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Eine Solaranlage als Altersvorsorge

Altersarmut ist ein sensibles Thema – auch in Deutschland. Denn einer neuen Studie zufolge fürchten über 50 Prozent der hier lebenden Menschen, am Ende ihres Lebens in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Diese Sorge ist tatsächlich nicht unbegründet. Denn seit einigen Jahren nimmt die Altersarmut in Deutschland drastisch zu, auch weil die gesetzliche Rente sinkt.

Doch die Reformpläne der Politik gehen nicht weit genug, um diesem Problem entgegenzuwirken. Private Altersvorsorge ist daher so wichtig wie nie, um die Grundsicherung im Alter zu gewährleisten. Die Auswahl ist jedoch unübersichtlich, sie reicht von der Rürup-Rente über private Rentenversicherungen bis hin zu Riester-Verträgen. Viele Menschen sind deshalb verunsichert. Wir wollen dir daher heute eine attraktive Alternative vorstellen: Die eigene Solaranlage.

Für einen besseren Überblick wurden diesen Artikel dabei in fünf Abschnitte aufgeteilt:


| Tanita Belke | 6 Min. Lesezeit

Über uns Autor:innen

Die Altersarmut in Deutschland nimmt zu

Bis weit in die Mitte des letzten Jahrhunderts galt Altersarmut in vielen Ländern dieser Welt als weit verbreitetes Problem. Nachdem in Deutschland im Jahre 1957 die dynamisierte, auf den Bruttolohn bezogene Rente eingeführt wurde, schien sich die Einkommenslage hierzulande allerdings deutlich verbessert zu haben. Doch das deutsche Rentensystem ist mittlerweile veraltet. Es basiert auf unbefristeten Jobs und einer langjährigen Bindung an den Arbeitsplatz.

Dabei nimmt die Anzahl der Personen mit flexiblen oder unterbrochenen Arbeitsverhältnissen sowie geringem Einkommen massiv zu. Wer demnach nicht dazu in der Lage ist, mindestens 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, bekommt später ein Problem. So steigt das Risiko der Altersarmut nach einer Studie der Bertelsmann Stiftung bis zum Jahre 2036 auf 20 Prozent. Jeder fünfte Rentner (ab 67 Jahren) könnte demzufolge zukünftig gefährdet sein.

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Ab wann spricht man von Altersarmut?

Als armutsgefährdet gelten Rentner der Studie zufolge dann, wenn ihr Netto-Einkommen unter 958 Euro im Monat liegt. Besonders problematisch: Die Studie zeigt auch, dass die Grundsicherungsquote weiter deutlich ansteigt. Demnach könnten sieben Prozent der Neurentner zukünftig auf staatliche Förderung angewiesen sein, weil die Rente nicht mehr reicht. Bereits jetzt beziehen mehr als eine Million Menschen in Deutschland diese sogenannte Grundsicherung.

Dabei gelten vor allem alleinstehende Frauen, Langzeitarbeitslose und Niedrigqualifizierte als Risikogruppen. Das Problem betrifft jedoch auch andere Arbeitnehmer. Denn aufgrund der demografischen Entwicklung und der rentenrechtlichen Entwicklung sinkt das Rentenniveau kontinuierlich. Reformen für den Ruhestand sind daher unumgänglich. Doch die politische Entwicklung ist bislang enttäuschend.

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Hohe Ausgaben - auch als Rentner

Viele Menschen sind daher zurecht verunsichert. Wird ihre betriebliche Rente oder die klassische Riester-Rente reichen? Kann man sich auf die deutsche Rentenversicherung verlassen? Diese Fragen sind berechtigt. Denn obwohl das monatliche Einkommen sich nach dem Renteneintritt stark verringert, bleiben die monatlichen Ausgaben oftmals dieselben. Vor allem Hausbesitzer wissen, dass bei den monatlich laufenden Kosten für ihr Haus eine ordentliche Summe zusammenkommt.

Neben der Grundsteuer sowie den Kosten für die Müllabfuhr oder die Gebäudeversicherung sind die Stromkosten dabei der bedeutendste Faktor. So liegen die Stromkosten bei einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 4.000 kWh und einem derzeitigen Strompreis (Stand: März 2022) von 36 Cent pro Kilowattstunde bei 1.440 Euro im Jahr. Das entspricht knapp 120 Euro im Monat. Geld, welches man als Rentner gut gebrauchen könnte. Doch wie lassen sich die Stromkosten drastisch reduzieren?

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Mit einer Solaranlage Stromkosten sparen

Die Antwort ist einfach: Mit der eigenen Solaranlage. Denn diese macht es möglich, umweltfreundlichen und vor allem kostengünstigen Solarstrom zu produzieren. Dieser kostet umgerechnet nur 8-11 Cent pro Kilowattstunde. In Verbindung mit einem Stromspeicher wird es dabei möglich, rund 80 Prozent des Strombedarfs mit der PV-Anlage zu decken. Eine Solaranlage mit einer Leistung von 8 kWp kann beispielsweise so viel Strom produzieren, dass sich jährlich bis zu 950 Euro sparen lassen. Heruntergerechnet auf einen Monat spart man dann rund 79 Euro Stromkosten.

Zusätzlich werden Solaranlagen immer noch staatlich gefördert. Das heißt, trotz sinkender Einspeisevergütung erhältst du derzeit immer noch 6,53 Cent / kWh (Stand: April 2022) für den Solarstrom, den du nicht selbst verbrauchst. Hast du also beispielsweise eine Solaranlage, die 6.870 kWh Solarstrom im Jahr produziert, erhältst du die EEG-Vergütung in Höhe von 337 Euro.

Besonders interessant: Eine herkömmliche Solaranlage erzeugt in der Regel mindestens 30 Jahre lang elektrische Energie. Dank der stark gesunkenen Preise für die Komponenten einer Solaranlage hat sich die Anlage dieser Größe in der Regel jedoch nach rund 14 Jahren amortisiert. Demzufolge kannst du mit deiner Solaranlage über die gesamte Laufzeit über 15.000 Euro sparen. Auf diese Weise trägst du einen großen Teil zu deiner eigenen Altersvorsorge bei - und senkst das Risiko der Altersarmut.

Zusammenfassung und Fazit

Altersarmut war in Deutschland lange Zeit kein Problem mehr. Doch die neuesten Zahlen belegen, dass immer mehr Rentner auf staatliche Hilfe angewiesen sind. So haben sich die meisten ihren Lebensabend wohl nicht vorgestellt. Die Angst vor Altersarmut ist daher groß. Viele fragen sich, ob die Rente später reichen wird oder sie überhaupt noch eine erhalten. Viele sind daher auf der Suche nach Alternativen zur privaten oder betrieblichen Altersvorsorge.

Die Photovoltaik ist dabei eine besonders interessante Möglichkeit, das Risiko der Altersarmut zu verringern. Denn die Stromkosten sind in jedem Haushalt einer der größten Kostenfaktoren. Mit der eigenen Photovoltaik-Anlage kann man jedoch kostengünstigen Solarstrom erzeugen. Bei dem entsprechenden Eigenverbrauch können die Stromkosten im günstigsten Fall sogar auf Null reduziert werden. Eigenheimbesitzer können auf diese Weise jährlich bis zu 950 Euro sparen und so einen wichtigen Beitrag zur privaten Altersvorsorge leisten. Installierst du zusätzlich einen Stromspeicher, ist dein Sparpotenzial sogar noch höher.

Möchtest also auch du finanziellen Problemen vorgreifen und dir zumindest um Stromkosten keine Sorgen machen müssen, dann solltest du eine Solaranlage kaufen. Wir von zolar unterstützen dich gerne bei der Auswahl des optimalen Solarsystems. Lass dir noch heute dein individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation erstellen!Angebot einholenArtikel, die Sie auch interessieren könnten

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