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Deutscher Earth Overshoot Day 2020 bereits im Mai

04.05.2020 zolar Lesezeit 5 Minuten

Das zweite Drittel des Jahres 2020 hat erst vor wenigen Tagen begonnen und doch wurde der deutsche Earth Overshoot Day, der Erderschöpfungstag, schon wieder erreicht. Seit dem 3. Mai wird in Deutschland quasi auf Kosten der Erde gelebt, denn die natürlichen Ressourcen, die in einem Jahr „nachwachsen“ können, sind bereits verbraucht.

Im weltweiten Vergleich schneidet Deutschland damit ziemlich schlecht ab. Der Earth Overshoot Day 2019 – vielleicht erinnern Sie sich – wurde am 22. Juli letzten Jahres erreicht. Deutschland liegt somit noch etwa zweieinhalb Monate vor dem weltweiten Durchschnitt. Aus ökologischer Sicht bedeutet das nichts anderes, als dass wir Menschen deutlich über unsere Verhältnisse leben – in Deutschland, aber auch weltweit.

Dabei ist es für jeden von uns einfacher einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, als die meisten denken. Bereits mit wenigen Kniffen kann die persönliche CO2-Bilanz effektiv verringert werden. Unsere Grafik verdeutlicht, dass das in allen Lebensbereichen möglich ist.

Earth Overshoot Day

Die vollständige Infografik finden Sie hier zum Download.


Smarter Umgang mit Energie

So alltäglich, dass er kaum mehr aktiv wahrgenommen wird, ist der Umgang mit Energie. Doch was und wie viel aus der Steckdose kommt, hat einen maßgeblichen Einfluss auf die persönliche CO2-Bilanz. Das Potenzial für Einsparungen ist hier besonders groß, wobei die daraus entstehenden Veränderung in unserem Alltag verschwindend gering sind.

Bereits ein Wechsel zum Ökostrom-Anbieter kann den CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie von 0,65 Tonnen CO2 auf 0,04 Tonnen verringern. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sich die CO2-Ersparnis noch optimieren.

Energie


Klimaneutralen Strom für sich und andere produzieren

Mit dem Kauf einer Solaranlage spart man langfristig Geld. Gleichzeitig leistet man aber eben auch einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Mit einer Photovoltaikanlage auf einem Ein- oder Zweifamilienhaus mit einer Nennleistung von 9,72 kWp lassen sich jährlich circa 9150 kWh grüner Strom erzeugen. Im Vergleich zum deutschen Strommix können dadurch mit einer PV-Dachanlage jährlich ganze 4,47 Tonnen CO2 eingespart werden.

Konsumenten decken somit nicht nur den kompletten eigenen Energiebedarf klimaneutral ab, sondern können durch die Einspeisung des Reststroms auch zum klimapositiven Produzenten und Versorger anderer Haushalte werden.

Solaranlage


Große Einsparungspotenziale in allen Lebensbereichen

Auch in anderen Lebensbereichen lassen sich solch massive CO2-Einsparungen bereits mit geringen Veränderungen erreichen. Insbesondere bei der Ernährung und im Mobilitätsverhalten gibt es jede Menge dieser Stellschrauben. Aber auch Ihre Wohnung und der grundsätzliche Lifestyle bergen mannigfaltige Potenziale für ein klimafreundlicheres Leben.

Öfter mal das Fahrrad nehmen

Durch Anpassung unseres Mobilitätsverhaltens lässt sich eine maßgebliche CO2-Ersparnis erreichen. Die Anzahl an Flugreisen auf ein absolutes Minimum zu beschränken oder gar komplett drauf zu verzichten, ruft hierbei den größten Effekt hervor. Aber auch im Alltag öfter mal auf die eigene Muskelkraft zu setzen, wirkt sich positiv auf den ökologischen Fußabdruck - und das Wohlbefinden - jedes Einzelnen aus.

Für Strecken, die sich nicht mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen lassen, gibt es zudem zahlreiche Alternativen wie Bus, Bahn und Car-Sharing-Angebote, die weitaus klimafreundlicher sind als die Fahrt mit dem eigenen PKW.

Mobilität


Klimafreundliche Alternativen sind überall zu finden

Ökologischerre Alternativen gibt es auch für viele Haushaltsgeräte im Eigenheim. Tauscht man den Wäschetrockner gegen die Wäscheleine, und den großen Kühlschrank in der Küche und die Truhe im Keller gegen eine Kühl-Gefrierkombination, spart man bereits 0,65 Tonnen CO2 jährlich.

Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte ist es zudem ratsam auf die Effizienzklasse A++ zu achten. Bei den Energie-Effizienzklassen A und schlechter ist der CO2-Ausstoß bereits doppelt so hoch.

Wohnen


Manchmal ist weniger mehr

Verhältnismäßig einfach und für viele doch sehr schwer, ist es CO2 bei der Ernährung und ihrem alltäglichen Leben einzusparen.

Zunächst einmal gilt: Wer sich möglichst nachhaltig ernähren möchte, kauft saisonal und regional ein. Denn die CO2-Bilanz von Obst und Gemüse, das in der Nähe gewachsen, geerntet und verarbeitet wurde, fällt deutlich geringer aus als dies bei importierten Lebensmitteln der Fall ist. Der große Vorteil ist, dass hierbei kaum auf Produkte verzichtet werden muss und die Erzeugnisse zumeist frischer und vitaminreicher sind.

Schwerer ist es oftmals, den Konsum von Fleisch und tierischen Produkte zu überdenken. Wer auf Qualität statt Quantität setzt und statt drei Mal die Woche nur noch ein Mal Fleisch und Fisch isst, reduziert den eigenen ökologischen Fußabdruck um eine knappe Tonne CO2. Neben dem Klima tut man so auch dem Cholesterinspiegel etwas Gutes und lebt gesünder.

Aber auch die bewusste Entscheidung, die monatlichen Ausgaben für Kleidung, Freizeit und Haushalt einzuschränken, kann die persönliche CO2-Bilanz entcheidend verbessern. Verringert man die Ausgaben für Kleidung, Essen, Haushalt und Übernachtungen auf 20 bis 60 Euro pro Monat, können erstaunliche 6,21 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden.

Ernährung


Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten den persönlichen CO2-Fußabdruck maßgeblich zu senken. Ein erster wichtiger Schritt ist in jedem Fall der reflektierte Umgang mit jeglichen Ressourcen, denn der Earth Overshoot Day führt uns abermals vor Augen, dass die Menschheit aktuell einen Weg geht, der alles andere als nachhaltig und zukunftsfähig ist. Mehr denn je gilt es, unseren Konsum zu hinterfragen und umweltfreundliche Alternativen zu erkunden. Selbst vermeintlich kleine Veränderungen, wie der Wechsel zum Ökostromanbieter, können hierbei einen bedeutenden Unterschied machen.

Manche Veränderungen wirken sich zudem nicht nur positiv auf die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel aus. Für Eigenheimbesitzer ist die eigene Solaranlage beispielsweise die optimale Kombination aus Umweltschutz und Ersparnis. Sie produzieren und verbrauchen nachhaltigen Solarstrom, der weitaus günstiger ist, als der Ihres Stromanbieters. Durch die Einspeisung von Reststrom tragen Sie zudem aktiv dazu bei, dass anderen Verbrauchern nachhaltig produzierter Strom zur Verfügung steht, sodass der Bedarf an Kohle- und Atomstrom insgesamt zunehmend sinkt.

Sie möchten eine Solaranlage kaufen und einen aktiven Beitrag zur Energiewende leisten? Dann lassen Sie sich noch heute ein individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot von zolar erstellen!

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