird in der Regel ein monatlicher Mietpreis festgelegt. Mit einer durchschnittlichen monatlichen Miete in Höhe von 75 Euro, einem Restbetrag von rund 730 Euro für den Strom des öffentlichen Netzes und einer Einspeisevergütung von knapp 455 Euro, zahlt dieselbe Familie jährlich rund 1.173 Euro für ihren Strom, was einer Ersparnis von 137 Euro pro Jahr und 3.425 Euro über die gesamte Laufzeit entspricht. Vorteilig gegenüber dem Kauf einer Solaranlage steht die kostenlose Installation, welche in der Regel vom Mietanbieter übernommen wird. Auf diese Weise sparst du mit der Miete einer Solaranlage weitere Kosten, die je nach Projekt unterschiedlich hoch ausfallen.


Mietmodell mit Ablösefunktion

Ein Mietmodell mit Ablöse-Option bietet sich an, wenn du gern eine eigene Solaranlage hättest, aber derzeit nicht die volle Investitionssumme für den Kauf aufbringen kannst oder willst. Bei diesen Mietangeboten besteht die Möglichkeit, deine Solaranlage jederzeit auszulösen. Das bedeutet, du kannst mit einer Anfangsinvestition starten und deine folgenden Mietkosten als Finanzierungsraten nutzen. Genauso besteht die Möglichkeit, das Mietmodell zu den angebotenen Mietkonditionen installieren zu lassen und deine Solaranlage jederzeit durch Begleichung der Restsumme vorzeitig zu übernehmen. Wie bei anderen Mietangeboten für Solaranlagen, kannst du auch bei diesen Modellen die PV-Anlage nach der angegebenen Mietlaufzeit übernehmen oder demontieren lassen.

Durch den reduzierten Verbrauch von Netzstrom sowie der monatlich garantierten Einspeisevergütung, können Solaranlage zur Miete dem Verbraucher eine durchaus ansehnliche Kostenersparnis erwirtschaften. Dabei sind Mieter von PV-Anlagen nicht nur abgesichert gegenüber den steigenden Strompreisen, sondern sparen gleichzeitig die Investition für Installation und Anschlussgebühren ihrer Solaranlage. Wenngleich der Kauf einer Solaranlage die investierte Summe in kürzerer Zeit wieder erwirtschaftet, bieten Mietmodelle eine direkte Ersparnis gegenüber Netzstrom und gleichzeitig – im flexiblen Mietmodell – jederzeit die Option zur Übernahme.

Stromkosten sparen

Vor- und Nachteile im Überblick

Solaranlage mietenSolaranlage kaufen
Solarstromerzeugung
Solarstromverbrauch
Einspeisevergütung
Rundum-Schutz
Finanzieller Vorteil
Unabhängigkeit
Zahlungmonatlicheinmalig

Fazit

Die Miete einer Solaranlage lohnt sich, wenn die passenden Konditionen gewählt wurden. Durch den Wegfall von Installationskosten und dem monatlich konstanten Mietpreis, sicherst du dich vor steigenden Mietpreisen ab. In der Regel kannst du am Ende des Mietverhältnisses die Solaranlage, ohne hohe Zusatzkosten, übernehmen. Nach 20 Jahren, hat deine PV-Anlage in der Regel noch weitere zehn Jahre Garantie auf ihre Module und produziert günstigen und grünen Strom.

Geht es also um die Entscheidung zwischen der Miete und dem Kauf einer Solaranlage, solltest du dich zunächst mit den verschiedenen Angeboten vertraut machen. Anbieter wie zolar bieten dir während der gesamten Mietdauer die Möglichkeit, deine Solaranlage zu übernehmen. Auf diese Weise kannst du vom ersten Tag an grünen Solarstrom produzieren, auch wenn du nicht die beim Kauf fällige Summe auf deinem Konto hast. Der Kauf einer Solaranlage bietet sich an, wenn die Investitionssumme gestemmt werden kann, da die gekaufte Anlage eine kürzere Amortisationszeit mitbringt. Doch auch mit der Wahl eines Mietangebotes, kannst du ab dem ersten Tag Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leisten. Flexibel durch die Option, aus dem Mietverhältnis jederzeit eine Finanzierung zu machen, schafft dies für jeden Geldbeutel die Voraussetzung für günstigen Solarstrom vom eigenen Hausdach.

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Tags: Finanzen
Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.