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5 immer wiederkehrende Irrtümer über PV-Anlagen

25.08.2017 Kevin Murkisch Lesezeit 4 minutes


Nachdem die Photovoltaik in den Jahren 2012 bis 2015 starke Rückgänge verzeichnen musste, steigt die Zahl installierten Anlagen auf Einfamilienhäusern seit letztem Jahr wieder immens an und wird in den kommenden Jahren bisher ungeahnte Ausmaße annehmen.

Neben den stark sinkenden Preisen für die Anlagenteile liegt dies vor allem am wachsenden Bewusstsein, dass sich mit einer Solaranlage so günstig Strom produzieren lässt wie auf keine andere Weise. Doch immer noch werden oftmals Unwahrheiten und Fehlinformationen über die Technologie verbreitet. Mit 5 davon soll heute aufgeräumt werden:


Irrtümer über Solaranlagen


1) Keine Stromproduktion bei Bewölkung

Oftmals lässt sich lesen, dass eine Photovoltaik-Anlage keinen Strom erzeugt, wenn der Himmel bewölkt ist. Das ist falsch. Für die Module einer Solaranlage ist es nicht notwendig, dass die Sonne ganztägig bei klarem Himmel scheint. Aufgrund eines hervorragenden Schwachlichtverhaltens sind die meisten modernen Module dazu in der Lage, auch bei geringer Direkteinstrahlung der Sonne ausreichend Strom zu produzieren. Zwar kommt es durch diffuse Lichtverhältnisse, wie sie beispielsweise durch Nebel, Smog oder Bewölkung entstehen, zu einer Leistungsschmälerung der Anlage, nicht aber zu einem kompletten Ausfall. Lediglich bei Schnee, der vor dem Abrutschen gehindert wird, kann es zu einer Verschattung ganzer Module kommen, die aufgrund dessen keinen Strom produzieren. In der Regel sind die Module jedoch so beschichtet, dass der Schnee ungestört an ihnen heruntergleiten kann.


Hitze


2) Solarmodule brauchen Wärme

Ebenfalls weit verbreitet ist der Irrglaube, dass Solaranlagen nur in südlicheren Regionen effizient Strom produzieren können, da es dort deutlich wärmer ist als in weiten Teilen Mitteleuropas. Tatsächlich jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Zwar scheint in den südlicher gelegeneren Ländern zumeist mehr Sonne, doch sinkt mit steigenden Temperaturen auch die Effizienz der Solarmodule. So liegt der Leistungsverlust bei durchschnittlich 0,5% pro steigendem Grad Celsius. Das bedeutet, je niedriger die Temperatur ist, desto höher ist die Effizienz der Module. Daher sind niedrige Temperaturen bei gleichzeitig hoher Sonneneinstrahlung optimal für die Produktion des Solarstroms geeignet. Auch aus diesem Grund werden die Module in der Regel in einem Mindestabstand zum Dach angebracht, um eine Hinterlüftung der Module zu gewährleisten und eine Überhitzung zu vermeiden.


Stromproduktion


3) Die Lebensdauer der Module ist gering

Immer noch weit verbreitet ist die Überzeugung, dass die Lebensdauer der Solarmodule viel zu gering und der verhältnismäßig hohe Preis für die Installation einer Solaranlage daher nicht gerechtfertigt ist. In Wirklichkeit jedoch verfügen moderne Solarmodule über eine erstaunlich lange Lebensdauer. So geben viele Hersteller mittlerweile bis zu 15 Jahre Garantie auf Material und Verarbeitung, sowie weitere 25 Jahre Leistungsgarantie auf über 80% der anfänglichen Nennleistung. Der deutsche Hersteller von Solarmodulen Solarwatt gibt sogar 30 Jahre Herstellergarantie auf Material, Verarbeitung und Leistung. Dies zeigt, dass Solarmodule auch nach über 3 Jahrzehnten noch rund 83% der Leistung erbringen können, die sie zum Zeitpunkt der Installation erbracht haben. Auf diese Weise amortisiert sich der Preis der Anlage nicht nur, man spart sogar langfristig Geld.


Solaranlage auf dem Dach


4) Die Solaranlage schadet dem Dach

Viele Hausbesitzer sind zwar an der Installation einer Solaranlage interessiert, weil auch sie ihren eigenen kostengünstigen Strom produzieren wollen, doch haben Sorge, dass bei der Montage oder aber dem Betrieb Schäden am Dach entstehen, die sie dann für viel Geld reparieren lassen müssen. Doch auch diese Angst ist unbegründet. Aufgrund modernster Technologien und Gestellsysteme ist es heutzutage möglich, die Solaranlage auf jeder Form von Dächern anzubringen, ohne die Dachhaut durchdringen und damit mögliche Schäden in Kauf nehmen zu müssen. Kaputte Ziegel oder aber Wasserschäden durch gebohrte Löcher entstehen somit nicht. Ganz im Gegenteil: Ist die Solaranlage erstmal auf dem Dach angebracht, wirkt sie wie eine Schutzhülle. Schwankende Wetterbedingungen wie Hitze, Regen, Schnee oder Hagel haben somit keinen großen Einfluss auf das eigentliche Dach, was dessen Lebensdauer erhöht.


Elektro-Smog


5) PV-Anlagen erzeugen Elektro-Smog

Nicht selten ist zu lesen, dass eine Solaranlage zwar emissionsfrei und damit umweltfreundlicher Strom produziert, doch dafür den sogenannten "Elektro-Smog", also hochfrequente elektromagnetische Wellen aussendet, die gesundheitsschädlich sind. Auch das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich ist deren Wirkung auf den menschlichen Organismus noch gar nicht ausreichend erforscht. Doch selbst bei einer potenziellen Gefahr für die Gesundheit, bestünde bei einer Solaranlage keinerlei Grund zur Sorge. Denn die Solarzellen der Module erzeugen Gleichstrom. Dieser produziert jedoch keinerlei elektromagnetische Wellen. Wer jedoch sicher gehen möchte, dass er keiner elektrischer Strahlung ausgeliefert ist, der kann den produzierten Strom problemlos zunächst in den Keller und dort durch den Wechselrichter leiten. Dadurch wird jegliches Risiko von vornherein vermieden.


Fazit

Leider halten sich viele Gerüchte über Photovoltaik-Anlagen hartnäckig und lassen viele Interessenten vor dem Kauf einer Solaranlage zurückschrecken. Dabei ist die Solarenergie mittlerweile einer der sichersten, sowie günstigsten Alternativen, Strom nicht nur zu erzeugen, sondern vor allem auch zu verbrauchen. Neben dem ökologischen Aspekt der Umweltfreundlichkeit spielen somit auch ökonomische Vorteile eine starke Rolle.

In diesem Beitrag wurde daher versucht, mit einigen wenigen Halbwahrheiten aufzuräumen. Sollten Sie dennoch weitere Bedenken oder Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich jederzeit an uns wenden. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen täglich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2 300 600 , aber auch per Chat und der Mail-Adresse info@zolar.de zur Verfügung!

Andernfalls können Sie sich schon jetzt ein individuelles, kostenloses und für Sie unverbindliches Angebot für den Kauf einer Solaranlage mitsamt vielfältiger dazugehöriger Komponenten anfragen. Profitieren Sie also schnell von den vielen Vorteilen, die Ihnen die Photovoltaik bietet!

Tags: PV-Anlage
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