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KfW-Förderung für Elektroauto-Ladestation

12.12.2020 zolar Lesezeit 5 Minuten

Die Elektromobilität erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung, die nachhaltige Fortbewegung hält immer deutlicher Einzug in den Städten und auf dem Land. Doch E-Autos müssen aufgeladen werden und das passiert immer häufiger im Eigenheim. Um die Anschaffung und Installation von Ladesäulen für Elektroautos voranzutreiben, können 900 Euro Zuschuss pro Ladepunkt durch die KfW-Förderung bundesweit beantragt werden.


Das erwartet dich in diesem Artikel:


  1. Voraussetzungen für die KfW-Förderung
  2. Was wird durch den KfW-Zuschuss für Ladestationen gefördert?
  3. Ladestation mit Ökostrom
  4. Wird eine Wallbox gefördert?
  5. Wer kann die KfW-Förderung beantragen?
  6. Wieviel kostet die Installation einer Ladestation?


Voraussetzungen für die KfW-Förderung

Die KfW-Förderung (Zuschuss 440) steht bundesweit seit dem 24. November 2020 allen zur Verfügung. Unterstützt werden soll der Ausbau privater Ladeinfrastruktur für E-Autos, das bedeutet, die Gelder stehen ausschließlich Privatpersonen für die Installation von Ladestationen zur Verfügung. Ziel ist die Förderung von bis zu 220.000 Ladestationen mit einem Gesamtbudget von 200 Millionen Euro. Die Einreichung des Antrages erfolgt digital, für die Beantragung der Förderung müssen E-Auto-Fahrer einige technische Voraussetzungen erfüllen:

1. Die Ladestation muss zu einem Wohngebäude gehören.
2. Die Ladestation muss eine Leistung von 11 kW aufweisen, wird die Leistung beim Kauf überstiegen, kann sie von deinem Elektrovertrieb auf die entsprechende Ladeleistung gedrosselt werden.
3. Eine intelligente Steuerung muss für die Ladestation zu Verfügung stehen.
4. Die Anschaffungskosten müssen mindestens 900 Euro betragen.
5. Die Ladestation muss mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden.
6. Hat der Haushalt einen 3-phasigen Anschluss, muss die Ladestation 3-phasig angeschlossen werden.
7. Die Errichtung beziehungsweise Installation der Ladestation muss durch einen qualifizierten Fachbetrieb erfolgen.


Unterschiedliche Wallboxen können mit der KfW-Förderung bezuschusst werden

Was wird durch den KfW-Zuschuss für Ladestationen gefördert?

Wenn du Halter eines E-Autos bist oder dir einen Stromer anschaffen möchtest, liegt die Überlegung nahe eine private Ladestation zu installieren. So kannst du dein E-Auto zu Hause laden – beispielsweise über Nacht. Die Förderung für Ladestationen minimiert die Kosten für die Anschaffung, zusätzliche Komponenten, den Einbau oder den Anschluss ans Netz. Für jeden Ladepunkt kann ein Zuschuss von 900 Euro beantragt werden, es können also auch mehrere Ladepunkte installiert werden, die jeweils gefördert werden. Die Ladestation muss zu einem bereits existierenden Gebäude gehören, welches ausschließlich privat genutzt wird – Unternehmen beispielweise, die ihren Mitarbeitern einen Ladepunkt anbieten möchten, sind nicht antragsberechtigt.


Ladestation mit Ökostrom

Eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung der KfW-Förderung für Ladestationen ist die Versorgung der Ladepunkte mit 100 Prozent Ökostrom. Hier ist seitens des Antragstellers nachzuweisen, dass ein Vertrag mit einem Ökostrom-Anbieter vorliegt bzw. dass die Ladestation ergänzend von der hauseigenen Photovoltaikanlage versorgt wird. Diese Grundvoraussetzung sowie die ohnehin stattfindenden Bauarbeiten auf dem Grundstück und am Haus führen bei vielen Antragstellern zur zeitgleichen Installation einer Solaranlage auf dem Dach.


Auf diese Weise – besonders in Kombination mit einem Stromspeicher für Photovoltaikanlagen – kann die Versorgung mit Ökostrom vom eigenen Hausdach fast vollständig gewährleistet werden. Gleichzeitig können Halter von E-Autos Kosten sparen, wenn der eigens erzeugte Solarstrom vom Hausdach für die Beladung des Elektrofahrzeuges verwendet wird. Ist bereits eine Solaranlage vorhanden, muss im Rahmen der KfW-Förderung sichergestellt werden, dass zusätzlich benötigter Strom von einem Ökostrom-Anbieter bezogen wird.

zolar installiert deine PV-Anlage mit Wallbox

Wird eine Wallbox gefördert?

Die KfW-Förderung bezieht sich auf Ladestationen. Wallboxen sind Ladestationen und damit förderberechtigt. Um einen genauen Überblick zu erhalten und sich die Recherche zu vereinfachen, hat die KfW eine Liste zur Verfügung gestellt, in der die förderfähigen Ladestationen mit den passenden Voraussetzungen für den Zuschuss, aufgelistet sind. Grundsätzlich muss deine Wallbox nicht nur die technischen Voraussetzungen mitbringen, sondern auch intelligent und steuerbar sein. Das bedeutet, dass die Wallbox ansteuerbar ist, sodass die Ladeleistung beispielsweise zeitlich verschoben werden oder auf Vorgaben zu Netzanschlussleistungsmaximalwerten reagiert werden kann.


Wer kann die KfW-Förderung beantragen?

Grundsätzlich richtet sich die Förderung für Ladestationen an Privatpersonen. Damit sind zwar Unternehmen ausgeschlossen, jedoch können ebenso Mieter oder Vermieter wie auch Unternehmen und Baugenossenschaften die Förderung unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Die Gelder der KfW-Förderung richten sich an Ladestationen für die private Nutzung. Dabei muss die Ladestation nicht nur auf 11 Kilowatt Leistung beschränkt sein und als Neuanschaffung getätigt werden, es muss ebenfalls nachgewiesen werden, dass sie nicht im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen wird.


Doch nicht nur Eigenheimbesitzer profitieren von der Finanzierung für die Wallbox. Mieter können, nach Absprache mit den Vermietern, auf eigenen Kosten ebenfalls einen Ladepunkt installieren und diesen mit 900 Euro bezuschussen lassen. Auch Vermieter sind antragsberechtigt, sofern der oder die Ladepunkte im nicht-öffentlichen Mietraum installiert werden. Unternehmen und Genossenschaften können die KfW-Förderung erhalten, wenn Ladestationen zur privaten Nutzung an Wohngebäuden installiert und in der Rolle als Vermieter, bzw. Eigentümer beantragt werden. Für Wohnungseigentümergemeinschaften steht die Förderung der KfW ebenfalls zur Verfügung. Zu beachten ist hier insbesondere, dass bei der Antragstellung für den Zuschuss von Ladestationen ein Vertreter der Gemeinschaft als Bevollmächtigter auftritt.


Beratungsgespräch für eine Ladestation

Wieviel kostet die Installation einer Ladestation?

Die Kosten für eine Ladestation sind selbstverständlich abhängig vom Modell. Jedoch lassen sich grobe Überschlagspreise berechnen, wenn man von einer förderfähigen Ladestation ausgeht, welche die Voraussetzungen des KfW-Zuschusses erfüllt. Bei einer integrierten intelligenten Steuerung kommen durchschnittliche Kosten von etwa 1.100 Euro auf dich zu. Weitere Kostenpunkte sind die Installation, der Einbau und der Netzanschluss. Auch diese Kosten variieren je nach beauftragter Firma, jedoch sollten Kosten von 1.500-2.000 Euro eingeplant werden. Bei einem mit 900 Euro geförderten Ladepunkt bleibt demnach ein Eigenanteil von 600-1.100 Euro circa übrig.


Die KfW-Förderung für Ladestationen ist nicht mit anderen, bundeslandspezifischen Förderungen für Ladestationen kombinierbar. Jedoch können Privatpersonen noch mehr Geld einsparen, wenn die Ladestation zeitgleich mit der Neuanschaffung und Installation einer Solaranlage und möglicherweise eines Stromspeichers einhergeht. Da viele Bundesländer eigene Förderungen für Speicher und Photovoltaikanlagen anbieten, kann eine Kombination ein durchaus kostengünstiger Weg in einen klimafreundlichen Alltag werden. Hole dir jetzt dein unverbindliches Angebot an.

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