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Solaranlage mieten oder kaufen / finanzieren

10.07.2021 Joana Eichert Lesezeit 8 Minuten

Die Installation einer hauseigenen Solaranlage im Mietmodell anschaffen oder kaufen? Diese Frage treibt viele Eigenheimbesitzer um. Welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Angebote haben und wie du deine Entscheidung am besten treffen kannst, verraten wir dir hier.


Das erwartet dich in diesem Artikel:


  1. Solaranlage kaufen oder mieten
  2. Solarenergie für deinen Haushalt
  3. Vor- und Nachteile der Solaranlagen-Miete
  4. Vor- und Nachteile des Solaranlagenkaufs
  5. Solaranlage mieten oder kaufen - finanzieller Aspekt
  6. Vor- und Nachteile im Überblick
  7. Fazit


Solaranlage mieten

Solaranlage kaufen oder mieten

Eine Solaranlage zu kaufen bedeutet Entscheidungsfreiheit. Nicht nur in der Konfiguration der Solaranlage, sondern auch im weiteren Nutzungsverlauf. Eine eigene Solaranlage zu betreiben spart von Anfang an bares Geld für deinen Haushalt. Besitzt du deine Anlage, kannst du selbst entscheiden, ob und wann Wartungen vorgenommen werden sollen oder welche Komponenten und Hersteller du installieren lassen möchtest. Die Ersparnisse, welche deine PV-Anlage erwirtschaftet, wandern direkt und ohne Umwege in deinen Geldbeutel - jedoch erst, nachdem du die Anfangsinvestition aufgebracht und die Anlagenplanung abgeschlossen hast.

Entscheidest du dich für ein Mietmodell, fallen Anschaffungskosten weg. Stattdessen zahlst du einen monatlich festgelegten Preis für deine Solaranlage - über die gesamte Laufzeit. Bei der Konfiguration der Anlage übernimmt der Anbieter einen Großteil der Planung. Dabei werden in der Regel Komponenten des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses gewählt, um deine Solaranlage effizient und wirtschaftlich zusammenzustellen. Je nach Anbieter wird dir, wie bei zolar, die Möglichkeit geboten, deine PV-Anlage schon vor Laufzeitende des Mietverhältnisses "auszulösen" und für eine Einmalzahlung zu übernehmen. Alternativ kannst du die Anlage in der Regel nach Beendigung des Mietzeitraumes kostenlos entfernen lassen oder für einen symbolischen Übernahmepreis behalten. Mietmodelle, die eine integrierte Versicherung mitbringen, verschaffen vielen Solaranlagenbetreibern ruhige Nächte - rundum sorglos Solarenergie nutzen.

Solarenergie für deinen Haushalt

Ob im Mietmodell oder als Kaufoption - eine Solaranlage erzeugt umweltfreundlichen und kostengünstigen Strom für deinen Haushalt. Dabei entscheidet dein Strombedarf über Größe und Komponenten der Anlage. Je nachdem wieviel Strom du verbrauchst und wann, bietet sich der Kauf eines Stromspeichers an. Die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung bringt zusätzliche Gewinne durch überschüssigen Strom. Diese sind jedoch in den letzten Jahren so weit gesunken, dass sich eine Solaranlage für den Eigenverbrauch am meisten lohnt. Hier zahlst du für eine Kilowattstunde Solarstrom vom eigenen Hausdach etwa 8 Cent pro Kilowattstunde. Nutzt du dagegen herkömmlichen Netzstrom liegen die Kosten bei 31,89 Cent/Kilowattstunde (Stand: Juli 2021).

Wer ein E-Auto fährt spart noch mehr: Tankladungen aus der hauseigenen PV-Anlage über eine Wallbox ermöglichen dir durchschnittliche Ausgaben von nur 1,44 Euro für eine Fahrt von 100 Kilometern. Auch der Umweltschutzaspekt ist bei der Nutzung von E-Auto und Solaranlage wirklich garantiert. Strom aus öffentlichen Ladesäulen, genauso wie oft auch der heimische Netzstrom, sind nicht garantiert Ökostrom. Tankst du dein Auto mit 100 Prozent erneuerbarer Energie senkst du deinen Emissionsaustoß auf ein Minimum. Günstiger und umweltfreundlicher warst du noch nie unterwegs.

Solaranlage finanzieren

Vor- und Nachteile der Solaranlagen-Miete

Generell hat die Miete einer Solaranlage einige Vorteile. Wer beispielsweise keine hohen Investitionskosten tragen kann oder will, aber dennoch von den Vorteilen einer Solaranlage profitieren möchte, für den ist die Solaranlagen-Miete ein durchaus interessantes Modell. Hier kann er eine monatliche Miete zahlen und den erzeugten Solarstrom nutzen.

Auch die Einfachheit der Anlagen-Miete überzeugt. Für den monatlichen Mietpreis erhält der Kunde eine komplette Solaranlage und muss sich weder um die Auswahl der Komponenten, noch um deren Installation, Wartung oder aber notwendigen Ersatz kümmern, da diese Aufgaben vom Anbieter übernommen werden.

Zunächst nachteilhaft wirkt die Bindung über 20 Jahre an den Anbieter. Wer sich ein gewisses Maß an Flexibilität erhalten möchte, entscheidet sich für Mietmodelle wie zolar Wow, innerhalb derer die Solaranlage durch eine Einmalzahlung jederzeit übernommen werden kann.

Am Ende der Mietzeit kann die Anlage für einen symbolischen Euro übernommen werden. Da die meisten Solarmodule heutzutage eine Lebenswerwartung von über 30 Jahren haben, kannst du noch weitere zehn Jahre Strom erzeugen - völlig kostenlos.

Solaranlagen-Kauf

Vor- und Nachteile des Solaranlagenkaufs

Auch der Kauf einer Solaranlage hat seine Vorteile. Zwar werden zunächst hohe Investitionskosten nötig, doch ist der Betreiber nach dem Kauf unabhängig und kann über die gesamte Laufzeit der Anlage, die in der Regel mindestens 30 Jahre beträgt, von den Vorteilen der eigenen Photovoltaik-Anlage profitieren. Anstatt also an einen monatlichen Mietpreis gebunden zu sein, kann er bei Bedarf den eigens erzeugten Solarstrom verbrauchen und damit bares Geld sparen.

Oftmals wird behauptet, der Käufer einer Solaranlage würde nach der Installation auf den Kosten für notwendige Wartungen oder aber Ersatzteile sitzen bleiben. Tatsächlich sind mögliche Fehlfunktionen bei einem Mietverhältnis vollständig abgesichert. Doch auch als Käufer musst du nicht auf Service verzichten. Durch Hinzubuchen des zolar Rundum-Schutzpakets sicherst du dich in vollem Umfang ab.

Solaranlage mieten oder kaufen - finanzieller Aspekt

Tatsächlich ist es schwierig, die Preise für die Solaranlagen-Miete oder aber den Kauf direkt miteinander zu vergleichen. Schließlich wird bei der Miete eine monatliche Grundgebühr fällig, die beim Kauf vollständig entfällt. Dafür müssen beim Kauf zunächst hohe Investitionen getätigt werden, die bei der Miete wiederum nicht anfallen. In diesem kurzen Abschnitt soll dennoch versucht werden, den finanziellen Aspekt näher zu beleuchten.

Gehen wir davon aus, dass eine vierköpfige Familie einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 kWh hat und eine Solaranlage mit 6 kWp Leistung betreibt, die für knapp 10.000 Euro gekauft wurde und etwa 5.700 kWh Solarstrom erzeugt. Bei einem durchschnittlichen Strompreis des öffentlichen Netzes von aktuell 31,89 ct, einem Eigenverbrauch von 35% und einer Einspeisevergütung in Höhe von 8,04 ct (Stand: März 2021) kann die Familie im Jahr rund 965 Euro sparen und die Stromkosten von 1.435,05 Euro auf nur noch 470,05 Euro senken. Somit hat sich die Anlage nach etwa zehn Jahren amortisiert und fährt über einen Zeitraum von 24 Jahren Gewinne in Höhe von etwa 15.000 Euro ein.

Ausgehend von den gleichen Angaben zu Stromverbrauch, Strompreis und EEG-Einspeisevergütung, fallen die Gewinne bei der Solaranlagen-Miete nicht ganz so hoch aus, dafür bieten Miete oder Finanzierung von Solaranlagen andere Vorteile:

Zunächst muss zwischen den unterschiedlichen Mietangeboten unterschieden werden. So existieren verschiedene Mietmodelle für Solaranlagen auf dem Markt, welche sich vor allem im Mietpreis und der Möglichkeit einer Übernahme der PV-Anlage unterscheiden.


Klassische Mietmodelle für Solaranlagen

Bei den klassischen Mietmodellen für Solaranlagen, wird in der Regel ein monatlicher Mietpreis festgelegt. Mit einer durchschnittlichen monatlichen Miete in Höhe von 75 Euro, einem Restbetrag von rund 730 Euro für den Strom des öffentlichen Netzes und einer Einspeisevergütung von knapp 455 Euro, zahlt dieselbe Familie jährlich rund 1.173 Euro für ihren Strom, was einer Ersparnis von 137 Euro pro Jahr und 3.425 Euro über die gesamte Laufzeit entspricht. Vorteilig gegenüber dem Kauf einer Solaranlage steht die kostenlose Installation, welche in der Regel vom Mietanbieter übernommen wird. Auf diese Weise sparst du mit der Miete einer Solaranlage weitere Kosten, die je nach Projekt unterschiedlich hoch ausfallen.


Mietmodell mit Ablösefunktion

Ein Mietmodell mit Ablöse-Option bietet sich an, wenn du gern eine eigene Solaranlage hättest, aber derzeit nicht die volle Investitionssumme für den Kauf aufbringen kannst oder willst. Bei diesen Mietangeboten besteht die Möglichkeit, deine Solaranlage jederzeit auszulösen. Das bedeutet, du kannst mit einer Anfangsinvestition starten und deine folgenden Mietkosten als Finanzierungsraten nutzen. Genauso besteht die Möglichkeit, das Mietmodell zu den angebotenen Mietkonditionen installieren zu lassen und deine Solaranlage jederzeit durch Begleichung der Restsumme vorzeitig zu übernehmen. Wie bei anderen Mietangeboten für Solaranlagen, kannst du auch bei diesen Modellen die PV-Anlage nach der angegebenen Mietlaufzeit übernehmen oder demontieren lassen.

Durch den reduzierten Verbrauch von Netzstrom sowie der monatlich garantierten Einspeisevergütung, können Solaranlage zur Miete dem Verbraucher eine durchaus ansehnliche Kostenersparnis erwirtschaften. Dabei sind Mieter von PV-Anlagen nicht nur abgesichert gegenüber den steigenden Strompreisen, sondern sparen gleichzeitig die Investition für Installation und Anschlussgebühren ihrer Solaranlage. Wenngleich der Kauf einer Solaranlage die investierte Summe in kürzerer Zeit wieder erwirtschaftet, bieten Mietmodelle eine direkte Ersparnis gegenüber Netzstrom und gleichzeitig – im flexiblen Mietmodell – jederzeit die Option zur Übernahme.

Stromkosten sparen

Vor- und Nachteile im Überblick

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Solarstromerzeugung
Solarstromverbrauch
Einspeisevergütung
Rundum-Schutz
Finanzieller Vorteil
Unabhängigkeit
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Fazit

Die Miete einer Solaranlage lohnt sich, wenn die passenden Konditionen gewählt wurden. Durch den Wegfall von Installationskosten und dem monatlich konstanten Mietpreis, sicherst du dich vor steigenden Strompreisen ab. In der Regel kannst du am Ende des Mietverhältnisses die Solaranlage, ohne hohe Zusatzkosten, übernehmen. Nach 20 Jahren, hat deine PV-Anlage in der Regel noch weitere zehn Jahre Garantie auf ihre Module und produziert günstigen und grünen Strom.

Geht es also um die Entscheidung zwischen der Miete und dem Kauf einer Solaranlage, solltest du dich zunächst mit den verschiedenen Angeboten vertraut machen. Anbieter wie zolar bieten dir während der gesamten Mietdauer die Möglichkeit, deine Solaranlage zu übernehmen. Auf diese Weise kannst du vom ersten Tag an grünen Solarstrom produzieren, auch wenn du nicht die beim Kauf fällige Summe auf deinem Konto hast. Der Kauf einer Solaranlage bietet sich an, wenn die Investitionssumme gestemmt werden kann, da die gekaufte Anlage eine kürzere Amortisationszeit mitbringt. Doch auch mit der Wahl eines Mietangebotes, kannst du ab dem ersten Tag Geld sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leisten. Flexibel durch die Option, aus dem Mietverhältnis jederzeit eine Finanzierung zu machen, schafft dies für jeden Geldbeutel die Voraussetzung für günstigen Solarstrom vom eigenen Hausdach.

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Tags: Finanzen
Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.