Ihr persönliches Angebot
Solaranlage mit Installation
Stromspeicher inklusive
mit Festpreisgarantie

EU macht Ladestationen für Elektrofahrzeuge zur Pflicht

14.08.2017 Kevin Murkisch Lesezeit 5 minutes


Das könnte ein Paukenschlag in Sachen Elektromobilität werden. Wie die EU-Kommission in einem neuen Planungspapier veröffentlichte, wolle sie den Ausbau von Elektro-Ladestationen massiv erhöhen, um so den bisher ausgebliebenen Boom einzuleiten und einen Schritt weiter in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz zu gehen.

Schließlich konnte man die hochgesteckten Ziele in den letzten Jahren nur in geringem Maße umsetzen. Laut Angaben der Kommission sind rund 75% des Gebäudebestandes der Europäischen Union nicht oder nur geringfügig energieeffizient. Zusätzlich werde nur rund 1% der Gebäude jährlich ausreichend renoviert oder gar saniert. Um diesem Problem entgegenzuwirken und den Verbrauch von Energie zukünftig effizienter zu gestalten, soll es nun Änderungen geben.

E-Mobilität


Die Energieeffizienz-Richtlinie

Bereits vor längerer Zeit hatte sich die Europäische Union vorgenommen, dem Klimawandel mit Hilfe von höchstmöglicher Energieeffizienz entgegenzuwirken. Aus diesem Grund leitete man bereits im Jahre 2010 die sogenannten Energieeffizienz-Richtlinie ein, deren grundsätzliches Ziel es ist, sämtliche Gebäude, die neu errichtet oder aber energiespezifisch saniert werden, mit Energieausweisen auszustatten, um so für Transparenz und Vergleichbarkeit hinsichtlich der voraussichtlichen Energiekosten zu sorgen. Auf diese Weise wollte man bewirken, dass die Bauherren möglichst energieeffizient bauen, um den Wert der Immobilie zu erhöhen und einen dementsprechenden Ausweis zu erhalten. In Zukunft möchte man noch einen Schritt weiter gehen.

E-Ladestation Die unterschiedlichen Effizienzklassen

So hat die Kommission vor kurzem ein Planungspapier veröffentlicht, aus dem ein Vorhaben zur verpflichtenden Installation von E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge abzuleiten ist. So sollen bis zum Jahre 2025 sämtliche Büro- und Gewerbegebäude bei einer Neuerrichtung oder Sanierung mit intelligenten Ladestationen ausgestattet werden, die auf spezielle Preissignale reagieren. Dabei handele es sich um Gebäude, die über mehr als zehn Parkplätze verfügten.

Bei Wohngebäuden, zu denen vorrangig Mehrfamilienhäuser gezählt werden, soll zumindest die Vorverkabelung eines jeden Parkplatzes vorgeschrieben sein, um eine einfache und schnelle Nachrüstung der Ladestationen in Zukunft zu ermöglichen. Kritiker befürchten jedoch, dass die Kosten für die Verlegung der notwendigen Leitungen in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen stehen werden und versuchen daher, das Vorhaben zu verhindern.


Bedeutung für den Privathaushalt

Was aber bedeutet das für den privaten Haushalt eines Einfamilienhausbesitzers? Die Antwort ist simpel: Zunächst einmal gar nichts. Die Änderung der Richtlinie soll sich nach jetzigen Informationen nur auf Mehrfamilien- und Miethäuser beziehen, die mindestens 10 Parkplätze besitzen. Da ein einfaches Einfamilienhaus in der Regel nur ein oder maximal zwei Parkplätze aufweist, sind diese von der Richtlinie ausgenommen. Doch unabhängig davon, ob die EU mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein oder aber scheitern wird, ist die Installation einer Ladesäule für Privatpersonen sinnvoll. Vor allem, wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage besitzen oder aber über den Kauf und die Installation einer Solaranlage nachdenken, kann sich eine solche E-Ladesäule lohnen.

Solaranlage kaufen Die Energieeffizienz vorantreiben

Denn auch wenn der erwartete Boom der Elektrofahrzeuge bisher ausgeblieben ist, so steigt die Anzahl der Elektro-Automobile stetig. Wer ein E-Auto besitzt oder aber über einen Kauf nachdenkt, der weiß jedoch, dass die größte Schwierigkeit darin besteht, effiziente Ladestationen in der Nähe zu finden, die das Auto mit Strom betanken können. Mit einer PV-Anlage auf dem Dach und einer Ladesäule im eigenen Haus lässt sich jedoch der eigens produzierte Solarstrom nutzen, um den Speicher des Fahrzeugs schnell, kostengünstig und sauber aufzuladen.


Die E-Ladesäule für zu Hause

Aus diesem Grund bieten mittlerweile vielerlei Hersteller die Möglichkeit zur Nachrüstung von E-Ladesäulen für Ihr Eigenheim. Dazu zählen namhhafte Marken wie E3/DC oder auch Mennekes. Vor allem die Mennekes Wallbox und die E3/DC Wallbox sind hier als hervorragende Beispiele zu nennen. Insbesondere die Ladesäulen von Mennekes zählen zu den besten weltweit und die vom Unternehmen entwickelten Typ-2-Stecker sind mittlerweile der Standard in der Elektro-Automobilindustrie. Dabei lassen sich die Geräte problemlos nachrüsten und in der Garage, an der Außenwand des Hauses oder aber am Carport montieren. So lässt sich Ihr Auto zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Strom laden, ohne eine Ladestation finden zu müssen.

Elektro-Ladestation E-Ladesäulen ganz einfach nachrüsten

Doch auch die E3/DC Wallbox besticht durch ihre Funktionalität. So ist diese vor allem in Verbindung mit einem Speichersystem von E3/DC wie dem S10-Modell oder auch der neuen Quattroporte-Serie sinnvoll, da PV-Anlage, Speicher und Ladesäule hier vollständig integriert und bestmöglich aufeinander abgestimmt sind, um das Auto schnell und effizient mit Strom betanken zu können.

Die Installation einer Ladesäule bietet Ihnen dabei einige Vorteile. So wird vor allem der Eigenverbrauch erhöht, indem sie den von der Solaranlage erzeugten Strom nutzen, um Ihr Fahrzeug kostengünstig mit Sonnenstrom aufzuladen. Sie sparen sich die Zeit, erst eine Ladesäule in der Nähe zu suchen und können den Speicher beruhigt über Nacht in der eigenen Garage aufladen.

Über den Sunny Home Manager haben Sie dabei stets den Überblick über die Erzeugung und den Verbrauch Ihres Stromes. Die Geräte verfügen über eine LAN, sowie WLAN-Verbindung und lassen sich per RFID-Ladekarte verwenden. Vor allem die Mennekes Ladesäule lässt sich somit auf intelligente Weise mit der PV-Anlage verbinden, wodurch möglichst viel des Solarstroms für die Ladung des Autos verwendet werden kann. Durch ihr hochwertiges und funktionales Design sind sie zusätzlich ein optischer Hingucker.


Fazit

Das Vorhaben der Europäischen Union, zukünftig alle Neubauten und sanierten Büro- und Gewerbegebäude, aber auch Mehrfamilienhäuser mit intelligenten Ladestationen auszustatten ist ambitioniert. Wenn auch theoretisch machbar, so wird sich in der Praxis zeigen müssen, ob und inwieweit die Pläne umsetzbar sind.

Auf den Einfamilienhausbesitzer haben diese Änderungen derzeit allerdings keinen Einfluss. Dennoch sollten vor allem die Betreiber einer Photovoltaik-Anlage darüber nachdenken, eine E-Ladesäule nachzurüsten. Wer bereits über ein Elektrofahrzeug verfügt oder aber über eine Anschaffung nachdenkt, der kann dieses in einem solchen Falle einfach und kostengünstig zu Hause aufladen und so seinen Eigenverbrauch weiter erhöhen.

Lassen Sie sich also noch heute Ihr individuelles, kostenloses und für Sie unverbindliches Angebot für den Kauf einer Solaranlage und weiterer Komponenten wie einer E-Ladesäule erstellen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.