SchwarmBatterie® vs. Strom-Clouds - Der große Testbericht

16.01.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 9 Minuten

Immer mehr Betreiber, darunter vor allem Energieversorger, entscheiden sich dafür, ihren Kunden eine sogenannte Strom-Cloud anzubieten. Im heutigen Strom-Cloud Testbericht sollen daher die Vor- und Nachteile der Strom- oder Solar-Clouds von E.ON und SENEC aufgezeigt und diese mit der SchwarmBatterie® von LichtBlick als Alternative verglichen werden.

Strom-Cloud


Was ist eine Strom-Cloud?

Bei einer Strom-Cloud, auch Solar-Cloud genannt, handelt es sich um eine Art virtuellen Speicherplatz für den erzeugten Solarstrom. In der Theorie soll es somit möglich sein, den erzeugten und nicht direkt verbrauchten (Solar-) Strom in der Strom-Cloud zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen und verbrauchen zu können. In der Praxis jedoch ist dies nicht möglich, da das deutsche Stromnetz für eine solche Anwendung nicht ausgelegt ist. Somit wird der überschüssige Strom wie bei gewöhnlichen Stromspeichern ins Netz eingespeist, jedoch im Stromvertrag mit dem Kunden anders verrechnet. Eine Strom-Cloud, wie sie beworben wird, existiert demnach nicht.

Im heutigen Strom-Cloud Testbericht wird dennoch beleuchtet, was hinter der Strom- oder Solar-Cloud von E.ON und SENEC steckt und welche Berechnung – oftmals für Kunden undurchsichtig – diesen Clouds zugrunde liegt. Zeitgleich sollen deren Angebote mit dem alternativen SchwarmBatterie®-Angebot von LichtBlick verglichen werden.

E.ON SolarCloud


Die E.ON SolarCloud im Test

Erklärung: Als einer der größten deutschen Energiekonzerne bietet E.ON die sogenannte SolarCloud an. Das Angebot: Der Interessent entscheidet sich für die Installation einer E.ON Aura Solaranlage mit oder ohne Stromspeicher und kann sich anschließend für die E.ON SolarCloud anmelden. Wer sich demzufolge für die E.ON SolarCloud entscheidet, der speist den erzeugten und nicht direkt verbrauchten oder im lokalen Stromspeicher gespeicherten Solarstrom in die E.ON SolarCloud und damit das öffentliche Stromnetz ein und baut eine Art Strom-Guthaben auf. Sobald nun mehr Strom verbraucht wird als die Solaranlage produziert, kann dieses aufgebaute Stromguthaben aufgebraucht werden.

Kosten: Mit dem E.ON SolarCloud Fixpreis wird bereits zu Vertragsbeginn festgelegt, wie viel Strom-Guthaben aus der Strom-Cloud bezogen werden kann. Der tatsächliche Strompreis richtet sich jedoch nach dem E.ON SolarCloud Flexpreis, der sich auf den realen Stromverbrauch bezieht und bei einem höheren Verbrauch als der festgelegten Strommenge zu Nachzahlungen führen kann. Grundsätzlich beginnen die Preise für die E.ON SolarCloud bei 30,99€/Monat (E.ON SolarCloud) bzw. 40,99€/Monat (E.ON SolarCloud Premium) ohne lokalen Stromspeicher und 21,99€/Monat bzw. 26,99€ pro Monat mit lokalem Stromspeicher. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 5.000 kWh und der E.ON SolarCloud 6.000 lägen die Kosten bei 39,99€/Monat bzw. 49,99€/Monat. Zusätzlicher Ökostrom kostet rund 28 ct/kWh. Ob und in welchem Maße sich dieser Preis ändert, ist zunächst nicht klar ersichtlich. E.ON berechnet die Strom-Cloud-Tarife in der Regel jedoch so, dass neben dem Paketpreis keine weiteren Stromkosten anfallen sollten.

E.ON


Nachteile der E.ON SolarCloud

In der Praxis nicht umsetzbar: Der erste Nachteil der E.ON SolarCloud ist zunächst einmal, dass eine solche Strom-Cloud in der Praxis nicht existiert, da der erzeugte Solarstrom nicht im öffentlichen Stromnetz gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgerufen werden kann.

Vollständige Abgabe der EEG-Vergütung: Das nächste große Problem ist, dass die EEG-Einspeisevergütung der Verbraucher, die sich für die Strom-Cloud von E.ON entscheiden, von E.ON einbehalten wird, diese aber dennoch Steuern auf diese Einspeisevergütung zahlen müssen. Dadurch gehen weitere Einnahmen und Vorteile der Solarenergie verloren. Insgesamt sind die Preise, die den Verbraucher erwarten, nicht immer klar ersichtlich.

Angebot gilt nur für Kunden mit E.ON Aura Solaranlage und Speicher:E.ON SolarCloud-Nutzer werden dazu gezwungen, eine E.ON Aura Solaranlage zu installieren. Diese wird von E.ON vorgeschrieben und kann somit nicht vom Verbraucher selbst ausgewählt werden. Wer also auf Markenunabhängigkeit und Selbstbestimmung setzt, der ist mit der Strom-Cloud von E.ON nicht gut beraten, da er somit auf leistungsstärkere und möglicherweise sogar kostengünstigere Alternativen verzichten muss.

E.ON Aura Solaranlage


Die SENEC.Cloud 2.0 im Test

Erklärung: Der zweite Anbieter im heutigen Strom-Cloud Testbericht ist der deutsche Energiespeicher-Hersteller SENEC, der Anfang des Jahres vom Energiekonzern EnBW übernommen wurde. Mit der SENEC.Cloud 2.0 soll es, ähnlich wie bei der E.ON SolarCloud, möglich sein, Solarstrom in der Strom-Cloud zu speichern und das aufgebaute Strom-Guthaben zu einem späteren Zeitpunkt zu verbrauchen. SENEC richtet sich mit dem Angebot, anders als E.ON, jedoch an Verbraucher, die bereits eine PV-Anlage betreiben und sich für die Installation eines SENEC-Stromspeichers entscheiden, um das Angebot der SENEC.Cloud 2.0 nutzen zu können. Demnach sind Interessenten in der Wahl der Photovoltaikanlage unabhängig und können auch mit einer bestehenden PV-Anlage an der Cloud teilnehmen.

Kosten: SENEC bietet hierfür gestaffelte Paketpreise an, die sich nach dem Stromverbrauch, der Größe der PV-Anlage sowie des Speichers und der Menge des Stromes richten, den man aus der SENEC.Cloud 2.0 beziehen darf. So liegt der Preis bei einem Stromverbrauch von 4.000 kWh mit einer Solaranlage von 6,7 kWp und einem 5 kWh SENEC-Stromspeicher sowie 2.000 kWh Strom aus der Cloud bei 22,95€/Monat. Die nächstgrößeren Pakete für einen Stromverbrauch von 5.000 und 6.000 kWh betragen 26,95€/Monat bzw. 31,95€/Monat. Hat man einen höheren Verbrauch als angegeben, so zahlt man rund 14 ct/kWh mehr bis zur Menge des in die Strom-Cloud eingespeicherten Stromes. Darüber hinaus benötigter Strom kostet 29 ct/kWh. SENEC wirbt damit, dass es sich hierbei um Ökostrom handelt.

SENEC.Cloud


Die Nachteile der SENEC.Cloud 2.0

In der Praxis nicht umsetzbar: Der erste Nachteil der SENEC.Cloud 2.0 im heutigen Strom-Cloud Erfahrungsbericht ist (wie auch bei der E.ON SolarCloud), dass die Strom-Cloud an sich technisch nicht umsetzbar ist.

Abgabe eines Großteils der EEG-Vergütung: Nutzer der SENEC.Cloud müssen den Großteil der EEG-Vergütung an SENEC abtreten. Allerdings kann der überschüssige Solarstrom bei einer deutlichen Überproduktion der Photovoltaikanlage, also dann, wenn die Anlage mehr Strom erzeugt als insgesamt verbraucht wird, gegen den Erhalt der übrigen EEG-Vergütung durch SENEC eingespeist werden.

Undurchsichtige Preisgestaltung: Für den Kunden ist nicht von vornherein ersichtlich, welcher Strompreis ihn erwartet, wenn der Stromverbrauch höher liegt als angegeben. Auch die Frage, ob dieser sich über die Dauer der Vertragslaufzeit ändern kann, wird nicht klar beantwortet.

LichtBlick-Schwarm


SchwarmBatterie® mit Ökostrom-Tarif für 10 ct/kWh* von LichtBlick: Eine Alternative zur klassischen Strom-Cloud

Erklärung: Alternativ zu den im heutigen Strom-Cloud Testbericht vorgestellten Anbietern soll mit der SchwarmBatterie® ein weiteres Angebot vorgeschlagen werden, das für alle Betreiber einer Photovoltaikanlage attraktiv sein könnte. Die SchwarmBatterie® ist dabei grundsätzlich nicht mit einer klassischen Strom-Cloud zu vergleichen, da hier kein Strom in eine virtuelle Cloud eingespeist oder zwischengespeichert wird. Stattdessen aber hat die SchwarmBatterie® neben der Speicherung von Solarstrom einen anderen attraktiven Extranutzen: Sie leistet einen Beitrag zur Netzstabilisierung. Denn jeder SchwarmBatterie®-Nutzer stellt einen Teil seines Stromspeichers dem sogenannten LichtBlick-Schwarm® zur Verfügung, der die Stabilität unseres Stromnetzes gewährleistet. Das heißt: Verfügt das Stromnetz über zu wenig Strom, werden kleinste Mengen an Strom vom Schwarm zur Verfügung gestellt; verfügt das Stromnetz über zu viel Strom, wird der überschüssige Strom in den SchwarmBatterien® gespeichert. Auf diese Weise wird die Gefahr von Stromausfällen vermindert, ohne dass große Stromtrassen gebaut werden müssen.

Zeitgleich kann der Nutzer den Großteil der Kapazität seines Stromspeichers jederzeit wie gewohnt nutzen, um seinen Eigenverbrauch zu erhöhen und somit deutlich mehr Solarstrom zu verbrauchen. Dabei handelt es sich bei der SchwarmBatterie® selbst um den leistungsstarken Stromspeicher LG Chem RESU 10H, welcher bestens geeignet ist für die intelligente Nutzung im LichtBlick-Schwarm®, der unter anderem aus einer Vielzahl von SchwarmBatterien® und dezentralen Kraftwerken besteht. 

Kosten: Wer sich für die SchwarmBatterie® von LichtBlick entscheidet, erhält einen sehr günstigen Reststromliefervertrag aus 100% Ökostrom zu einem für die nächsten 5 Jahre gesicherten Arbeitspreis von lediglich 10 ct/kWh für bis zu 1.500 kWh Reststrom. Darüber hinaus zahlen SchwarmBatterie®-Teilnehmer mit einem monatlichen Grundpreis von nur 10 € einen bedeutend günstigeren monatlichen Beitrag als bei der E.ON Solar-Cloud oder der SENEC-Cloud. Dieser Beitrag ist für alle Kunden, unabhängig vom Jahresverbrauch, stets derselbe. Hinzu kommt, dass die vollständige EEG-Vergütung ausgezahlt wird, wodurch weitere finanzielle Vorteile entstehen. Das Angebot ist somit transparent und enthält keine versteckten Kosten. 

SchwarmBatterie


Die Vorteile der SchwarmBatterie®

Die SchwarmBatterie® hält, was sie verspricht: Der größte Vorteil der SchwarmBatterie® ist, dass sie einen tatsächlichen Extranutzen hat und sich somit deutlich von theoretischen Modellen wie denen der klassischen Strom-Clouds unterscheidet. Wie der Name schon sagt, wird die SchwarmBatterie® im LichtBlick-Schwarm® intelligent eingesetzt – immer dann, wenn Strom in kleinsten Mengen zur Verfügung gestellt oder gespeichert werden muss, um unser Stromnetz zu entlasten. Hierdurch leisten SchwarmBatterie®-Nutzer einen weiteren, wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Lediglich 10ct/kWh für 100% Ökostrom: Für den Fall, dass der Nutzer mehr Strom benötigt als im Stromspeicher eingespeichert, erhält dieser Reststrom aus 100% Ökostrom zu einem stark vergünstigten Preis von 10 ct/kWh. Auf diese Weise profitiert der Verbraucher gleich mehrfach von den Vorteilen des kostengünstigen und umweltfreundlichen Solarstroms und der SchwarmBatterie®.

Vollständige EEG-Vergütung verbleibt beim Nutzer: Nicht zu vergessen ist auch, dass Nutzer des SchwarmBatterie®-Angebots, anders als bei Strom-Cloud-Lösungen von E.ON und SENEC, die vollständige EEG-Vergütung für den eingespeisten Solarstrom erhalten. Auf diese Weise können Verbraucher weitere Einnahmen erzielen und die monatlichen Kosten nicht nur auf 0€ reduzieren, sondern möglicherweise sogar Rückzahlungen erhalten (abhängig vom Verbrauch).

Freie Wahl der PV-Anlage: Der Verbraucher ist bei der Wahl seiner Solaranlage ungebunden und damit markenunabhängig. Somit kann auch nachträglich noch eine SchwarmBatterie® installiert werden.


Die Vor- und Nachteile der Anbieter - Ein Fazit

Um die Vor- und Nachteile der Strom-Cloud Anbieter sowie die der SchwarmBatterien® von LichtBlick vergleichen zu können, werden in der folgenden Tabelle bestimmte Kriterien anhand eines Fallbeispiels (Solaranlage mit 10 kWp und 5000 kWh Stromverbrauch und lokalem Stromspeicher) näher beleuchtet:

SchwarmBatterie® E.ON SolarCloud SENEC.Cloud 2.0
Ø Kosten / Monat 10 € ab 39,99 € 26,95 €
Ø Rückzahlung / Monat ca. 50 € 0 € ca. 46 €
Preissicherheit
Kompl. EEG-Vergütung
100% Ökostrom Deutsche Wasserkraft Ökostrom-Mix Ökostrom-Mix
Mindestvertragslaufzeit 2 Jahre 1 Jahr
Netzstabilisierung
Markenunabhängigkeit Solaranlage Solaranlage

Der heutige Strom-Cloud Testbericht hat somit gezeigt, dass die SchwarmBatterien® nicht nur eine echte Alternative zu anderen Anbietern wie E.ON und SENEC, sondern vielmehr sogar die deutlich bessere Lösung ist. Denn wer sich für die SchwarmBatterien® entscheidet, der profitiert nicht nur von den Vorteilen des eigenen Stromspeichers, sondern auch von dem vergünstigten und auf 5 Jahre gesicherten Ökostromtarif und hilft zeitgleich mit, das öffentliche Stromnetz zu stabilisieren, ohne an eine Mindestvertragslaufzeit gebunden zu sein.

Bei allen drei Anbietern erhalten Kunden eigenen Angaben zufolge umweltfreundlichen Ökostrom. Doch LichtBlick ist der einzige der drei Anbieter, der garantiert reinen Ökostrom und neben diesem keinen anderen Stromtarif anbietet, der Kohle- oder Atomstrom enthält. Wer demnach vollständig auf Ökostrom setzen und dabei keinen insgesamt umweltschädlichen Stromanbieter unterstützen möchte, der sollte zur SchwarmBatterien® von LichtBlick greifen.

*Bei Abschluss eines Kauf- und Installationsvertrages mit unserem Partner ZOLAR und bei Abschluss eines Stromlieferungsvertrages zum Tarif LichtBlick Standard-Strom für Privat- und Gewerbekunden erhalten Sie einen Bruttoarbeitspreis von 10 ct/kWh. Der Rabatt ist auf einen Verbrauch in Höhe von 1.500 kWh pro jährlichem Abrechnungszeitraum und Zähler begrenzt. Sofern der Verbrauch über 1.500 kWh pro Abrechnungsjahr gemessen wird, stellt LichtBlick den Standardtarif in Rechnung. Der Rabatt ist auf einen Belieferungszeitraum von 5 Jahren begrenzt. Ausgenommen sind MwSt. Anpassungen. Der Rabatt wird sowohl Neu- als auch Bestandskunden von LichtBlick gewährt, beginnend ab dem Installationstermin des Batteriesystems folgenden Belieferungsmonat. Voraussetzung für die Gewährung des Rabattes ist, dass der Installationsort des Batteriesystems mit der im Stromliefervertrag benannten Abnahmestelle identisch ist und LichtBlick über die Installation des Batteriesystems durch das Installationsunternehmen informiert worden ist. Der Rabatt wird in Ihrer nächsten Verbrauchsabrechnung berücksichtigt.

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