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Photovoltaik Förderung in Thüringen

05.11.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 2 minutes

Aktualisiert am 05.11.2019: Neue Fördersätze im Förderprogramm Solar Invest

Wichtig: Die Fördersätze des Förderprogramms Solar Invest wurden in diesem Jahr deutlich angehoben. Wer also noch vom Zuschuss des Landes Thüringen profitieren möchte, der sollte schnell handeln. Denn das Förderprogramm tritt bereits am 31.12.2019 außer Kraft.


Die Förderung investiver Maßnahmen zur Errichtung von PV- und Speicheranlagen

Der Freistaat Thüringen fördert im Rahmen des Förderprogramms „Solar Invest" investive Maßnahmen zur Errichtung von Photovoltaik- und Speicheranlagen sowie Mieterstrommodelle zur Erhöhung des Eigenstromverbrauchs.

Gefördert werden können daher:

  1. Investitionen in Photovoltaikanlagen

  2. Investitionen in stationäre Energiespeichersysteme (Battteriespeicher),

  3. Beratungsleistungen zum Thema Mieterstrom,

  4. Investitionen in die Realisierung von Mieterstrommodellen und

  5. Beratungsleistungen für Bürgerenergiegenossenschaften zu Ausschreibungsverfahren nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Antragsberechtigt sind dabei natürliche Personen, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, aber auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Energiegenossenschaften und einzelne Kommunen.

Förderung in Thüringen


Voraussetzungen hierfür sind:

  1. Das Vorhaben muss in Thüringen durchgeführt werden,

  2. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.

  3. Gegen den Antragssteller darf kein Insolvenzverfahren laufen oder ein Antrag auf dieses in den letzten drei Jahren abgewiesen worden sein.

  4. Die Anlagen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen, die Inbetriebnahme muss durch eine geeignete Fachkraft erfolgen und bestätigt werden.

  5. Batteriespeichersysteme müssen eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens 8 Jahren aufweisen.

  6. Bei Energiespeichersystemen muss ein Eigenverbrauch durch eigens erzeugten Solarstrom von mindestens 60% erzielt werden.

Solarmodule


Art und Höhe der Förderung

Die Förderungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Ausgaben des Vorhabens als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung (Demiminis-Beihilfe) gewährt. Dabei wurden die Fördersätze im Rahmen des Förderprogramms SolarInvest erst im März 2019 verändert und teilweise stark aufgestockt. So gewährt die vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung:

  1. Für Photovoltaikanlagen einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent für Privatpersonen.

  2. Für Stromspeicher einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent für Privatpersonen.

  3. Für Investitionen in Mieterstrom einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent und

  4. Für die Beratung zum Thema Mieterstrom einen Zuschuss von bis zu 80 Prozent.

Die maximale Förderhöhe beträgt 100.000 Euro. Vorhaben, deren Gesamtausgaben unter 1.000 EUR liegen, können nicht gefördert werden (Bagatellgrenze).

Die Richtlinie tritt am 31. Dezember 2019 außer Kraft. Anträge müssen bis zu diesem Zeitpunkt bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) eingereicht werden. Es wird empfohlen, den Antrag zur Förderung zeitnah einzureichen, da es aufgrund der Vielzahl an Anträgen zur Verzögerung von mehreren Wochen kommen kann.

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