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Stromspeicher-Förderung in Berlin

08.07.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 7 minutes

Der Berliner Senat hat in seiner Sitzung am 2. Juli 2019 ein Programm zur Stromspeicher-Förderung beschlossen. Interessenten, die einen Speicher in Verbindung mit einer neuen PV-Anlage installieren möchten, können so zukünftig finanzielle Untersützung erhalten. Pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität soll die Förderung je 300 Euro betragen.

Damit macht Berlin den Weg frei, um die Energiewende in der Stadt aktiv voranzutreiben. In Kombination mit dem Masterplan Solarcity soll so ein aktiver Beitrag gegen die Klimakrise geleistet werden. Denn die Förderung von Photovoltaik-Anlagen spielt für viele Interessenten eine wichtige Rolle. Erfahren Sie daher mehr zur Photovoltaik-Förderung in Berlin.

Solaranlage


Klimaschutz durch Stromspeicher-Förderung

Bereits im Mai überraschte die Berliner Senatsverwaltung mit dem Beschluss zum Masterplan SolarCity Berlin. Dieser soll den Ausbau der regenerativen Energien in der deutschen Hauptstadt in den kommenden Jahren stark vorantreiben. Das neue Förderprogramm für netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher soll diesen Effekt noch verstärken.

So sagte Ramona Pop Anfang Juli 2019, dass das Interesse der Bürger am Klimaschutz stark gestiegen ist. Die Energiewende müsse deshalb dringend beschleunigt werden. "Damit sie in Berlin gelingt, müssen die Dächer Berlins stärker für Solaranlagen genutzt werden", sagt die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Förderung von Batteriespeichern in Verbindung mit einer Solaranlage sei daher ein erster wichtiger Schritt.

Denn auf diese Weise können die Betreiber einen deutlich höheren Eigenverbrauch erzielen. Das verhindert, dass ein großer Teil des erzeugten Solarstroms ins öffentliche Netz eingespeist werden muss. Stattdessen wird der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch insgesamt deutlich erhöht. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch die Finanzen der Solaranlagenbetreiber.

Photovoltaik-Förderung 2019


Art und Höhe der Förderung

Die Höhe der Stromspeicher-Förderung in Berlin kann sich dabei sehen lassen. So erhalten Antragsteller, die ihren Stromspeicher mit einer neu zu errichtenden Solaranlage kombinieren, 300 Euro je Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität. Maximal sollen bis zu 15.000 Euro pro Stromspeichersystem gezahlt werden. Weitere 300 Euro Bonus kommen hinzu, wenn der Stromspeicher über eine prognosebasierte Betriebsstrategie verfügt.

Wichtig: Die Höhe der Förderung wird bis zu der Höhe gewährt, wie das Verhältnis von Nennleistung der Solaranlage zur nutzbaren Kapazität des Stromspeichers mindestens 1,2 kWp je 1 kWh beträgt. Speicherkapazität, die dieses Verhältnis übersteigt, wird nicht gefördert. Das bedeutet jedoch, dass auch größere Stromspeicher anteilig gefördert werden können.

Denken Sie beispielsweise über den Kauf eines E3DC S10 E Pro mit einer Kapazität von 9 bis 30 Kilowatt nach? In dem Fall könnte die Fördersumme zwischen 3.000 und 9.300 Euro betragen. Eigenheimbesitzer mit einer Solaranlagengröße von mehr als 30 kWp und entsprechendem Stromspeicher können demnach noch mehr Geld erhalten.

Solaranlagen-Installation


Voraussetzungen hierfür sind:

Eine Sache ist dabei besonders interessant. So handelt es sich bei der Photovoltaik-Förderung in Berlin nicht um einen zinsgünstigen Kredit wie bei den ehemaligen KfW-Förderprogrammen. Stattdessen wird die Fördersumme als Zuschuss gewährt und muss somit nicht zurückgezahlt werden. Die Antragssteller sparen somit tatsächlich bares Geld, was den Kauf eines Solarspeichers besonders interessant macht.

Das Förderprogramm trägt den offiziellen Namen „Förderrichtlinie für Stromspeicher in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage im Rahmen des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030“, kurz „Förderprogramm Stromspeicher Berlin". Das Programm ist am 01. Oktober 2019 gestartet, bis Ende 2021 sollen nun 3 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Antragsberechtigt sind dabei nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen, andere juristische Personen wie z.B. Vereine und auch die Berliner Bezirke. Von Bedeutung ist nur, dass der Wohnsitz bzw. die Niederlassung in Berlin liegt. Die Förderung muss dabei lediglich vom Eigentümer oder der Eigentümerin des Stromspeichers bzw. der PV-Anlage gestellt werden

Mit der Vorstellung des Masterplans SolarCity im Herbst 2019 wurden weitere Details veröffentlicht. Detaillierte Informationen zur Antragsstellung sowie zur oben genannten Richtlinie finden Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Bereich "Erneuerbare Energien". Zur Internetseite gelangen Sie hier. Zwischen dem 1.10. und 31.12.2019 können Sie dabei einen Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn stellen. Ab Januar 2020 sind neu eingehende Anträge dann ausschließlich elektronisch über das Antragsportal der IBB Business Team GmbH zu stellen.

Stromspeicher-Förderung


Die eigene Photovoltaikanlage mit Speicher

Dass Berlin sein eigenes Photovoltaik-Förderprogramm bekommt, war nur eine Frage der Zeit. Denn viele andere Bundesländer haben diesbezüglich bereits vorgelegt. Das liegt auch daran, dass die eigene Solaranlage mit Speicher bei vielen Eigenheimbesitzern so beliebt ist wie lange nicht mehr. Doch woran liegt das?

Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Eine Solaranlage spart bares Geld. Denn die durchschnittlichen Stromkosten im öffentlichen Stromnetz liegen bereits bei 30 Cent pro Kilowattstunde. Der eigens erzeugte Solarstrom hingegen wird immer günstiger und kostet schon jetzt nur noch zwischen 8 und 10 Cent/kWh. Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto mehr sparen Sie also.

Solaranlage mit Speicher

Zeitgleich macht die Solaranlage es möglich, sauberen Solarstrom zu produzieren. Dank der emissionsfreien Stromerzeugung ist dieser erzeugte Strom dabei besonders umweltfreundlich. Über die gesamte Lebensdauer der Solaranlage leisten Sie somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Auch hier gilt: Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto mehr schützen Sie die Umwelt.

Ein Stromspeicher ist deshalb besonders attraktiv. Denn er macht es möglich, den selbst erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern. Die Einspeisung des nicht direkt verbrauchten Stroms wird somit minimiert. Stattdessen erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch und müssen dadurch weniger Strom aus dem Netz hinzukaufen - eine ideale Kombination aus Ersparnis und Umweltschutz.

KOSTAL Wechselrichter


Die BYD B-Box mit KOSTAL Wechselrichter

Aber welchen Stromspeicher soll man wählen? Wie auch bei allen anderen Komponenten hat die Anzahl der Hersteller und Produkte in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Viele Interessenten sind deshalb verunsichert und wissen nicht, für welches Speichersystem sie sich entscheiden sollen. Ein Favorit ist jedoch die BYD B-Box mit KOSTAL Wechselrichter.

Das liegt nicht nur am guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei der "Stromspeicher-Inspektion 2019" der HTW Berlin erreichte die Kombination erneut den ersten Platz in Sachen Effizienz. Bei den Messungen unabhängiger Institute erzielte die Kombination aus KOSTAL Plenticore plus 5.5 und BYD B-Box H11.5 einen System-Performance-Index von 91,4%. Somit setzte sich das System zum zweiten Mal gegen namhafte Konkurrenten durch.

Dabei handelt es sich nicht nur um eine besonders kostengünstige, sondern vor allem leistungsstarke Kombination. Dies liegt wohl vor allem daran, dass es sich beim KOSTAL Plenticore um einen Hybrid-Wechselrichter handelt. Dieser vereint PV- mit Batterie-Wechselrichter und führt so zu deutlich weniger Verlusten als bei herkömmlichen AC-Stromspeichern.

E3DC


Der E3DC S10 E Pro

Eine weitere, zurzeit äußerst beliebte Alternative ist der E3DC S10 E Pro. Das leistungsstärkste Hauskraftwerk des deutschen Herstellers E3DC ist zurzeit der Inbegriff in Sachen Unabhängigkeit. Denn bei einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes ist der E3DC S10 E Pro in der Lage, ein internes Hausstromnetz aufzubauen. So lässt sich auch weiterhin Solarstrom erzeugen, speichern und verbrauchen.

Dank Inselstrom sitzen Sie somit auch bei einem Stromausfall nicht im Dunkeln. Der Solarspeicher von E3DC verfügt in der Standard-Variante über eine Kapazität von 13 kWh, kann jedoch auf bis zu 39 kWh erweitert werden. Damit eignet sich der E3DC S10 E Pro problemlos für eine Kombination mit Solaranlagen von 9 bis 30 KWp Leistung. Alle notwendigen Geräte, darunter auch der Wechselrichter, sind bereits im Speicher integriert.

Dank eines intelligenten Energiemanagementsystems eignet sich das Hauskraftwerk dabei besonders gut für die Hausautomation. Auch in Verbindung mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe oder einem Elektro-Auto überzeugt das System durch seine hohe Leistung. Insgesamt bleibt jedoch meist die Bereitstellung von dreiphasigem Notstrom für viele Interessenten oberstes Kaufkriterium.

Photovoltaikanlage


Zusammenfassung und Fazit

Nachdem nun auch der Berliner Senat eine Photovoltaik-Förderung beschlossen hat, könnte der Ausbau der Erneuerbaren Energien und Speicher stark voranschreiten. Denn die Stromspeicher-Förderung macht den Kauf eines Solarspeichers noch attraktiver. Interessenten können seit dem 01.10.2019 die Förderung beantragen. Schnell sein lohnt sich!

Eine Solaranlage mit Speicher hat dabei - auch ohne Speicher-Förderung - viele Vorteile. So können Sie Ihren Eigenverbrauch und damit den Autarkiegrad drastisch erhöhen. Auf diese Weise werden Sie nicht nur unabhängiger, sondern können auch einen Großteil Ihrer jährlichen Stromkosten einsparen. Sie möchten eine Solaranlage kaufen? Dann lassen Sie sich noch heute ein individuelles, kostenloses und für Sie unverbindliches Angebot erstellen!

Sie interessieren sich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann finden Sie unter https://www.zolar.de/photovoltaik-foerderung weitere Informationen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.