Ihr persönliches Angebot
Solaranlage mit Installation
Stromspeicher inklusive
mit Festpreisgarantie

Was Solaranlage und Stromspeicher mit Ihrem Koi zu tun haben

23.01.2020 Kevin Murkisch Lesezeit 6 Minuten

Der Koi, ein Zierfisch aus Japan, wird häufig als König der Gartenteiche bezeichnet. Das liegt nicht nur an seinen farbenfrohen Schuppen, Koi-Karpfen zählen auch zu den teuersten Fischen weltweit. Die Haltung ist anspruchsvoll und teuer - schließlich braucht ein Japan-Koi viel Pflege. Unter den richtigen Bedingungen können die Tiere jedoch bis zu einem Meter lang sowie 60 Jahre alt werden und hohe Verkaufspreise unter Koi-Züchtern erzielen.

Damit dies gelingt, müssen bei der Koi-Zucht jedoch einige grundlegende Dinge beachtet werden. Dazu zählt nicht zuletzt die Größe des Teiches: Egal, um welche Koi-Art es sich genau handelt - jeder Fisch sollte mindestens ein bis 3 m³ Platz erhalten. Eine Wassertiefe von zwei Metern oder gar mehr wird empfohlen. Auf diese Weise friert der Teich im Winter nicht vollständig zu und ist im Sommer zeitgleich vorm Überhitzen geschützt.

Dies ist besonders wichtig, denn Wärme gilt unter Kennern als essenzieller Grundpfeiler bei der Aufzucht von Koi-Karpfen. Kois fühlen sich bei einer konstanten Wassertemperatur von 20 bis 25 Grad am wohlsten. Nur für wenige Monate ziehen sie sich zum Überwintern ins tiefere Wasser zurück, wo die Temperatur nicht unter 4 °C sinken sollte. Das Betreiben eines Koiteichs kann dabei die Stromkosten folglich schnell in die Höhe treiben.

Koi-Teich


Die Pflege des Koi-Teichs: der größte Kostenpunkt

Kois sind nicht gerade günstige Haustiere, doch die Anschaffung der Jungfische ist in der Regel nicht der größte Kostenfaktor. Es ist der Koi-Teich, der das meiste Geld verschlingt. Hier spielen nicht nur das Ausheben und die Gestaltung eines großen Naturteichs mit Steinen und Pflanzen eine Rolle. Auch müssen die Koi-Fische stets mit frischem Wasser und ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Ein guter Teichfilter und eine Wasserpumpe sind daher essenziell.

Zusätzlich sollte jede Woche ein 10-prozentiger Wasserwechsel durchgeführt werden. Selbst bei einem kleinen Gartenteich mit 10.000 Litern bedeutet dies, dass 1.000 Liter pro Woche und 4.000 Liter im Monat Frischwasser fällig werden. Je größer der Teich, desto mehr Wasser wird benötigt - höhere Kosten sind die Folge.

Hinzu kommt die bereits angesprochene notwendige Wassertemperatur, die den Energieverbrauch vor allem im Winter zusätzlich in die Höhe schnellen lässt. Heizt man mit Strom, so muss man insgesamt mit einem jährlichen Stromverbrauch von bis zu 3.000 Kilowattstunden (kWh) oder mehr allein durch den Koi-Teich rechnen. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro kWh entspräche dies bereits Mehrkosten von 900 Euro - zusätzlich zu den herkömmlichen Stromkosten für den Haushalt.

Koi


Der Koi-Teich und die Solaranlage: die optimale Kombination

Es gibt jedoch einen einfachen Weg, derartige Mehrkosten bestmöglich zu verhindern: Die eigene Solaranlage. Mit dieser lässt sich kostengünstiger und umweltfreundlicher Solarstrom produzieren. Dieser kann anschließend genutzt werden, um das benötigte Teichzubehör mit Strom zu versorgen. Mehr als 30 Prozent des Strombedarfs können auf diese Weise durchschnittlich gedeckt werden.

Überschüssiger Solarstrom kann jedoch nicht nur für den Betrieb technischer Geräte, sondern auch zu Heizzwecken verwendet werden. Eine beliebte Möglichkeit ist in diesem Zusammenhang die Anschaffung einer Wärmepumpe. Diese kann im Durchschnitt zwischen 4 und 5 kWh Wärmeenergie aus 1 kWh Solarstrom erzeugen. Das Heizen mit einer Wärmepumpe wird somit immer lohnenswerter.

Denn der erzeugte Solarstrom kostet heute nur noch rund 8 bis 10 Cent pro kWh, Tendenz weiter sinkend. Erzeugt man also für 10 Cent 4 bis 5 kWh Wärmeenergie, so kostet eine Kilowattstunde Wärme dank Nutzung von Solarstrom nur noch 2,5 bis 2 Cent. Zum Vergleich: Mit herkömmlichem Strom aus dem öffentlichen Netz für 30 Cent / kWh lägen die Kosten bei 7,5 bis 6 Cent / kWh, bei weiter steigenden Strompreisen. Je mehr Solarstrom also genutzt wird, desto stärker erhöht sich die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe.

Koi mit Solaranlage


Was tun bei einem Stromausfall?

Fest steht: Wer einen Koi kaufen möchte, der sollte großen Wert auf die Teichqualität legen. Denn die Tiere sind anfällig für Krankheiten, wenn sie aufgrund der schlechten Wasserqualität geschwächt sind. Dann können Parasiten den Koi befallen und zu vielfältigen Krankheiten führen. Dies kann mittelfristig den Tod der Kois durch Erschöpfung zur Folge haben, ganze Zucht-Generationen und das in sie investierte Geld können so verloren gehen.

Was aber passiert, wenn das öffentliche Netz einmal ausfallen sollte? Die Antwort ist eindeutig: Stromausfälle können den Fischen erheblichen Schaden zufügen. Fallen die Umwälzpumpe, die Belüftung oder die Heizung aus, hat dies schließlich einen unmittelbaren Einfluss auf den Lebensraum der sensiblen Tiere. Ohne ausreichend Sauerstoff können diese dabei in kürzester Zeit sterben.

Für Koi-Züchter ist es daher von besonderer Bedeutung, für einen Ausfall des öffentlichen Stromnetzes vorzusorgen. Dazu empfiehlt es sich, neben der Solaranlage auch einen Stromspeicher zu kaufen. Dieser kann den erzeugten Solarstrom speichern und zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellen. Dadurch steigt der generelle Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent - Sie können also deutlich mehr des selbst erzeugten Solarstroms verbrauchen.

Solaranlage


Stromspeicher mit Notstrom - solar nachladbar

Dabei ist jedoch ein wichtiger Punkt zu beachten: Der Stromspeicher muss eine sogenannte Notstrom-Funktion besitzen. Denn Photovoltaik-Anlagen in Deutschland sind in der Regel an das öffentliche Netz angeschlossen. Fällt nun also das Stromnetz aus, so stellt ohne einen entsprechenden Solarspeicher auch die Solaranlage den Betrieb ein. Solarstrom kann dann weder erzeugt noch verbraucht werden.

PV-Speicher wie das S10 E Hauskraftwerk von E3/DC können dieses Problem jedoch beheben. So kann das Gerät die Verbindung der Solaranlage zum öffentlichen Netz trennen und ein autarkes Hausstromnetz aufbauen. Die PV-Anlage ist somit weiterhin in der Lage, Solarstrom zu produzieren. Der erzeugte Strom kann anschließend direkt verbraucht oder aber gespeichert werden.

E3/DC


Nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kois profitieren somit von der maximalen Unabhängigkeit. Denn sobald das Gerät in Betrieb genommen wurde, kann der zur Verfügung gestellte Notstrom zum Weiterbetrieb der Teichgeräte verwendet werden. Selbst bei einem längeren Stromausfall müssen Sie sich damit keine Sorgen um die Gesundheit Ihrer Fische machen. Denn die Solaranlage produziert einfach weiter Strom.

Dabei ist es durchaus sinnvoll, die Solaranlage mit Speicher eine Nummer größer auszulegen. Durch den hohen Stromverbrauch des Koi-Teichs würde andernfalls nur wenig Strom für Ihren Haushalt übrig bleiben. Je größer dabei die Anlage, desto mehr Solarstrom können Sie erzeugen, desto größer Ihr Eigenverbrauch. Mit jedem Kilowattpeak (kWp) installierter PV-Nennleistung und jeder kWh nutzbarer Speicherkapazität werden Sie somit unabhängiger - und leisten zeitgleich noch einen echten Beitrag zur Energiewende.

E3/DC S10E Hauskraftwerk


Fazit

Kois sind ein schönes - wenn auch nicht gerade günstiges - Hobby. Bei der richtigen Pflege können die Tiere dabei einen Meter groß und bis zu 60 Jahre alt werden. Für viele Besitzer werden Koi-Karpfen daher ein geliebter langjähriger Begleiter. Doch die Koi-Zucht ist mit hohem Aufwand und noch höheren Kosten verbunden.

So müssen die Qualität und Temperatur des Wasser penibel kontrolliert werden und bestimmten Werten entsprechen. Die dafür notwendigen Geräte verursachen Energiekosten, die schnell in die Tausende Euro gehen können. Der von einer Solaranlage erzeugte Solarstrom kann jedoch nicht nur die Teichgeräte betreiben, sondern auch zur Warmwassererzeugung genutzt werden. Das spart Ihnen bares Geld.

Ein Stromspeicher mit Notstrom-Funktion schützt Sie und Ihre Fische zusätzlich vor einem potenziellen Stromausfall. Dies ist besonders wichtig, schließlich können die wertvollen Tiere ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr nicht lange überleben. Koi-Besitzer sollten daher eine Solaranlage kaufen und den Kauf eines entsprechenden Speichers in Erwägung ziehen. Lassen Sie sich also noch heute Ihr individuelles, kostenloses und unverbindliches Angebot für den Kauf und die Installation erstellen!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.