Was passiert mit den Solarmodulen am Ende der Laufzeit?

Diese Frage haben sich womöglich schon so manche Solaranlagen-Betreiber oder aber solche, die es werden möchten, gestellt: Was passiert eigentlich mit den Solarmodulen, wenn die Laufzeit der Anlage überschritten ist? Muss ich diese für viel Geld entsorgen lassen? Ist dies mit viel Aufwand für mich verbunden?

Die Frage ist dabei berechtigt. Schließlich hat man bereits mindestens 25 Jahre zuvor eine hohe Summe für die Anlage gezahlt, mit der man in der Vergangenheit allerdings wieder viel Geld gespart hat. Da wäre es ärgerlich, wenn zum Abschluss nun hohe Kosten auf einen zukommen, um die Solarmodule loszuwerden.

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Solarmodule sind Elektroschrott

Doch so berechtigt die Frage ist, so unbegründet ist die Sorge. Denn Solarmodule zählen bereits seit Februar 2016 und der damaligen Einführung des neuen Elektroschrottgesetzes zu der Kategorie ‘Elektroschrott’. Demnach müssen die Hersteller ausrangierte Solarmodule unentgeltlich zurücknehmen.

Die üblichen Entsorgungshöfe sind dabei dafür zuständig, Sammelbehälter aufzustellen, in denen die nicht mehr benötigten Solarpanele gesammelt werden. Somit können nicht nur die einzelnen Händler und Installationsbetriebe, sondern auch Privatpersonen die Altmodule entsorgen lassen – unkompliziert und kostenlos.

 

Hohe Recyclingquote

Dabei spielt es für Privatpersonen keine Rolle, wann die Solarmodule installiert worden sind. Doch der Entsorgungshof ist nicht die Endstation für die Altmodule. Vielmehr ist dieser für die Auswahl eines beliebigen Modulherstellers zuständig, der die Fabrikate abholt und sich um ein fachgerechtes Recycling kümmert.

Tatsächlich lassen sich die in den Photovoltaikmodulen eingesetzten Rohstoffe zu beinahe 100% zurückgewinnen, da das verwendete Silizium, aber auch die Metalle in den Wertstoffkreislauf zurückwandern können. Lediglich die verwendeten Kunststoffe können nur noch zum Heizen verwendet werden. Per Gesetz müssen dabei mindestens 75 Prozent der eingesetzten Materialien in Solarmodulen weiter verwertet und mindestens 65 Prozent der Rohstoffe recycelt werden.

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Handel in der Pflicht

Auch der Handel steht dabei in der Pflicht. So müssen Händler von Solarmodulen, die eine Verkaufsfläche von mindestens 400 Quadratmetern besitzen, alte Fabrikate unentgeltlich zurücknehmen, wenn sie weiterhin neue Module verkaufen. Der Anlagenbetreiber kann die Module also auch hier kostenfrei zurückgeben.

Ob nun beim Entsorgungshof oder aber dem Händler, dem privaten Solaranlagenbetreiber steht es dabei frei, die Altmodule persönlich abzugeben oder aber von einem Installateur seiner Wahl abholen und dorthin liefern zu lassen. Für ihn entstehen dabei in der Regel keine Kosten.

 

Fazit

Solaranlagenbetreiber, die mehr als 25 Jahre von den finanziellen Vorteilen ihrer eigenen Photovoltaikanlage profitiert haben, müssen keine hohen Kosten fürchten, wenn es um die Entsorgung alter Solarmodule geht. Im Gegenteil: Die Entsorgung ist für den Privatbetreiber kostenlos und mit nur geringem Aufwand verbunden.

Die Solarmodule werden dabei von den unterschiedlichen Herstellern zurückgenommen und fachgerecht recycelt, um möglichst viel der verwendeten Rohstoffe wiederzugewinnen. Effizient und umweltfreundlich. Eine Verschwendung von Ressourcen wird damit bestmöglich vermieden. Lassen also auch Sie sich noch heute Ihr individuelles Angebot für den Kauf einer Solaranlage erstellen!

 
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