Preise für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher sinken weiter!

17.07.2018 – Kevin Murkisch – Lesezeit: 3 Minuten

 

Wer sich früher eine Photovoltaikanlage kaufte, der tat das, um den erzeugten Solarstrom gegen die anfänglich hohe Einspeisevergütung in das Netz einzuspeisen und damit größtmögliche Rendite zu machen. Doch mittlerweile sind die Preise für PV-Anlagen und Stromspeicher derartig stark gesunken, dass der eigens erzeugte Solarstrom deutlich günstiger ist als herkömmlicher Kohle- oder Atomstrom.

Der Eigenverbrauch des Solarstroms ist damit in den Mittelpunkt gerückt und so günstig wie nie zuvor. Doch das Beste kommt erst noch: Denn die Preise für Solaranlagen und Stromspeicher sinken weiter kräftig, sodass zukünftig auch die Belegung von nach Norden ausgerichteten Dächern wirtschaftlich sinnvoll sein wird. Der Preis für die Photovoltaikanlage selbst hat sich dabei innerhalb kurzer Zeit amortisiert! Erfahren Sie in diesem Artikel mehr zu diesem Thema:

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Komponentenpreise und Einspeisevergütung gesunken

PV-Anlagen waren einst eine teure Angelegenheit. So zahlte man im Jahr 2006 rund 6.500 Euro pro kWp installierter Solaranlagenleistung. Zum Vergleich: Heute liegt der Wert bei rund 1.200 Euro, was weniger als einem Fünftel des einstigen Preises entspricht. Zeitgleich sank auch die Einspeisevergütung für den eingespeisten Solarstrom drastisch. Erhielt man im Jahr 2006 noch 51,8 Ct / kWh, so sind es heute nur noch 12,3 Ct.

Doch die gute Nachricht ist: Aufgrund der massiv gesunkenen Komponentenpreise, vor allem für Solarmodule, ist eine Einspeisung ohnehin nicht mehr sinnvoll. Denn der erzeugte Solarstrom ist mittlerweile die günstigste Möglichkeit des Stromverbrauchs. So kostet eine Kilowattstunde erzeugten Solarstroms den Betreiber umgerechnet rund 10-12 Cent. Vergleicht man dies mit einem durchschnittlichen Strompreis des öffentlichen Netzes von derzeit 29 Cent, so wird der Unterschied deutlich.

 
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Eine Solaranlage amortisiert sich deutlich schneller

Die sinkenden Komponentenpreise wirken sich natürlich auch auf die mögliche Ersparnis an Stromkosten und damit die Amortisationszeit der Anlage aus. Wir haben dies einmal vorgerechnet, um Ihnen die Vorteile einer Solaranlage aufzuzeigen:

Eine Durchnittsfamilie mit einem Verbrauch von rund 5.000 kWh Strom pro Jahr besitzt nun eine Solaranlage mit rund 10 kWp Leistung. Pro Jahr produziert diese rund 8.800 kWh an Solarstrom. Rund 30% des eigenen Stromverbrauchs können dabei im Durchschnitt mit Solarstrom gedeckt werden. Das ist gut ein Drittel Ihres Stromes, der nicht aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden muss. Dadurch reduzieren sich Ihre Stromkosten von durchschnittlich 1.450 Euro auf 1.015 Euro. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet sparen Sie damit bereits rund 335 Euro.

Der restliche Strom wird zusätzlich ins öffentliche Netz eingespeist und erzielt damit bei einer Vergütung von 12,3 Cent/kWh einen Jahresgewinn von etwa 898 Euro. Statt einer Stromrechnung von 1.450 Euro am Ende des Jahres, zahlt die Familie in diesem Fall lediglich 117 Euro – das ist eine Ersparnis von mehr als 1.300 Euro pro Jahr! Geht man nun von einem Preis von rund 12.000 Euro für die Solaranlage aus, so hat sich diese nach knapp 9 Jahren vollständig amortisiert und wirft ab diesem Zeitpunkt nur noch Gewinne ab.

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Noch effizienter dank Stromspeicher

Noch effizienter wird der Eigenverbrauch des Solarstromes, wenn neben der Solaranlage ein Stromspeicher wie beispielsweise der Varta Pulse installiert wird. Dies kostet zwar mehr in der Anschaffung, rechnet sich aber langfristig. Denn es ist deutlich günstiger, den Strom aus der eigenen Solaranlage zu verbrauchen als den Strom aus dem öffentlichen Netz zu beziehen.

Das Sparpotential bei einer PV-Anlage mit Stromspeicher liegt bei derselben Familie und einem Eigenverbrauch von knapp 70% somit im Jahr bei rund 1.667 Euro. Somit hat man keine jährlichen Stromkosten mehr, sondern macht im Gegenteil direkt zu Beginn einen Gewinn von 217 Euro. Bei einem geschätzten Preis von 17.000 Euro für Photovoltaikanlage und Stromspeicher hat sich das System somit nach knapp 10 Jahren amortisiert.

Geht man nun von einer Laufzeit von mindestens 25 Jahren aus, so liegt die Ersparnis insgesamt bei rund 21.500 Euro ohne Stromspeicher und knapp 24.000 Euro mit Stromspeicher über die gesamte Laufzeit der Anlage. Aufgrund der weiter sinkenden Preise für Solarmodule und Stromspeicher werden sich diese Werte jedoch noch erhöhen, da die Investitionskosten zukünftig immer geringer werden.

 

Fazit

Die Preise für Solarmodule und Batteriespeicher sind in den vergangen Jahren so stark gesunken, dass der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms wirtschaftlich deutlich sinnvoller ist als dessen Einspeisung in das öffentliche Netz. So ermöglicht eine herkömmliche Solaranlage eine jährliche Ersparnis von mehr als 1.300 Euro und hat sich nach nur rund 9 Jahren vollständig amortisiert.

Wenn also auch Sie schnellstmöglich von den Vorteilen einer eigenen Solaranlage profitieren möchten, dann lassen auch Sie sich noch heute Ihr individuelles, kostenloses und für Sie unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation einer Solaranlage erstellen!

 

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