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Photovoltaik-Förderung in Schleswig-Holstein 2

17.06.2020 zolar Lesezeit 3 Minuten

Aktualisiert am 12.11.2020:

Wichtiger Hinweis: Die Fördergelder von Schleswig-Holstein für Stromspeicher und Ladestationen sind vollständig ausgeschöpft. Das Förderprogramm "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" wird in Kürze fortgesetzt. Aktuell ist keine Antragsstellung möglich.Über Neuerungen halten wir dich hier auf dem Laufenden.


Die Förderung von Stromspeichern und Ladestationen

Wie viele andere Bundesländer leistet auch Schleswig-Holstein seinen Beitrag dazu, die deutschen Klimaziele gemäß des Pariser Abkommens einzuhalten, indem es Klimaschutzmaßnahmen mit Investitionen bezuschusst. Für Solaranlagenbesitzer sind vor allem die Förderung von dezentralen, netzgekoppelten Stromspeichern, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage installiert werden, sowie E-Ladesäulen interessant. Gefördert werden somit investive Vorhaben, die dazu dienen, den Eigenverbrauch des Solarstroms bestmöglich zu erhöhen. Abhängig davon, ob es sich um die Nachrüstung eines Stromspeichers bzw. einer Wallbox handelt, kann sich die Höhe des Fördergeldes unterscheiden.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die ihren Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein haben und die Eigentümer, Pächter, oder Mieter der Flächen sind, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll. Ein Mindestalter für eine Antragsstellung ist nicht vorausgesetzt.

Mitfinanziert werden:

  1. Stromspeicher mit einer Kapazität von mindestens drei Kilowattstunden und

  2. Lade-Infrastrukturen für Elektrofahrzeuge (Ladestation).

Förderung in Sachsen


Voraussetzungen für die Förderung von Stromspeichern

Um das Vorhaben wie geplant durchführen zu könnern und dabei von der Förderung profitieren zu können, müssen einige Anforderungen erfüllt werden:

  1. Der Speicher weist eine Kapazität von mindestens drei Kilowattstunden auf.

  2. Eine Gebäude-Photovotlaik-Anlage muss bereits vorhanden sein oder neu eingerichtet werden.

  3. Der Fördergegenstand muss vor Antragsstellung bereits gekauft sein und das Datum des Kaufvertrages muss zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezmber 2022 liegen.

Stromspeicher


Voraussetzungen für die Förderung einer Wallbox

Um das Vorhaben wie geplant durchführen zu können und dabei von der Förderung profitieren zu können, müssen einige Anforderungen erfüllt werden:

  1. Der Ladeleistung der Wallbox muss zwischen 11 und 22 Kilowatt liegen.

  2. Der Fördergegenstand muss vor Antragsstellung bereits gekauft sein und das Datum des Kaufvertrages muss zwischen dem 1. Januar 2020 und dem 31. Dezember 2022 liegen.

Ladestation


Die Höhe der Förderung

Die Höhe des Zuschusses richtet sich vor allem danach, ob der Stromspeicher oder die Wallbox in Kombination mit eine Photovoltaik-Neueinrichtung installiert werden oder als Nachrüstung.

Für Stromspeicher heißt das konkret, dass 800 Euro für Speicher und 200 Euro für Installations und Anschlusskosten, aber maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden. Bei einer zusätzlichen Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage kann der Förderbetrag auf 1.200 Euro steigen, wobei maximal 75 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden.

Wallboxen mit Ladeleistung zwischen 11 und 22 Kilowatt werden mit 400 Euro für das Produkt und 400 Euro für die Installation und den Anschluss unterstützt. Auch hier ist die Summe, wie bei Stromspeichern, auf 50 Prozent der förderfähigen Kosten begrenzt. Findet die Installation in Kombination mit der Neueinrichtung einer Photovotlaik-Anlage mit einer Leistung von fünf Kilowatt-Peak statt, erhöht sich der Förderbertrag auf 600 Euro für die Wallbox. In diesem Fall ist die Bezuschussung auf 75 Prozent der Anschaffungskosten begrenzt.

Spielt man mit dem Gedanken sich gleichzeitig einen Stromspeicher und eine Wallbox anzuschaffen, kann sogar beides bezuschusst werden. Die Anträge hierfür müssen jedoch für beide Fördergegenstände separat ausgefüllt werden.

Wichtig: Die Fördermittel sind für drei Jahre begrenzt. Bereits 24 Stunden nach dem Start des Förderprogramms am 9. Juni 2020 sind mehr als 400 Anträge eingegangen. Es gilt also schnell zu sein. Bitte Beachte, dass die Förderung erst beantragt werden kann, nachdem der Kauf des Fördergegenstandes abgeschlossen ist, da die jeweilige Rechnung bei Antragstellung eingereicht werden muss.


Die Antragsstellung

Der Förderantrag kann ausschließlich online über die Website des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gestellt werden. Für Bürgerinnen und Bürger ohne Internetanschluss stehen im Foyer des LLUR zwei Arbeitsplätze für die Antragsstellung zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss der Beantragung im Online-Portal wird ein Datenbegleitschein erstellt, der ausgedruckt und beim LLUR eingereicht werden muss.

Du interessierst dich für die Photovoltaik-Förderung in einem anderen Bundesland? Dann findest du in unserer Naviagtion unter Förderung weitere Informationen!

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