Ihr persönliches Angebot
Solaranlage mit Installation
Stromspeicher inklusive
mit Festpreisgarantie

Stromanteil der erneuerbaren Energien 2019 gestiegen

02.01.2020 Kevin Murkisch Lesezeit 7 Minuten

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Deutschland ist im Jahr 2019 ersten Berechnungen zufolge um rund fünf Prozent gestiegen. Dafür verantwortlich sind nicht nur die Windkraftanlagen. Auch die Solarenergie konnte 2019 zulegen. Insgesamt erzeugten die erneuerbaren Energien so erstmalig mehr Ökostrom als sämtliche Kohle- und Gaskraftwerke zusammen.

Trotz des Einbruchs beim Ausbau der Windenergie ist die Entwicklung daher insgesamt durchaus positiv, was nicht zuletzt am Solarstrom liegt. Denn Solaranlagen wurden auch im Jahr 2019 immer beliebter. Ersten Statistiken des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) zufolge stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr um rund 30 Prozent an. Ursächlich dafür seien nicht nur der Ausbau der Elektromobilität oder die aufgekommende Klimadebatte.

Auch die in den vergangenen Jahren stetig gesunkenen Preise für Photovoltaikanlagen überzeugen immer mehr Eigenheimbesitzer von der lokalen Stromerzeugung. Damit trug die Solarenergie erneut einen wichtigen Teil zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei. Innerhalb von nur zwei Jahren konnte deren Anteil am Stromverbrauch so von 36,3 Prozent im Jahr 2017 auf knapp 43 Prozent im Jahr 2019 steigen. Das entspricht einem Anstieg von beinahe sieben Prozent.

Familie mit Solaranlage


Ökostrom in Deutschland 2019

Rund 244 Milliarden Kilowattstunden Strom wurden im Jahr 2019 aus erneuerbaren Energien erzeugt. Davon entfielen rund 45 Milliarden auf die Photovoltaik - das entspricht einem Zuwachs von einer Milliarde Kilowattstunden erzeugten Solarstroms im Vergleich zum Vorjahr. Etwas weniger als 20 Prozent entfallen demnach im Gesamtvergleich auf die Solarenergie unter den erneuerbaren Energiequellen.

Den größten Anteil halten jedoch immer noch die Windkraftanlagen an Land. Diese trugen im Jahr 2019 knapp 104 Milliarden Kilowattstunden zur Stromversorgung der Deutschen bei. Dabei stieg die Stromerzeugung im Vergleich zum Jahr 2018 um mehr als zehn Milliarden Kilowattstunden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklären diesen Anstieg vor allem mit dem windreichen Wetter.

Noch höhere Zuwachsraten erzielten demzufolge nur die Offshore-Windkraftanlagen. Die Windräder auf hoher See produzierten über 24 Milliarden Kilowattstunden Ökostrom und erzielten damit ein Plus von knapp 25 Prozent. Strom aus Bio-Masse lag mit 45 Milliarden Kilowattstunden nahezu gleichauf mit der Photovoltaik. Auch Strom aus Wasserkraft konnte seinen Anteil an den erneuerbaren Energien erhöhen. So steigerten die Wasserkraftwerke ihre Produktivität mit 21 Milliarden Kilowattstunden ebenfalls leicht.

Solaranlage


Entwicklung der Solarenergie

Obwohl vor allem die Windenergie für den gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch verantwortlich ist, spielt auch die Solarenergie eine wichtige Rolle. Das belegen auch die aktuellen Zahlen. So ist die Nachfrage nach privaten Solaranlagen im Jahr 2019 um rund 30 Prozent gestiegen. Grund dafür sind nicht nur die hitzig geführten Klimadebatten oder der Ausbau der E-Mobilität, sondern vor allem die gesunkenen Preise für Solaranlagen.

Nach Angaben des BSW wurden demnach im Jahr 2019 Solaranlagen mit einer Leistung von rund vier Gigawatt neu installiert. Das bedeutet: Inzwischen sind in Deutschland rund 50 Gigawatt an solarer Kraftwerksleistung am Netz. Rund neun Prozent des gesamten Nettostromverbrauchs in Deutschland könnten demnach durch die Photovoltaik gedeckt werden. Das entspricht einem Anstieg von 1,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018.

Windkraft


Zukünftige Ökostrom-Entwicklung

Die Bundesregierung möchte den Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent erhöhen. Die aktuellen Zahlen machen daher auf den ersten Blick durchaus Mut zur Hoffnung. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar: Der Anteil der erneuerbaren Energien wird nach jetzigem Stand zukünftig nicht mehr so stark steigen können wie im Jahr 2019. Davon sind auch die Experten überzeugt.

Denn der Ausbau der Windenergie wurde nahezu gestoppt. Genehmigungsverfahren nehmen zu viel Zeit in Anspruch, es fehlen ausgewiesene Flächen und die Klagen häufen sich. Stefan Kapferer, BDEW-Geschäftsführer, kommt daher zu dem Schluss, dass „wir aufgrund fehlender Flächen und immer restriktiverer Abstandsregelungen (...) in eine regelrechte Rezession" rutschen. Wenn man das 65-Prozent-Ziel nicht krachend verfehlend wolle, müsse die Politik daher die Bremsen für den Ausbau der Windanlagen lockern.

Windenergie


Carsten König, BSW-Geschäftsführer, geht dies jedoch nicht weit genug. Ihm zufolge drohe Deutschland „ohne einen deutlich schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien (...) bereits in der ersten Hälfte der 20er Jahre eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs". Trotz der aktuellen Entwicklung klafften daher „gravierende Lücken zwischen dem Erreichten und den Klimazielen", die sich nur mit einer Verdreifachung des Ausbautempos der Photovoltaik schließen ließen.

Der BSW ist daher davon überzeugt, dass die Solarenergie-Ausbauziele dringend an die Klimaziele angepasst werden müssten. Dazu zähle auch, immer noch bestehende „Marktbarrieren wie die finanzielle Belastung der solaren Selbst- und Quartiersversorgung" abzuschaffen. Daher müsse die zugesagte Streichung des sogenannten Förderdeckels für Photovoltaik noch im Januar umgesetzt werden. Andernfalls drohe schon im Frühjahr 2020 ein Ausbaustopp für neue Photovoltaikdächer.

Solarenergie


Der Solardeckel - Förderung für Solaranlagen

Die Streichung des Förderdeckels für Solaranlagen, kurz Solardeckel, ist bereits beschlossene Sache. Auch der Bundesrat möchte den 52 Gigawatt-Deckel ersatzlos streichen, ein erster Gesetzentwurf wurde vorgelegt. Dieser wurde von der Bundesregierung bereits unterstützt und soll künftig als eigene Regelung in den Bundestag einfließen. Die endgültige Umsetzung der Streichung des Solardeckels wird für das Frühjahr 2020 erwartet.

Denn ohne eine Streichung würde die Solarförderung für PV-Anlagen bis 750 Kilowattpeak (kWp) auslaufen, sobald die installierte Kapazität von 52 Gigawatt erreicht ist. In diesem Fall würde vor allem für kleinere und mittlere Solaranlagen die Einspeisevergütung durch das EEG wegfallen. Bei aktuell bereits knapp 50 Gigawatt installierter Solaranlagenleistung läge dieses Szenario in nicht allzu weiter Ferne.

Erneuerbare


Das vorrangige Ziel des 52 Gigawatt-Deckels war dabei vor allem, die Kosten für den Zubau der Solarenergie zu begrenzen. Ein Ziel, das nach Aussage des Bundesrats bereits erreicht wurde. Immerhin sanken die Kosten für neue Photovoltaikanlagen sowohl in der Freifläche als auch auf Privatdächern in der Vergangenheit deutlich. Aus diesem Grund ist es nur sinnvoll, den Solardeckel zu streichen und die EEG-Vergütung für Solaranlagen bis 750 kWp weiterhin auszuzahlen.

Dem stimmte auch die Bundesregierung zu und nahm die Aufhebung des 52 Gigawatt-Deckels in ihren Klimaschutzplan 2030 auf. In einer Stellungnahme erklärte sie zudem, man unterstütze den Gesetzesentwurf der Ländervertretung. Demzufolge soll die Streichung des Deckels schnellstmöglich als eigenes Gesetzesvorhaben in den Bundestag eingebracht werden. Bei einer schnellen Umsetzung stünde dem Ausbau der Photovoltaik dann nichts mehr im Wege.

PV-Anlage


Die Vorteile einer eigenen Solaranlage

Die eigene Solaranlage hat dabei vielerlei Vorteile. So macht diese es mit Hilfe der PV-Module möglich, echten Ökostrom lokal zu erzeugen und zu verbrauchen. Der so erzeugte Strom ist dabei nicht nur besonders umweltfreundlich, er schützt Sie auch vor steigenden Strompreisen. Denn mit einer Solaranlage können Sie durchschnittlich 35 Prozent Ihres eigenen Strombedarfs decken.

Auf diese Weise müssen Sie deutlich weniger Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen. Dadurch werden Sie deutlich unabhängiger und müssen sich weniger Sorgen um Ihre Stromkosten machen. Mit 8-10 Cent pro Kilowattstunde ist der erzeugte Solarstrom zusätzlich deutlich günstiger als Strom aus dem öffentlichen Stromnetz. Dieser schlägt bereits jetzt mit durchschnittlich 30 Cent pro Kilowattstunde zu Buche.

Stromspeicher


Wenn Sie Ihre Unabhängigkkeit weiter steigern und Ihre Stromkosten reduzieren möchten, sollten Sie sich für eine Solaranlage mit Speicher entscheiden. Denn mit einem Stromspeicher lässt sich der erzeugte Strom nicht nur direkt verbrauchen, sondern auch zwischenspeichern. Er kann dann zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Auf diese Weise erhöhen Sie Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent.

Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto mehr Geld sparen Sie. Denn wie auch die Einspeisevergütung sind die Kosten für Photovoltaikanlagen in den letzten Jahren entsprechend stark gesunken. Eine Solaranlage wirft somit bereits nach wenigen Jahren trotz der anfänglichen Investitionskosten finanzielle Gewinne ab. Schließlich können Sie mit der optimal ausgelegten Solaranlage jährlich deutlich mehr als 1.000 Euro an Stromkosten sparen.

Solaranlage kaufen


Fazit

Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix ist im Jahr 2019 um rund fünf Prozent gestiegen. Das lag vor allem am vielen Wind, denn dieser trieb die Stromproduktion der Windkraftanlagen voran. Das Ergebnis bleibt dabei nicht ohne Beigeschmack. Denn während Windkraftanlagen so viel Strom wie noch nie produzierten, kam der Ausbau der Windkraft nahezu zum Erliegen.

Im Gegensatz dazu wurden Solaranlagen weiterhin immer beliebter. Das liegt vor allem an den stark gesunkenen Preisen für die Komponenten. Auch die Klimadebatte und der Ausbau der Elektromobilität tragen Ihren Teil dazu bei. Schließlich werden Betreiber durch eine eigene Solaranlage deutlich unabhängiger und sparen nebenbei noch bares Geld.

Sie möchten eine Solaranlage kaufen? Dann lassen Sie sich noch heute ein Angebot von zolar erstellen! Dieses wird individuell für Sie erstellt, ist kostenlos und unverbindlich. Fragen Sie also noch heute Ihr persönliches Angebot an und erfahren Sie, wie viel Geld Sie mit einer Solaranlage sparen könnten!

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.