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Earth Hour 2020 - für einen lebendigen Planeten

25.03.2020 Kevin Murkisch Lesezeit 6 Minuten

Am 28. März 2020 ist es wieder soweit: Weltweit schalten Millionen Menschen für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für die Umwelt zu setzen. Zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr wird es dann in vielen Privathaushalten sowie ganzen Städten und Unternehmen dunkel. Bei der Earth Hour 2019 beispielsweise waren Menschen in rund 180 Ländern dem Aufruf des WWF gefolgt.

Allein in Deutschland hatten sich mehr als 384 Städte sowie hunderte Unternehmen und Geschäfte an der „Stunde der Erde" beteiligt. So konnten Menschen im ganzen Land beobachten, wie die Beleuchtung des Brandenburger Tors oder des Kölner Doms ausgeschalten wurde. Auch in diesem Jahr werden bei vielen Wahrzeichen wieder die Lichter ausgehen.

Wir erklären Ihnen heute, was es mit der WWF Earth Hour auf sich hat. Dabei zeigen wir auch auf, wie Sie als Eigenheimbesitzer mit der eigenen Solaranlage einen aktiven Beitrag zur Energiewende und damit zum Klimaschutz leisten können. Ganz nebenbei werden Sie dadurch unabhängiger von Ihrem Stromversorger und sparen auch noch Energiekosten.


Earth Hour 2020


Was ist die Earth Hour?

Bei der Earth Hour, die in Deutschland auch Stunde der Erde genannt wird, handelt es sich um eine jährlich stattfindende Klima- und Umweltschutzaktion, die 2007 vom WWF ins Leben gerufen wurde. So nahmen am 31. März 2007 rund zwei Millionen Menschen im australischen Sydney erstmals an der Aktion teil und schalteten zu Hause das Licht aus. Seither wurde die Idee in vielen Ländern übernommen und jährlich überall auf der Welt zur selben Zeit in die Tat umgesetzt.

Die Earth Hour findet in der Regel immer am letzten Samstag im März statt und jährt sich in diesem Jahr bereits zum 14. Mal. Vorrangiges Ziel der Aktion ist es dabei nicht durch das Ausschalten des Lichts Energie zu sparen. Vielmehr soll die Earth Hour als symbolische und friedliche Protest-Aktion verstanden werden, um Politik und Wirtschaft auf Umwelt- und Klimaschutz hinzuweisen.

Dabei kann jeder bei der Earth Hour mitmachen: Privatpersonen, Unternehmen oder ganze Städte. Während letztere sich offiziell für die Earth Hour anmelden können, ist die Teilnahme für Privatpersonen noch leichter: Einfach zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr das Licht ausschalten und so einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung richten.


WWF Earth Hour


Die eigene Solaranlage: Beitrag zum Klimaschutz

Symbolische Gesten reichen Ihnen nicht? Sie möchten stattdessen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten? Dann ist die eigene Solaranlage möglicherweise genau das Richtige für Sie! Denn auf diese Weise wird es möglich, eigenen Solarstrom zu erzeugen. Emissionsfrei und umweltfreundlich.

Denn die Solarmodule nutzen die Energie der Sonne und wandeln diese in elektrischen Strom um. Somit finden, anders als bei klassischen Kohle-Kraftwerken, keine Verbrennungsprozesse statt. Lediglich bei der Produktion der Solarkomponenten werden aktuell noch Treibhausgase freigesetzt. Die Einsparungen bei den Kohlenstoffdioxid-Emissionen sind entsprechend enorm.

So werden hierzulande immer noch rund 38 Gigawatt Kohlestrom jährlich produziert. Dieser fällt dabei mit rund 933 Gramm CO2-Emission pro erzeugter Kilowattstunde (kWh) ins Gewicht. Zum Vergleich: Bei der Herstellung von einer Kilowattstunde Solarstrom werden lediglich 50 Gramm CO2 emittiert, wenn man die Produktion der Photovoltaik-Komponenten in die Berechnung mit einbezieht. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die anstelle von Kohlestrom verbraucht wird, leistet demnach einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Das Potenzial der Photovoltaik in Deutschland ist groß. Denn das Land gilt als Paradies für Eigenheimbesitzer. Knapp 16 Millionen Einfamilienhäuser gibt es hierzulande, Tendenz steigend. Nur auf etwas mehr als einer Million davon ist bereits eine Solaranlage installiert.


Solaranlage


Solarstrom: unabhängiger & umweltfreundlicher

Würde man die übrigen 14,8 Millionen mit einer kleinen 6-kWp-Solaranlage ausstatten, so würde dies einer Erzeugung von 89 Gigawatt Solarstrom entsprechen. Bedenkt man nun, dass die durchschnittliche Solaranlage in Deutschland bereits eine Nennleistung von mehr als 9,5 kWp aufweist, fällt das tatsächliche Potenzial sogar noch deutlich höher aus. Das bedeutet: Je mehr Eigenheimbesitzer sich für die eigene PV-Anlage entscheiden, desto weniger Kohlestrom wird benötigt und desto größer fällt der Beitrag für den Klimaschutz aus.

Nicht nur die Umwelt profitiert dabei von einer hohen Solarstromproduktion. Jeder einzelne Solaranlagenbetreiber kann mit Hilfe einer Solaranlage durchschnittlich 35 Prozent seines Strombedarfs decken. Eigenheimbesitzer können so nicht nur Stromkosten sparen, sondern auch ihren ökologischen Fußabdruck senken. Das zeigt diese ganz einfache Rechnung:

Gehen wir von einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden aus. Deckt die Familie ihren gesamten Strombedarf mit herkömmlichem Kohlestrom aus dem öffentlichen Netz, so werden bei dessen Produktion 4.665 Kilogramm Kohlenstoffdioxid emittiert. Das sind mehr als 4,5 Tonnen CO2, welche die Familie durch ihren Stromverbrauch verursacht.

Wie aber sieht der CO2-Fußabdruck aus, wenn die Familie ihren Strombedarf zu 35 Prozent durch selbst erzeugten Solarstrom deckt? In diesem Falle bezieht die Familie nur noch 3.250 kWh aus dem öffentlichen Netz, der CO2-Fußabdruck sinkt auf rund 3.000 kg Kohlenstoffdioxid. Berechnet man für die restlichen 1.750 kWh nun die 50 Gramm CO2/kWh hinzu, landet die Familie insgesamt bei rund 3.100 kg CO2. Das ergibt eine CO2-Einsparung von beinahe 1,5 Tonnen im Jahr.


Stromspeicher


Stromspeicher: verstärkter Klimaschutz & maximale Unabhängigkeit

Noch stärker fällt dieser Effekt aus, wenn sich Eigenheimbesitzer für eine Solaranlage mit Stromspeicher entscheiden. Denn der Speicher erhöht den Eigenverbrauch und damit die Autarkie auf bis zu 80 Prozent. Nur noch 20 Prozent des Strombedarfs müssen so aus dem öffentlichen Stromnetz gedeckt werden. Das macht sich nicht nur bei den Stromkosten, sondern auch dem CO2-Fußabdruck bemerkbar.

Die oben genannte Familie könnte mit einem Stromspeicher 4.000 von 5.000 kWh durch Solarstrom decken. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von umgerechnet 200 kg. Hinzu kommen 933 kg für die restlichen 1.000 kWh Kohlestrom aus dem öffentlichen Netz. Insgesamt beträgt der CO2-Ausstoß in diesem Fall rund 1.133 kg, was einer Einsparung von rund 3,5 Tonnen CO2 entspricht.

Die CO2-Einsparung ist jedoch nicht der einzige Vorteil, wenn man sich für eine Solaranlage mit Speicher entscheidet. Hinzu kommen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Solarstroms. So lässt sich die selbst erzeugte, elektrische Energie auch nutzen, um eine Wärmepumpe zu betreiben und das eigene Haus so umweltfreundlich zu beheizen. Auch das eigene Elektroauto kann mit einer Wallbox zu großen Teilen mit sauberem Solarstrom geladen werden.

Betreiber einer Solaranlage werden so unabhängiger und gestalten ihre Energieversorgung deutlich umweltfreundlicher. Ausschlaggebender Faktor ist für viele Interessenten jedoch vor allem die Kostenersparnis. Schließlich können eine Photovoltaikanlage und ein Stromspeicher dazu beitragen, die eigenen Stromkosten auf Null zu reduzieren. Mit dem richtigen Photovoltaik-Eigenverbrauch erzielen Sie sogar - ganz nebenbei - einen jährlichen Gewinn.


Klimaschutz


Zusammenfassung und Fazit

Auch im Jahr 2020 ruft der WWF Deutschland tausende Städte, Privatpersonen und Unternehmen dazu auf, ein Zeichen gegen die zu zögerliche Klimaschutzpolitik der Bundesregierung zu setzen. Wie schon im März 2019 soll auch in diesem Jahr vielerorts für eine Stunde das Licht ausgehen.

Wem diese symbolische Geste nicht genug ist, der kann praktische Maßnahmen ergreifen, um einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die eigene Solaranlage ist eine solche Maßnahme. Sie macht es möglich, umweltfreundlichen Solarstrom zu erzeugen und im Haushalt zu verbrauchen. Dadurch sinken CO2-Ausstoß und Stromkosten gleichermaßen.

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Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.