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Berlin wird SolarCity

21.05.2019 Kevin Murkisch Lesezeit 6 minutes

Berlin wächst stetig - und damit auch die Umweltbelastung. Aus diesem Grund soll sich die deutsche Hauptstadt in den kommenden Jahrzehnten zu einer klimaneutralen Stadt entwickeln. Damit reagiert die Politik auf die Herausforderungen des Klimawandels. Gemäß dem Berliner Energiewendegesetz (EWG Bln) legte der Senat dem Abgeordnetenhaus dazu das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) vor. Dieses wurde auf Grundlage wissenschaftlicher Empfehlungen erarbeitet und am 20. Juni 2017 beschlossen.

Teil des BEK ist dabei auch der „Masterplan Solarcity“, der Berlin den Weg zur solaren Stadt ebnen soll. Mit dem Projekt soll es schließlich ermöglicht werden, in den kommenden Jahren so viele Solaranlagen wie möglich auf den Dächern Berlins zu installieren. Damit möchte man die Energiewende massiv vorantreiben und auf diese Weise einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Wir erklären Ihnen, was es mit der Idee der Solarcity auf sich hat und wie diese in der Praxis umgesetzt werden soll.

Photovoltaik


Mit dem Masterplan Solarcity zu einem solaren Berlin

Berliner Dächer werden schon heute vielfältig genutzt, beispielsweise für die Energiegewinnung, die Freizeit oder aber als Fußballfeld. Doch das tatsächliche Potenzial wird bislang nicht einmal im Ansatz ausgenutzt. So eignen sich rund 2.400 Hektar der Berliner Dachflächen für die Installation einer Solaranlage. Das entspricht einer Fläche von 3.600 Fußballfeldern. Weitere Flächen wie Häuserfassaden erhöhen das Potenzial zusätzlich.

Doch eben dieses Potenzial wird bislang nur zu einem Bruchteil genutzt. So lag die Leistung der rund 7.500 installierten Solaranlagen auf den Dächern der Stadt im Jahr 2018 bei rund 106 MWp - obwohl das technische Potenzial zwischen 3.800 MW und 4.500 MW (3,8 GW / 4,5 GW) liegt. Das macht deutlich, dass die Anzahl der Solaranlagen in Berlin deutlich steigen muss. Denn mit Hilfe der solaren Stromerzeugung können nicht nur die Stromkosten der Nutzer gesenkt werden. Auch wird damit ein massiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Familie Berlin


Der Masterplan Solarcity als gemeinschaftliche Initiative

Doch die Energiewende in Berlin kann nur gelingen, wenn alle Akteure zusammenarbeiten. Aus diesem Grund wurde der Masterplan Solarcity bewusst als Beteiligungsprozess angelegt. Das bedeutet: Neben öffentlichen Veranstaltungen finden im Zeitraum von November bis Juli 2019 auch sechs Sitzungen und vertiefende Workshops von einem Expertenkreis statt. Zu diesem gehören rund 30 Schlüsselakteure aus der Berliner Solar- und Wohnungswirtschaft, aber auch Verbänden, der Verwaltung oder dem Verbraucherschutz.

Gemeinsam sollen kreative Lösungsmöglichkeiten entwickelt und diese im Anschluss umgesetzt werden. So soll bis zum Sommer 2019 ein beschlussfähiger Masterplan Solarcity fertiggestellt werden. Dieser soll die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele zum Ausbau der solaren Energieversorgung konkretisieren und mögliche Maßnahmen planen. Nach einem erfolgreichem Beschluss durch den Senat kommt dann die wahre Arbeit auf die Akteure zu: Die Umsetzung der Maßnahmen in der Praxis.

Solaranlage


Mögliche Maßnahmen zur Umsetzung

Mögliche Maßnahmen zur Umsetzung der gesteckten Ziele könnten beispielsweise die Förderung von Solaranlagen und Stromspeichern sowie die Verbesserung der Ladeinfrastruktur für Elektro-Autos sein. Auch ist es von großer Bedeutung, die Informationsgrundlage zu verbessern und Interessenten fachkundig über ihre Möglichkeiten zu beraten. Denn immer noch wissen viele Menschen nicht, welche vielfältigen Vorteile die Solarenergie mit sich bringt.

Neben den typischen Wohnhäusern im inneren Stadtkern und entsprechenden Mieterstrom-Regelungen spielen dabei vor allem die rund 185.000 Ein- und Zweifamilienhäuser in und um Berlin eine große Rolle. Wird auf diesen eine Solaranlage in Verbindung mit einem Stromspeicher installiert, so kann der Eigenverbrauch auf über 80 Prozent erhöht werden. Eigenheimbesitzer würden so zu großen Teilen unabhängig vom öffentlichen Stromnetz und damit zumeist umweltschädlichem und teurem Strom werden.

Das ist vor allem im Zusammenhang mit einem Elektro-Auto interessant. Denn mit einer Elektro-Ladesäule in der Garage könnte der eigens erzeugte Solarstrom genutzt werden, um das Auto umweltfreundlich und kostengünstig mit Strom zu betanken. Das tägliche Pendeln zur Arbeit wird damit nicht nur deutlich nachhaltiger, sondern spart auch noch bares Geld. Mehr Informationen zum Thema E-Auto mit Solaranlage finden Sie hier.

Solaranlage von zolar


zolar als Mitglied des Expertenkreises

Wir von zolar haben uns zum Ziel gesetzt, auf jedem Dach der Welt eine Solaranlage zu installieren und den Kauf dabei so einfach und transparent wie möglich zu gestalten. Denn wir möchten die Menschen von sauberer Energie begeistern und Ökostrom so zur Selbstverständlichkeit machen. Gemeinsam mit unseren Kunden bauen wir dabei den Energieversorger der Zukunft und ermöglichen die unabhängige Versorgung mit sauberer Energie.

Aus diesem Grund freuen wir uns besonders, als Teil der Berliner Solarwirtschaft Mitglied des Expertenkreises zu sein. Dadurch können wir tatkräftig an der Erstellung des Masterplans Solarcity mitwirken und unserer Vision somit ein Stück weit näherkommen. Auch, wenn es an die Umsetzung der Maßnahmen geht, wird zolar mit dem Verkauf und der Installation von Solaranlagen einen aktiven Beitrag leisten können.

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Die bisherigen Erfolge auf dem Weg zur Solarcity

Nach der ersten Sitzung des Expertenkreises im November 2018, fand im Dezember eine öffentliche Veranstaltung statt, bei der die Öffentlichkeit über die Hintergründe und mögliche Lösungsansätze informiert wurde. Nur wenige Tage später kam der Expertenkreis erneut zusammen, um die Ergebnisse der öffentlichen Veranstaltung zu diskutieren und die Faktoren für die Investition in Solaranlagen für unterschiedliche Akteure zu erarbeiten.

In einem ersten Vertiefungsworkshop Anfang des Jahres 2019 wurde über regulatorische Instrumente und notwendige Gesetzesgrundlagen diskutiert, ehe in einem zweiten Workshop am Folgetag bestehende bürokratische Hemmnisse kritisch hinterfragt wurden. Im Februar folgte dann die dritte Sitzung des Expertenkreises, in dem eine erste Struktur des Masterplans vorgestellt und diskutiert wurde. In einem dritten Workshop wurde schließlich auf mögliche Geschäftsmodelle und Finanzen für den Solarbereich eingegangen. Auf den Berliner Energietagen vom 20. bis 22. Mai sollen die Maßnahmen abschließend vorgestellt werden.

Photovoltaik


Machen Sie Berlin zur Solarcity

Sie finden die Idee der Solarcity gut und fragen sich, wie Sie selbst einen Beitrag leisten können? Ganz einfach: Entscheiden Sie sich für den Kauf einer Solaranlage mit Speicher bei zolar. Denn die eigene Solaranlage hat viele Vorteile. So erzeugen Sie Ihren eigenen Solarstrom, der nicht nur umweltfreundlich, sondern auch deutlich kostengünstiger ist als herkömmlicher Strom aus dem Netz. Während dieser im Durchschnitt bereits mehr als 30 Cent kostet, liegt der Preis für eigens erzeugten Solarstrom bei umgerechnet 10-12 ct/kWh.

Mit einem Stromspeicher können Sie Ihren Eigenverbrauch dabei auf mehr als 80 Prozent erhöhen. In Verbindung mit einer E-Ladesäule für Ihr Elektro-Auto steigt der Eigenverbrauch zusätzlich. Je mehr Solarstrom Sie dabei verbrauchen, desto mehr sparen Sie. So kann ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh im Jahr seine Stromkosten um mehr als 1.000 Euro reduzieren. Somit handelt es sich nicht nur um eine nachhaltige, sondern vor allem auch kostengünstige Investition in die Zukunft – Ihre eigene und die Berlins.

Photovoltaik-Anlage


Zusammenfassung und Fazit

Berlin ist eine wachsende Großstadt, die sich einem steigenden Energiebedarf und Verkehrsaufkommen gegenübergestellt sieht. Beide Faktoren spielen dabei eine große Rolle, wenn es um den Klimawandel geht: Denn sowohl die Kohlekraftwerke, die immer noch einen Großteil der Stromerzeugung ausmachen, als auch die Verkehrsabgase belasten die Umwelt und tragen so dazu bei, den Klimawandel voranzutreiben.

Die Berliner Politik hat deshalb jetzt reagiert. Mit dem Masterplan Solarcity soll die Stadt in den kommenden Jahrzehnten zu einer klimaneutralen Zone werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei vor allem der Ausbau der solaren Stromerzeugung. Denn eine Solaranlage nutzt die Energie der Sonne, um kostengünstigen und umweltfreundlichen Solarstrom zu erzeugen. Dieser kann anschließend im Haushalt verbraucht oder zum Aufladen des eigenen Elektro-Autos genutzt werden.

Das Maßnahmenpaket des Masterplans Solarcity soll Ende Mai auf den Berliner Energietagen vorgestellt werden. Wenn auch Sie einen aktiven Beitrag leisten und Berlin zur Solarcity machen möchten, dann sollten Sie eine Solaranlage kaufen. Lassen Sie sich noch heute Ihr individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation einer Solaranlage mit Stromspeicher erstellen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.