IAA 2019 - Elektromobilität im Fokus

11.09.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 8 minutes

Am 12. September 2019 öffnet die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main wieder ihre Pforten. Die international renommierte Automobilmesse steht in diesem Jahr unter dem Motto "Driving Tomorrow". Der Fokus soll neben Themen wie dem autonomen Fahren vor allem auf alternativen Antrieben wie dem Elektroauto liegen.

Damit wollen sich IAA und der Verband der Automobilindustrie zweifelsohne als internationale Fürsprecher der dringend benötigten Mobilitätswende präsentieren. Neben einer Vielzahl bislang unbekannter Anbieter möchten vor allem auch deutsche Hersteller ihre neuesten E-Autos vorstellen. In unserem heutigen Artikel möchten wir Ihnen über einige der interessantesten Modelle berichten. Dabei soll es auch um die Vorteile der Kombination aus Elektroauto und Solaranlage gehen.

VW ID.3


Der VW ID.3

Lange hat es gedauert, nun ist er endlich da: Mit dem ID.3 stellt Volkswagen erstmals ein E-Auto für die breite Masse vor. Auf der IAA 2019 wird das neue Modell dabei zum ersten Mal ohne die klassische Tarnhülle zu sehen sein. Genau 30.000 der auch "Volksstromer" genannten Modelle möchte der deutsche Autokonzern unters Volk bringen.

Auch aus diesem Grund soll der VW ID.3 unter 40.000 Euro kosten. Vorbestellungen werden seitens VW bereits seit geraumer Zeit entgegengenommen, hierfür mussten Interessenten eine Anzahlung von 1.000 Euro leisten. Um die E-Mobilität möglichst schnell voranzutreiben, soll die Auslieferung des VW ID.3 bereits Anfang 2020 anlaufen.

Geplant ist zunächst ein Modell mit einer mittleren Batteriegröße für bis zu 420 Kilometer Reichweite. Mittelfristig möchte VW jedoch auch noch eine kompaktere Variante anbieten, die schon für rund 30.000 Euro zu haben sein soll. Ebenso soll in Wolfsburg bereits an einem Premium-Modell mit bis zu 550 Kilometern Reichweite und entsprechend höherem Preis gearbeitet werden.

Mini Cooper SE


Mini Cooper SE

Auch die BMW Group fährt auf der IAA 2019 in Sachen E-Mobilität einiges auf. Nach dem ersten vollelektrischen Mini soll nun auch der Mini Cooper SE erstmalig auf der Messe vorgestellt werden. Der kompakte Zwei-Türer soll bei 32.500 Euro starten, insgesamt sollen jedoch vier Ausstattungslinien mit einem Maximalpreis von mehr als 40.000 Euro erhältlich sein.

Eine 32,6 kWh-Batterie soll für 235 bis 270 km Reichweite sorgen. Noch im November dieses Jahres möchte Mini, seit 1994 Tochtergesellschaft der BMW Group, mit der Produktion des Cooper SE in Oxford beginnen. Mit der ersten Auslieferung ist dann, laut Hersteller, Anfang 2020 zu rechnen.

Opel Corsa E


Opel Corsa E

Auch Opel hat verstanden, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört. Mit einer Elektro-Variante des klassischen Opel Corsa möchte der deutsche Hersteller daher auf den Zug der Mobilitätswende aufspringen. Bei 29.900 Euro beginnt die Basis-Version des Corsa E mit einer 50 kWh-Batterie. Rund 300 km Reichweite erhält der Käufer für diesen Preis.

Die deutlich besser ausgestattete "First Edition" ist schon für 32.900 Euro erhältlich. Für dieses Modell soll ein Leasing zu einer monatlichen Rate von 299 Euro möglich sein. Besonderer Vorteil des Opel E Corsa: die Ladekapazität. Mit bis zu 100 KW soll sich das Elektroauto in nur 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen lassen. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 8,1 Sekunden soll zusätzlich für echten Fahrspaß sorgen.

Mercedes EQV


Mercedes EQV

Natürlich mischt auch Mercedes beim Thema E-Auto wieder fleißig mit. So möchte der deutsche Hersteller neben dem Elektro-SUV EQC bereits das zweite reine Elektro-Fahrzeug vorstellen. Der neue Mercedes EQV, die Elektro-Variante der bekannten V-Klasse, ist mit einer 100 kWh-Batterie ausgestattet. Bis zu 405 km Reichweite sollen auf diese Weise möglich sein.

Dank 110 kW Ladekapazität lässt sich die große Batterie an einer Schnellladestation in nur 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen. Eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h lässt den Fahrer auch auf der Autobahn schnell vorankommen. Der Verkaufsstart und der genaue Preis wurden bislang noch nicht bekannt gegeben. Vermutlich wird das Modell jedoch unter 60.000 Euro kosten, damit Käufer den staatlichen Umweltbonus ins Anspruch nehmen können.

Porsche Taycan


Porsche Taycan

Unter großem Wirbel kündigte Porsche vor wenigen Tagen an, dass sie einen rein-elektrischen Sportwagen anbieten werden. Der Porsche Taycan kommt in der Basis-Version mit 500 kW (680 PS), in der Turbo-S-Version sogar mit 560 kW (761 PS) Leistung daher. In nicht einmal zwölf Sekunden sollen er so auf mehr als 200 km/h kommen. Eine 93 kWh Batterie sorgt für eine Reichweite von bis zu 412 Kilometern.

Porsche plant noch in diesem Jahr die Auslieferung der ersten Modelle. Für den E-Sport-Flitzer Taycan müssen Käufer jedoch im Vergleich tiefer in die Tasche greifen. Zwischen 152.000 Euro und 186.000 Euro kosten die beiden Modelle, verglichen mit anderen Modellen aus dem Hause Porsche ist dies jedoch wiederum verhältnismäßig günstig.

Smart electric


Smart electric

Bereits vor einiger Zeit hatten wir darüber berichtet, nun ist es bald soweit: Einer der beliebtesten Stadtflitzer, der Smart, ist ab kommendem Jahr nur noch rein-elektrisch erhältlich. Auf der IAA 2019 möchte Daimler nun erstmalig die leicht überarbeitete Version des Smart electric vorstellen. Dieser soll als Zweisitzer, in Coupé- sowie Cabrio-Form, aber auch als Viersitzer angeboten werden.

Die Reichweite des Elektro-Smarts lässt jedoch im Vergleich zu den anderen vorgestellten Modellen zu wünschen übrig. Lediglich 150 km sollen mit der eingebauten Batterie möglich sein, bevor das E-Auto an die Steckdose muss. Glänzen kann der Kleinwagen hingegen mit einem verbesserten Infotainment-System, mehr Stauraum und einem leicht veränderten Außendesign.

Byton M-Byte


Byton M-Byte

Mit besonderer Spannung erwarten IAA-Besucher dieser Jahr neben den deutschen Elektro-Autos vor allem den M-Byte des chinesischen Elektromobilität-Start-ups Byton. Der bullige Elektro-SUV soll schon im Jahr 2020 auf den europäischen Markt kommen und somit dann auch in Deutschland erhältlich sein. Laut Hersteller kann der Byton M-Byte dabei nicht nur mit Komfort, sondern auch Fahrleistung überzeugen.

So bietet Byton das Modell in zwei Varianten an. Eine Variante mit Heckantrieb und 200 kW sowie eine Allrad-Variante mit 350 kW Leistung. Mit einem Akku von 71 bis 95 kWh soll eine Reichweite von bis zu 520 Kilometern möglich sein. Auch aktuell kommunizierte Verkaufspreis von rund 43.000 Euro macht den Newcomer attraktiv, muss jedoch noch final bestätigt werden.

E-Ladesäule


Interessenten sind in Sachen E-Auto noch skeptisch

Die Preise für E-Autos sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Denn gerade die deutschen Hersteller arbeiten verstärkt daran, ihre Flotten zu erweitern und die Mobilitätswende weiter voranzutreiben. Dennoch sind viele Modelle im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern noch deutlich teurer. Viele Interessenten sind daher verunsichert.

Auch andere Faktoren führen dazu, dass deutsche Interessenten dem Thema skeptisch gegenüberstehen. So zeigt eine kürzlich erschienene Umfrage der Beratungsgesellschaft EY, dass neben den Kosten vor allem die Reichweite und das Ladenetz das Interesse der Verbraucher schmälern. Zwei Drittel der knapp 2.500 Befragten gaben demzufolge an, dass ein Elektroauto aus diesen Gründen für sie derzeit keine Option sei.

Tatsächlich ist gerade die Infrastruktur für Ladesäulen hierzulande noch problematisch. Rund 11.500 Menschen teilen sich in Deutschland zurzeit eine der Ladesäulen im öffentlichen Raum. In Städten wie Amsterdam oder Oslo liegt diese Zahl bereits deutlich unter 700. Doch es gibt Möglichkeiten, diesem Problem zu entgehen und das eigene E-Auto zu laden, ohne sich auf die lange Suche nach einer der seltenen Ladesäulen zu machen.

Solaranlage


E-Auto und Solaranlage - die perfekte Kombination

Viele E-Auto-Besitzer oder solche, die es werden wollen, setzen bereits auf die Kombination aus Solaranlage und Elektroauto. Denn wenn Sie eine Solaranlage mit Speicher besitzen, können Sie nicht nur Ihren eigenen Solarstrom produzieren. Sie können diesen auch speichern und zu einem späteren Zeitpunkt verbrauchen. Installieren Sie nun zusätzlich eine eigene E-Ladesäule oder Wallbox, so können Sie Ihr Elektroauto ganz einfach mit Solarstrom betanken.

Die Vorteile von E-Ladesäule und Wallbox:

  1. Sie sparen bares Geld, denn der selbst erzeugte Solarstrom kostet umgerechnet nur 8-10 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Strom aus dem öffentlichen Stromnetz kostet im Schnitt 30 Cent. Je mehr Solarstrom Sie also nutzen, um Ihr E-Auto zu betanken, desto günstiger wird die gesamte Aufladung für Sie.
  2. Sie müssen keine Ladesäule suchen: Studien zeigen, dass der durchschnittliche Autofahrer selten mehr als 50 km am Tag zurücklegt. Vor allem unter der Woche wird das Auto meist nur für den Hin- und Rückweg zur Arbeit genutzt. Mit einer eigenen Ladesäule oder Wallbox müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen, wo Sie Ihr E-Auto aufladen können. Sie tanken einfach Ihren eigenen Solarstrom - egal, ob in der Garage oder der Auffahrt.
  3. Umweltfreundlicher geht es kaum: Je mehr Solarstrom Sie nutzen, um Ihr E-Auto aufzuladen, desto umweltfreundlicher sind Sie unterwegs. Denn Solarstrom wird vollständig emissionsfrei und somit nachhaltig produziert. Setzen Sie zusätzlich auf Ökostrom, um Ihren Reststrombedarf zu decken, so können Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck deutlich verringern.
  4. Sie erhöhen Ihren Eigenverbrauch: Besitzen Sie eine Solaranlage mit Stromspeicher, so können Sie Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent und mehr erhöhen. Aufgrund der stark gesunkenen Preise für Solarstrom und der geringen Einspeisevergütung ist dies besonders wünschenswert. Denn je mehr Solarstrom Sie produzieren und verbrauchen, desto niedriger ist am Ende Ihre Stromrechnung.

E-Ladesäule


Fazit

Lange hat's gedauert, doch nun scheinen auch die großen deutschen Automobil-Hersteller verstanden zu haben, dass die Mobilitätswende dringend vorangetrieben werden muss. Auf der diesjährigen IAA 2019 in Frankfurt stellen viele der bekanntesten Autohersteller daher neue E-Autos vor. Diese kommen herkömmlichen Verbrennern in Sachen Leistung und Preis immer näher.

Das ist wichtig, denn immer noch sind viele Interessenten verunsichert. Sie fürchten, dass die Reichweite vieler elektronischer Modelle zu gering und die Infrastruktur für Ladesäulen nicht ausreichend ausgebaut ist. Auch die bislang oftmals langen Ladezeiten schreckten viele in der Vergangenheit ab. Doch die neuesten Modelle konnten nicht nur deutliche Fortschritte in Sachen Reichweite erzielen, sie können auch äußerst schnell aufgeladen werden.

Wenn Sie sich für den Kauf eines Elektro-Autos interessieren, dann sollten Sie auch eine Solaranlage kaufen. Denn diese macht es möglich, eigenen Solarstrom zu produzieren und diesen zu nutzen, um das Elektro-Auto aufzuladen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und ist zusätzlich besonders umweltfreundlich. Lassen Sie sich daher noch heute Ihr individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation einer Solaranlage erstellen!

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