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Der zolar Fakten-Check: Photovoltaik-Irrtümer aufgeklärt

09.09.2020 zolar Lesezeit 5 Minuten

Erneuerbare Energien sind in aller Munde, denn Solarenergie, E-Mobilität und Co. erfreuen sich in Deutschland, aber auch weltweit, immer größerer Beliebtheit. Gerade Eigenheimbesitzer kommen früher oder später an dem Thema Photovoltaik nicht mehr vorbei. Immer häufiger wird geprüft, ob sich eine Solaranlage auf dem eigenen Dach lohnt. Vielfach spielen finanzielle Ersparnisse, Unabhängigkeit vom Stromnetz und Nachhaltigkeitsaspekte eine große Rolle bei dieser Entscheidung.

Earth Overshoot


Viele Irrtümer entstehen aufgrund von gefährlichem Halbwissen

Informationen über Photovoltaik gibt es viele. Neben Berichten von Anlagenbesitzer über ihren Erfahrungen und Produktenversprechen von Komponenten-Herstellern findet man im Internet eine Fülle an Hintergrundwissen zum Thema Photovoltaik. Eigenheimbesitzer können sich dadurch einerseits über das Für du Wider des Solaranlagenkaufs erkundigen, laufen andererseits aber Gefahr auf Unwahrheiten und Halbwissen zu stoßen. Der Unterschied ist oftmals schwer zu erkennen, wodurch sich immer mehr hartnäckige PV-Irrtümer verbreiten. Einige dieser weitverbreiten Gerüchte möchten wir näher betrachten, um herauszufinden, wie viel Wahrheit tatsächlich dahintersteckt.

Gleichgewicht


1. „Photovoltaik lohnt sich nicht.“

Fast jeder, der sich mit dem Thema Photovoltaik auseinandersetzt, ist schon einmal auf die Behauptung gestoßen, dass sich Solaranlagen nicht lohnen. Es ist das vermutlich weitverbreitetste Argument gegen die Installation einer Solaranlage.

Diese Aussage lässt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten: Im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt sich die Installation einer Solaranlage immer, denn die Sonne kann uns mit nahezu unerschöpflicher Energie versorgen, ohne dabei dem Klima zu schaden. Jede mit einer Photovoltaik-Anlage produzierte Kilowattstunde Strom schont also die Umwelt. Folglich gilt: Je mehr Solaranlagen es gibt, desto nachhaltiger wird unsere Energieversorgung.

Auch im Bereich der Stromkosten lässt sich festhalten, dass die Sonne uns ihre Energie vollkommen kostenlos zur Verfügung stellt. Jede Kilowattstunde Strom, die im Eigenheim selbst erzeugt und verbraucht werden kann, spart teuren Netzstrom, der sonst für circa 30 Cent pro Kilowattstunde eingekauft werden muss.

Da zugleich seit Jahren die Solarmodulpreise kontinuierlich fallen, liegen die Gestehungskosten von selbst produziertem Solarstrom aktuell bei nur 11 bis 13 Cent pro Kilowattstunde. Solaranlagen-Besitzer sparen also mehr als die Hälfte der Stromkosten. Dadurch steigen mit jeder genutzten Kilowattstunde Solarstrom aus der eigenen PV-Anlage die gesamten, finanziellen Ersparnisse.


2. „Die Herstellung einer Solaranlage produziert mehr Energie, als im späteren Betrieb jemals erzeugt werden kann.“

Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) beläuft sich die energetische Amortisationszeit einer Solaranlage auf etwa zwei Jahre. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Anlage von circa 25 Jahres wird also knapp zehneinhalbmal so viel Energie gewonnen, wie zur Herstellung benötigt wird.

Abhängig vom Standort, erzeugt ein Solarmodul nämlich circa 250 kWh Strom pro Jahr. Auf seine Lebensdauer hochgerechnet, sind das erstaunliche 6.250 kWh, die den Energieaufwand von circa 600 kWh für die Herstellung eines Polysilizium-Moduls mehr als wieder ausgleichen.

Selbst, wenn die Nutzung und das Recycling eines solchen Moduls einberechnet werden, liegt der Energieaufwand hierfür bei circa 2000 kWh. Das ist immer noch deutlich niedriger, weshalb der bei der Herstellung entstehende Energieaufwand nur wenig ins Gewicht fällt.

Solar


3. „Solaranlagen werden kaum bis gar nicht mehr gefördert.“

Die Einspeisevergütung, die den Grundstein für viele Investitionen legt, ist nach wie vor staatlich garantiert. Genau genommen handelt es sich dabei zwar nicht um eine Subvention, dennoch agiert sie wie eine Förderung, da eine geregelte Überschussausgleichszahlung stattfindet, die sich an den Leistungen der Stromproduktion orientiert. Seit der Abschaffung des Solardeckels im Juli 2020 (wir berichteten) steht auch offiziell fest, dass Eigenheimbesitzer diese Vergütung für neu ans Netz angebundene Anlage für die nächsten 20 Jahre weiterhin erhalten.

Zudem gibt es eine Vielzahl an Bundesland- oder Kommunen-spezifischen Förderprogrammen, die Installationen und Nachrüstungen von Photovoltaik und Stromspeichern finanziell unterstützen. Wenngleich die Konditionen hier sehr unterschiedlich sein können, ist es ratsam sich einen Überblick zu verschaffen.

Ausrichtung


4. „Eine Solaranlage lohnt sich nur auf der Südseite des Dachs.“

Oftmals besteht die Annahme, dass eine Solaranlage nur bei unverschatteter Südausrichtung des Daches ausreichend Strom erzeugen könnte. Dies geht zumeist einher mit der Befürchtung, dass die Sonne in Deutschland nicht stark genug scheint. Beide Bedenken sind allerdings vollkommen unbegründet.

Selbstverständlich gibt es regionale Unterschiede und insgesamt gilt, je südlicher der Standort, desto höher die Solarerzeugnisse, aber auch in Hamburg ist jährlich mit knapp 1.400 Sonnenstunden zu rechnen, was für einen lohnenswerten Betrieb einer PV-Anlage vollkommen ausreicht. Zudem wird die Technologie der Module stetig verbessert. Dadurch können auch bei Bewölkung gute Erzeugungswerte erreicht werden. In Deutschland wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass bereits eine Modulfläche von acht Quadratmetern ausreicht, um einen 1-Personen-Haushalt mit Solarstrom zu versorgen.

Die Ausrichtung der Photovoltaik-Anlage ist hierbei weniger relevant, als viele vermuten. Neben der Südseite eines Daches eignen sich auch die West- und Ostseite hervorragend für die Installation von Solarmodulen. Die geringere Stromausbeute lässt sich hier durch zusätzliche Module kompensieren.

Feuer löschen


5. „Häuser mit Solaranlagen werden nicht von der Feuerwehr gelöscht.“

Schließlich besteht bei vielen Eigenheimbesitzern die unbegründete Angst, dass die Feuerwehr ein Haus mit Solaranlage auf dem Dach nicht löschen, sondern vielmehr kontrolliert abbrennen lassen würde.

Wenngleich die elektrische Spannung bei Solaranlagen eine Besonderheit für Einsatzkräfte darstellt, ist die Feuerwehr angehalten alle Brände zu löschen. 2010 veröffentlichte der Deutsche Feuerwehrverband deshalb Richtlinien zum Umgang mit Bränden von Gebäuden und Freiflächen mit Photovoltaikanlagen. Vor allem das Einhalten von gewissen Sicherheitsabständen gewährleistet, dass die Feuerwehrleute geschützt sind und gleichzeitig uneingeschränkt Hilfe leisten können.

2014 wurde ein weiteres Merkblatt ergänzt, welches den Umgang mit Lithium-Ionen-Speichern thematisiert. Weder die Anschaffung einer Solaranlage noch die eines Stromspeicher sorgen dafür, dass dein Haus im Brandfall nicht von der Feuerwehr gelöscht wird.

Planung


Auf die richtige Größe kommt es an

Wichtig ist, dass eine Anlage abgestimmt ist auf die individuellen Bedürfnisse, den Verbrauch und die Gegebenheiten des Daches. Bei der richtigen Planung kann eine Photovoltaik-Anlage sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig arbeiten. Vor allem stellt sie keine erhöhte Gefahr für dein Eigenheim dar.

Nichtsdestotrotz ist Photovoltaik ein durchaus komplexes Thema, dem man sich nicht ausschließlich allein nähern sollte. Die vielen Halbwahrheiten, die fälschlicherweise im Internet kursieren, schüren in den allermeisten Fällen unbegründete Zweifel. Dabei lassen sich diese und weitere Irrtümer mit einer unabhängigen Beratung einfach aus der Welt schaffen. Mit der richtigen Anlage hat man 20 Jahre und länger wirtschaftliche Vorteile, ist unabhängig vom Netzbetreiber und den steigenden Stromkosten und tut dabei noch etwas Gutes für die Umwelt.

Helden


Ehrliches Feedback von Solaranlagenbesitzern

Wer neben der Auskunft unserer Fachberater auch echtes Feedback von Solaranlagenbesitzern möchte, kann einen Rückruf mit einem zolar Helden vereinbaren. Dabei handelt es sich um Eigenheimbesitzer, die offen und ehrlich von ihren Erfahrungen mit zolar und der Photovoltaik berichten.

Willst auch du vom eigenen nachhaltigen und förderungsfähigen Solarstrom profitieren? Dann fordere noch heute dein kostenloses und unverbindliches Angebot an. Unsere erfahrenen Solar-Berater unterstützen dich dabei, im zolar Online-Konfigurator genau die Solaranlage zu konfigurieren, die zu deinen Wünschen und Bedürfnissen passt.

Gemeinsam eine nachhaltige Energiewelt schaffen.