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Ladestationen für Elektroautos

In Sachen Elektromobilität ist in der Politik immer mehr Bewegung zu sehen. Wie die EU-Kommission bereits in der Vergangenheit in einem Planungspapier veröffentlichte, soll der Ausbau von Elektro-Ladestationen massiv erhöht werden, um den Aufschwung der Elektromobilitätsbranche anzukurbeln und einen weiteren Schritt in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz zu gehen.

Die Bundesregierung hat in ihrem Klimaschutzprogramm das Ziel festgelegt, bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zuzulassen. Der größte Störfaktor bei der Umsetzung dieses Ziels ist vor allem die fehlende optimale Ausrüstung der Ladeinfrastruktur.

Wie die Ladestation-Pflicht zu einer Ausrüstung der Ladeinfrastruktur beitragen soll, haben wir euch in diesem Blogartikel aufgeführt.

Das erwartet dich in diesem Artikel:

Die Ladestation-Pflicht — Teil der Energieeffizienz-Richtlinie

In den vergangenen Jahren hat sich die Europäische Union vorgenommen, dem Klimawandel mit Hilfe von höchstmöglicher Energieeffizienz entgegenzuwirken. Aus diesem Grund leitete man bereits im Jahre 2010 die sogenannten Energieeffizienz-Richtlinien ein. Das grundsätzliche Ziel dieser Richtlinien ist es, sämtliche Gebäude, die neu errichtet oder energiespezifisch saniert werden, mit Energieausweisen auszustatten, um für Transparenz und Vergleichbarkeit hinsichtlich der voraussichtlichen Energiekosten zu sorgen. Das soll bewirken, dass die Bauherren möglichst energieeffizient bauen, um den Wert der Immobilie zu erhöhen und einen dementsprechenden Ausweis zu erhalten. In Zukunft möchte man noch einen Schritt weiter gehen.

So hat die Kommission ein Planungspapier veröffentlicht, aus dem ein Vorhaben zur verpflichtenden Installation von E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge abzuleiten ist. Im Rahmen eines Gesetzes der Bundesregierung sollen bis zum Jahre 2025 sämtliche Büro- und Gewerbegebäude bei einer Neuerrichtung oder Sanierung mit intelligenten Ladestationen ausgestattet werden. Jeder fünfte Stellplatz soll bei Nicht-Wohngebäuden demnach mit jeweils einem Ladepunkt ausgerüstet werden. Weiterhin wird ab 2025 für jedes Büro- und Gewerbegebäude mit mehr als 20 Parkplätzen die Pflicht zur Errichtung mindestens eines Ladepunkts bestehen.

Innerhalb des Beschlusses sollen bei Neubau oder Sanierung von Wohngebäuden mit mehr als zehn Fahrzeugstellplätzen, zu denen vorrangig Mehrfamilienhäuser gezählt werden, sämtliche Parkplätze mit Schutzrohren für Elektrokabel ausgestattet werden. So wird eine einfachere und schnellere Nachrüstung der Ladestationen in Zukunft ermöglicht.

Was bedeutet die Ladestation-Pflicht für Privathaushalte?

Was bedeutet das für den privaten Haushalt eines Einfamilienhausbesitzers? Die Antwort ist simpel: Zunächst einmal gar nichts. Die Änderung der Richtlinie soll sich nach den aktuellen Informationen nur auf Mehrfamilien- und Miethäuser beziehen, die mindestens zehn Parkplätze besitzen. Da ein einfaches Einfamilienhaus in der Regel nur ein oder maximal zwei Parkplätze aufweist, sind diese von der Richtlinie ausgenommen. Doch unabhängig davon, ob die EU mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein wird oder nicht, ist die Installation einer Ladesäule für Privatpersonen sinnvoll. Vor allem, wenn du eine Photovoltaik-Anlage besitzt oder bereits über den Kauf und die Installation einer Solaranlage nachdenkst, kann sich eine solche E-Ladesäule lohnen.

Die Anzahl der Elektro-Automobile steigt. In Deutschland rollen zurzeit bereits 63.000 Elektroautos über die Straßen (Stand: 2020). Wer ein E-Auto besitzt oder aber über einen Kauf nachdenkt, der weiß jedoch, dass die größte Schwierigkeit darin besteht, effiziente Ladestationen in der Nähe zu finden, die das Auto mit Strom betanken können. Mit einer PV-Anlage auf dem Dach und einer Ladesäule im eigenen Haus lässt sich jedoch der eigens produzierte Solarstrom nutzen, um den Speicher des Fahrzeugs schnell, kostengünstig und sauber aufzuladen.

Die E-Ladesäule für zu Hause — auch ohne gesetzliche Pflicht vorteilhaft

Aus diesem Grund bieten mittlerweile viele Hersteller die Möglichkeit zur Nachrüstung von E-Ladesäulen für dein Eigenheim. Dazu zählen gängige Marken wie SMA, von denen sich besonders die Wallboxen als hervorragende Beispiele für die Nachrüstung etabliert haben. Dabei lassen sich die Geräte problemlos nachrüsten und in der Garage, an der Außenwand des Hauses oder am Carport montieren. Demnach lässt sich für jedes System die passende Wallbox finden, mit der du dein Auto zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Strom laden kannst, ohne eine Ladestation aufsuchen zu müssen.

Die Installation einer Ladesäule bietet dir dabei einige Vorteile. So wird vor allem der Eigenverbrauch erhöht, indem du den von der Solaranlage erzeugten Strom nutzen kannst, um dein Fahrzeug kostengünstig mit erneuerbarer Energie aufzuladen. Du sparst dir somit die Zeit, eine Ladesäule in der Nähe zu suchen und kannst den Speicher beruhigt in der eigenen Garage aufladen.

Fazit

Das Vorhaben der Europäischen Union, zukünftig alle Neubauten und sanierten Büro- und Gewerbegebäude, aber auch Mehrfamilienhäuser mit intelligenten Ladestationen auszustatten ist ambitioniert. Auch wenn dieses Ziel auf jeden Fall machbar ist, wird sich in der Praxis zeigen müssen, ob und inwieweit die Pläne umsetzbar sind.

Auf dein Eigenheim haben diese Änderungen derzeit allerdings keinen Einfluss. Dennoch sollten vor allem die Betreiber einer Photovoltaik-Anlage darüber nachdenken, eine E-Ladesäule nachzurüsten. Wer bereits über ein Elektrofahrzeug verfügt oder aber über eine Anschaffung nachdenkt, der kann dieses mit einer Ladesäule ganz einfach und kostengünstig zu Hause aufladen und so seinen Eigenverbrauch weiter erhöhen.

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