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Geld sparen - Dank hoher Solarstromproduktion im August

05.08.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 6 minutes

Der Juli ist vorbei, der August hat begonnen - und damit auch die ertragreichste Zeit für Besitzer einer Solaranlage. Denn die Phase zwischen den beiden Sommermonaten gilt als besonders sonnig. Das bedeutet: Die PV-Module laufen auf Hochtouren, die Produktion von Solarstrom ist zu dieser Zeit besonders hoch.

Das freut nicht nur die Umwelt, da jede Kilowattstunde des erzeugten Solarstroms einen Beitrag zur Energiewende leistet. Auch freut sich Ihr Portemonnaie. Denn der von der PV-Anlage produzierte Solarstrom ist deutlich günstiger als herkömmlicher Strom aus dem Netz. Rund 8-10 Cent pro Kilowattstunde kostet der Solarstrom, vergleichen mit durchschnittlich 30 Cent pro kWh aus dem öffentlichen Stromnetz.

Stromkosten sparen war damit noch nie so einfach, denn mit einer Solaranlage haben Sie einen durchschnittlichen Eigenverbrauch von 35 Prozent. Installieren Sie zusätzlich einen Stromspeicher, erhöht sich dieser auf bis zu 80 Prozent. Somit müssten Sie nur noch rund 20 Prozent Ihres Stromes aus dem öffentlichen Netz beziehen. Auf diese Weise können Sie trotz steigender Strompreise in der Zukunft jährlich mehr als 1.000 Euro sparen.

Zukunft


Längste Sonnenphase im Jahr

Die Wettervorhersage in Deutschland erweist sich immer wieder als komplexe Angelegenheit. Auch die Frage nach den zu erwartenden Sonnenstunden wirft nicht selten Probleme auf. Doch eine Studie des Meteorologen Lucas Richter vom Deutschen Wetterdienst könnte möglicherweise etwas Licht in die Angelegenheit bringen. Denn dieser hat im Jahr 2014 eine Animation erstellt, die für jeden Tag des Jahres die Wahrscheinlichkeit einer fünftägigen Sonnenperiode aufzeigt.

Als Sonnentag bezeichnet Richter dabei Tage, an denen mindestens 80 Prozent der möglichen Sonnenstrahlen die Erdoberfläche erreichen. Auf diese Weise fördert interessante Ergebnisse zutage. So kommt er zu der Erkenntnis, dass Deutschland vor allem im Juli und August von längeren Sonnenphasen verwöhnt wird. Dabei beginnt Ende Juli die sonnenreichste Phase des Jahres, die in der Regel mindestens bis Mitte August anhält.

Ein Blick auf die sogenannten Globalstrahlungskarten des Deutschen Wetterdienstes aus dem Jahr 2018 unterstützt diese These. Hier wird die Energie der Sonne, welche den Erdboden erreicht, in Kilowattstunden pro Quadratmeter gemessen. Das Ergebnis: Während der Mittelwert im Juli bei 198 kWh/m² liegt, sinkt dieser im August leicht auf 155 kWh/m². Zum Vergleich: Im September sind es im Schnitt nur noch 109, im Oktober sogar lediglich 67 kWh/m².

Solaranlage


Produktion von Solarstrom steigt im Sommer

Für Betreiber einer Solaranlage brechen somit im Juli und August goldene Zeiten an. Denn über das gesamte Jahr 2018 lag die durchschnittliche Globalstrahlung in Deutschland bei 1207 kWh/m². Das bedeutet, dass etwas weniger als ein Drittel der deutschen Globalstrahlung innerhalb von nur zwei Monaten verzeichnet wurden. Zur Erinnerung: Eine Solaranlage erzeugt Strom, indem sie die Strahlung der Sonne in elektrische Energie umwandelt.

Um die Globalstrahlung nun eins zu eins in Strom umzuwandeln, wird dabei eine Solaranlage mit mindestens 1000 Watt Leistung (entspricht 1 kWp) benötigt. Ein kWp installierter Leistung entspricht dabei ungefähr vier bis sechs PV-Modulen mit einer Fläche von 8 bis 10 m². Diese erzeugen nun, ausgehend von einer jährlichen Globalstrahlung von 1207 kWh/m², 1.207 kWh Solarstrom. Doch das Beste daran: Mit jedem weiteren Kilowattpeak installierter Leistung wird die Leistung entsprechend größer.

Photovoltaikanlage


Das bedeutet, dass eine Solaranlage mit 2 kWp Leistung bereits 2.414 kWh Solarstrom erzeugt, eine Anlage mit 10 kWp hingegen über 12.000 kWh. Natürlich sorgen diverse Faktoren in der Praxis dafür, dass die Leistung der Solaranlage geringer oder auch höher ausfallen kann. So spielen vor allem der Standort, aber auch die optimale Ausrichtung der Solarmodule eine Rolle. Dennoch können die oben genannten Beispiele durchaus als Richtwerte gesehen werden.

Kehren wir nun zu unserem vorherigen Beispiel zurück, ergeben sich interessante Werte. Gehen wir also davon aus, dass die durchschnittliche Globalstrahlung in den Monaten Juli und August zusammen 353 kWh/m² beträgt. Eine Solaranlage mit 10 kWp Leistung produziert dann im Schnitt 3.530 kWh Solarstrom innerhalb von zwei Monaten. Das entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch eines Drei-Personen-Haushaltes - im ganzen Jahr.

Photovoltaik


Die 10 sonnenreichsten Orte in Deutschland

Vor allem im Sommer streiten dabei unterschiedlichste Orte in Deutschland darüber, wo die Sonne nun am längsten scheint. Ob an der Ostseeküste oder im tiefsten Süden des Landes - viele Gemeinden beanspruchen den Titel als "sonnenreichster Ort Deutschlands" für sich. Vor allem der Süden galt dabei lange als Garant für viele Sonnenstunden.

Doch wo genau scheint die Sonne denn nun am längsten? Wetterexperten sind sich darüber meist nicht einig. Doch ein Blick auf die Statistiken zeigt: Mecklenburg-Vorpommern erweist sich immer wieder als besonders sonnenreiches Bundesland. So war die Insel Greifswalder Oie im Jahr 2018 der sonnenreichste Ort Deutschlands, 2.410 Sonnenstunden wurden hier am Leuchtturm der Ostseeinsel gemessen.

Sonnenstrahlung


Auch Sachsen-Anhalt ist im Ranking meist weit oben zu finden. So verfehlte die Stadt Dessau-Roßlau mit 2.383 Sonnenstunden nur knapp den ersten Platz. Mit Stralsund war jedoch wieder eine Stadt aus Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 3 - dank 2.375 Sonnenstunden. Auf Platz 4 lag das Seebad Trassenheide auf der Insel Usedom, dicht gefolgt von Penkun auf dem fünften Platz.

Damit schafften es insgesamt vier mecklenburgische Städte unter die Top 10 der sonnenreichsten Orte Deutschlands. Die Ostseeinsel Fehmarn und die sächsische Stadt Riesa teilen sich den sechsten Platz. Auf Platz 8 findet sich die Stadt Dahme/Mark im Süden Brandenburgs. Potsdam und Zwickau teilen sich Rang 9 und machen die Liste somit komplett.

Solaranlage


Installierte Solaranlagen in Deutschland

Das ist durchaus interessant. Denn ein Blick auf die installierte Leistung der Photovoltaik im Jahre 2018 zeigt: In Bayern ist mit 12.545 Megawattpeak (MWp) die höchste Photovoltaik-Leistung installiert. Damit liegt Bayern weit vor Baden-Württemberg mit 5.819 MWp und Nordrhein-Westfalen mit 4.917 MWp. Niedersachsen belegt den vierten Platz, gefolgt von Brandenburg auf Platz 5.

Mecklenburg-Vorpommern, das Bundesland mit vier der sonnenreichsten Orte in Deutschland, ist mit 1.878 MWp leicht abgeschlagen. Dabei könnten vor allem Eigenheimbesitzer hier von der hohen Anzahl der Sonnenstunden profitieren. Durch die Installation einer Solaranlage ließe sich ein Großteil des Stromverbrauchs durch Solarstrom decken.

Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien, darunter vor allem der Solarenergie, hätte dabei nicht nur positive Folgen für den Geldbeutel der Betreiber. Auch die Umwelt würde sich bedanken. Denn eine Photovoltaik-Anlage produziert den Strom emissionsfrei. Das bedeutet, dass bei der Stromerzeugung keine Treibhausgase freigesetzt werden, wodurch der CO2-Fußabdruck des Betreibers deutlich gesenkt werden kann.

Solaranlage von zolar


Fazit

Die Phase zwischen Ende Juli und Anfang August gilt als sonnenreichste Zeit des Jahres in Deutschland. Das hat nicht nur positive Folgen für Ihre Freizeitgestaltung und den Gang ins Freibad. Auch die Solarstromproduktion läuft dann auf Hochtouren. Besitzer einer Solaranlage können in dieser Zeit große Mengen an kostengünstigem Solarstrom produzieren - und dadurch Geld sparen.

Sie möchten von den Vorteilen der eigenen Solaranlage mit Speicher profitieren? Sie möchten nicht nur Geld sparen, sondern auch noch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten? Dann sollten Sie eine Solaranlage kaufen! Lassen Sie sich daher noch heute ein individuelles, kostenloses und für Sie unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation einer Photovoltaikanlage erstellen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.